ProB

Der faule Zauber hat ein Ende

_Tigger am 07.07.2004 um 13:57

Gut ein halbes Jahr hat es gedauert, nun herrscht auch juristisch endlich Klarheit: Der Antrag von Basketball-Zweitligist ART Düsseldorf MAGICS auf Entzug der Teilnahmeberechtigungen für drei litauische Spieler in Reihen des Ligakonkurrenten Eisbären Bremerhaven ist vom Rechtsausschuss des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) endgültig abgewiesen worden. Durch die Entscheidung des Schiedsgerichts geht ein in der Geschichte des Deutschen Basketballs wohl einmaliger Rechtsstreit zu Ende, in dem die Düsseldorfer mit ihrem Geschäftsführer Gerald Wagener nichts unversucht ließen, um ihren Aufstiegskonkurrenten aus Bremerhaven mit haltlosen Unterstellungen abseits des Spielfeldes zu verunsichern und in Misskredit zu bringen.

Seit Dezember vergangenen Jahres beschäftigten die Rheinländer nicht nur die deutschen Gerichte mit diversen Anträgen auf Erlass Einstweiliger Verfügungen, sondern auch die Arbeitsgemeinschaft 2. Liga und den DBB, gegen den sich auch die Klage auf Entzug bzw. Widerruf der drei Teilnahmeberechtigungen richtete.

In seiner Entscheidung vom 01. Juli 2004 teilte das dreiköpfige DBB-Schiedsgericht nun abschließend mit, dass die Teilnahmeberechtigungen der im Klageantrag aufgeführten Eisbären-Spieler entgegen der Ansicht der Düsseldorf MAGICS keinesfalls nichtig sind und "insbesondere nicht unter falschen Voraussetzungen erteilt worden sind."

Unrühmlicher Höhepunkt des Düsseldorfer Schmierentheaters war ohne Zweifel das Engagement einer professionellen Detektei, die das komplette Basketball-Team der Eisbären nicht nur rund um die Uhr beschatten ließ, sondern auch in erheblichem Maße in die Privatsphäre der Spieler eingriff. Um zu verdeutlichen, welch groteske Züge der "Feldzug" gegen die Eisbären mitunter annahm, hier einige Auszüge aus dem uns vorliegenden Observations-Bericht: "Erster Einsatztag, Montag, den 19. Januar 2004: 07:47 Uhr: ...erfolgte die erste Adressenüberprüfung von der ZP 2. ...Am überfüllten Briefkasten war zusätzlich der Name... mit einem Klebestreifen angebracht. Im Kasten (!! hat der Detektiv den Kasten aufgebrochen?) lagen diverse Briefe der Stadt Bremen, die an die Zielperson adressiert waren." "Zweiter Einsatztag, Dienstag, den 20. Januar 2004: 18:02 Uhr: ab diesem Zeitpunkt erstellte der Sachbearbeiter bis 19:19 Uhr diverse Videoaufzeichnungen von den trainierenden Teilnehmern nebst Trainern ...Aus konspirativem Grund postierte sich der Sachbearbeiter in Abfahrtsrichtung Bremerhaven, der Fahrtroute von ZP 1 und dem Trainer." "Dritter Arbeitstag, Mittwoch, den 21. Januar 2004: 11:24 Uhr: ...verließen ZP 1, ein weiterer Trainingsteilnehmer, hierbei könnte es sich um ZP 4 gehandelt haben, durch die hochgeschossene Jacke und die Wollmütze war das Gesicht verdeckt (!!schwer verdächtig – im Januar), und eine weibliche Person das Objekt..."

Um ihren unglaublichen Anschuldigungen weiteren Ausdruck zu verleihen, haben die Verantwortlichen des letztjährigen Zweitliga-Dritten zusätzlich mehrfach versucht, ehemalige und aktuelle Spieler aus dem Eisbären-Kader persönlich zu kontaktieren und dazu zu bewegen, eidesstattliche Erklärungen über die Gewohnheiten einzelner Mannschaftskameraden abzugeben. "Diese Aufforderungen zum Vertragsbruch, verbunden mit Bestechungsversuchen, sollten allen jetzigen und künftigen Spielern, Agenten und Trainern zu denken geben, die mit den MAGICS zusammenarbeiten wollen", so Eisbären-Manager Jan Rathjen.

"Wir haben uns im Interesse der betroffenen Spieler, des Basketballs und der AG 2. Bundesliga ganz bewusst zurückgehalten und die diskriminierenden Provokationen aus Düsseldorf zu keiner Zeit öffentlich kommentiert", erklärt Rathjen. "Doch jetzt, wo die Sache durch das Schiedsgerichtsurteil endgültig aus der Welt ist, haben vor allem unsere treuen Fans ein Recht darauf zu erfahren, mit welchen Methoden die MAGICS in Gestalt von Gerald Wagener versucht haben, den Bremerhavener Basketball in den Schmutz zu ziehen und unseren Aufstieg zu verhindern. Die sicherlich sechsstellige Summe für Anwälte, Gerichte und Detektive hätte Wagener wohl besser in den Basketball investiert. Aber vielleicht sind sie ja auch deswegen nur Dritter geworden."

Der angriffslustige Manager der Seestädter hält es nicht für ausgeschlossen, dass auch die Eisbären in dieser Sache noch einmal tätig werden. "Nachdem, was da hinter den Kulissen abgelaufen ist, müssen wir uns wirklich überlegen, ob wir juristisch zum Gegenschlag ausholen. Denn der Schaden, den die Düsseldorfer dem Basketball nicht nur in Bremerhaven zugefügt haben, ist enorm. Eines jedenfalls kann ich schon jetzt versichern: wir werden auch in der kommenden Saison bis in die Haarspitzen motiviert in die sportliche Auseinandersetzung mit den MAGICS gehen und alles daransetzen, ihnen erneut eine Klatsche wie in diesem Frühjahr zu verpassen."

Presseinfo: Eisbären Bremerhaven Marketing GmbH

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