ProB

90:84 gegen Dresden: Löwen feiern zweiten Heimsieg in Folge

TheBloob am 10.11.2014 um 11:39

Eine Woche nach dem Derbysieg gegen die VfL Astrostars Bochum haben die Hertener Löwen erneut Grund zum jubeln. Die Mannschaft von Majdi Shaladi, Dirk Ewald und Cedric Hüsken bezwang die Titans aus Dresden nach Verlängerung mit 90:84.

 

Dabei sah es zehn Minuten vor dem regulären Ende nicht so aus, als dass es nochmal spannend werden sollte. Die Gäste aus der sächsischen Elbmetropole führten vor dem letzten Viertel mit 51:61. Zwar ist das kein uneinholbarer Rückstand, doch die Partie plätscherte vor sich hin und riss die Zuschauer nicht immer von den Sitzen.

 

Max Jentzsch, Small Forward der Dresdener, und Kevin Butler bauten die Führung für die Sachsener sogar noch weiter aus. Doch die Löwen merkten, dass heute was zu holen war, und starteten eine furiose Aufholjagd. Ein starker DeShaun Cooper lenkte das Spiel und auch Robert Franklin explodierte zum richtigen Zeitpunkt. Auch die Fans waren nun ein entscheidender Faktor und peitschen ihr Team lautstark nach vorne.

 

So waren die erste Hertener Punkte im letzten Viertel durch DeShaun Cooper der Beginn einer Aufholjagd. Allerdings wehrten die Gäste die Angriffe der Löwen zunächst ab und konnten somit zunächst die Führung behaupten. Die Löwen konnten zwar immer wieder deutlich verkürzen (74:76), doch die Chance zum Ausgleich hatte Mark Depta erst kurz vor der Schlusssirene. Der Hertener stand an der Freiwurflinie, zeigte keine Nerven und erzielte den Ausgleich zum 74:74. In der verbleibenden Sekunden konnten die Dresdener keine Offensivszene mehr kreieren, so dass die Partie in der Verlängerung entschieden werden musste.

 

Auch jetzt sollte es spannend bleiben. In der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule hielt es niemanden auf seinem Sitz. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, und die Coaches versuchten, in der Auszeit ihre Team mit gewinnbringenden Instruktionen versorgen.

 

Ein Dreier von Kevin Nolte, sowie ein Tip In von DeShaun Cooper brachten die Vorentscheidung, spätestens nach dem Block von Jens Nieswand war klar, dass die Löwen dieses Spiel nicht mehr verlieren sollten.

 

Nach der Schlusssirene war der Jubel groß, und die Löwen ließen sich zurecht von den Zuschauern feiern.

 

„Wir sind froh und glücklich über unseren zweiten Heimsieg. Beide Mannschaften haben viel investiert. Wir haben als Mannschaft überzeugt. DeShaun hat ordentlich gepunktet und eine sehr gute Effektivitätswertung. Mark Depta hat mit 16 Punkten ordentlich Energie von der Bank gebracht. Auch Kevin Nolte und Jens Nieswand hatten am Ende ihre Szenen. Ein Sonderlob verdienen sich aber auf jeden Fall auch die Fans, die das Team heute hervorragend unterstützt haben“, sagte Löwen-Trainer Majdi Shaladi nach der Partie.

 

„Wir haben uns in der Schlussphase verunsichern lassen. Mit 10 Ballverlusten in den ersten drei Vierteln konnten wir bis dahin leben, aber wenn wir dann allein im letzten Viertel acht weitere produzieren, verlierst du so ein Spiel, was wir eigentlich nicht mehr aus der Hand hätten geben dürfen“, ärgerte sich Titans-Coach Thomas Krzywinski nach dem Ende der Partie.

 

Hertener Löwen – Dresden Titans 90:84 n.V. (19:16; 15:21; 17:24; 23:13; 16:10)

 

Löwen: Cooper (34/3 „Dreier“, 8 Ass., 9 Reb., 9/9 FW), Depta (16/3), Meyer (13), Franklin (12/1, 13 Reb.), Jeuschede (5/1), Nolte (5/1), Meiswinkel (4), Nieswand (1)

 

Dresden: Butler (20/4, 7 Reb.), Smith (20/1, 7 Reb.), Lieser (18/1, 7 Ass.), Jentzsch (13/2), Turudic (10, 9 Reb.), von der Wippel (2), Haas (1), Cheledinas, Concalo

 

Spielfilm: 6:9 (5.), 19:16 (10.), 24:23 (15.), 34:37 (20.), 42:49 (25.), 51:61 (30.), 62:69 (35.), 74:74 (40.), 90:84 (45.)

 

Spielleitung entscheidet über die Wertung des Stahnsdorf-Spieles

 

Nach dem die Löwen am Freitag nicht rechtzeitig in Kleinmachnow eingetroffen sind, wird nun die Spielleitung über die Wertung der Partie entscheiden. „Die Entscheidung ist ein schwebendes Verfahren, weitere Aussagen wird es von unserer Seite dazu nicht geben“, sagt Hermann Zechel, Präsident der Hertener Löwen.

 

Sportmanager Markus Horn zurückgetreten

 

Markus Horn ist seit letztem Donnerstag nicht mehr Sportmanager der Hertener ProB-Basketballer. „Markus Horn hat mich in der letzten Woche darüber informiert, dass er sein Amt aus persönlichen Gründen niederlegen wird“, so Zechel. Auf Grund des Doppelspieltages haben wir über eine Nachfolgeregelung noch nicht gesprochen. Das werden wir aber in Kürze nachholen“, erklärt Zechel. Die Hertener Löwen bedanken sich für sein Engagement in Herten und wünschen ihm auch weiterhin alles Gute.

 

Pressemitteilung: Text: Sebastian Arns (Hertener Löwen)



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