ALBA Berlin BBT
ALBA scheidet gegen Bamberg aus
Pucki am 26.05.2004 um 02:13
ALBA Berlin hat das entscheidende fünfte Spiel in der Halbfinal-Serie gegen GHP Bamberg zu Hause mit 68:93 (34:53) verloren und ist damit aus dem Rennen um die Deutsche Meisterschaft ausgeschieden. Die Bamberger konnten sich dank einer unglaublichen Trefferquote, kontrolliertem Spiel und großem Kampfgeist früh deutlich absetzen und liessen sich den Erfolg nicht mehr nehmen. Die Stimmung in der mit 8.861 Zuschauern restlos ausverkauften Max-Schmeling-Halle war toll, bei der Mannschaftsvorstellung der ALBAtrosse war es dank der ALBA-Fans unglaublich laut. Beide Teams starteten nervös in das so wichtige Spiel. Die Bamberger konnten vor allem am Brett durch Chris Ensminger punkten, der freie Bahn hatte, nachdem Jovo Stanojevic schon gleich zu Beginn zwei Fouls angehängt bekam und auf die Bank musste. Die Berliner blieben durch Dreier von Petrovic (9:9) und Pesic (14:15) im Spiel. Nach einem Steal und anschließenden Fast Break von DC Collins lagen sie in der neunten Minute erstmalig mit 18:17 vorn. Doch die Bamberger konnten wiederum mit vier Punkten in Folge bis zur Viertelpause mit 18:21 in Führung gehen.
Die Gäste erwischten zu Beginn des zweiten Viertel einen Sahnestart. Mit drei Dreiern in Folge durch Kullamäe, Taylor und Helmanis gelang ihnen eine 9:0-Serie, mit der sie sich auf 18:30 absetzten. Die ALBAtrosse waren jetzt deutlich verunsichert. Sie konnten zwar zunächst mit einer 5:0-Serie antworten, bei der wieder mal Henrik Rödl eine tragende Rolle spielte (23:30). Aber die Bamberger trafen weiter unglaublich sicher von außen, versenkten in der ersten Hälfte acht von zwölf Dreierversuchen. Diese Würfe, die oft erst mit dem Ende der 24-Sekunden-Angriffszeit kamen, trafen die ALBAtrosse in Herz. Die Moral der Berliner hatte sichtlich darunter zu leiden. Sie suchten jetzt ihr Heil vor allem in Würfen von außen, wollten die Bamberger Dreier mit Dreiern ihrerseits beantworten, anstatt wie in Spiel drei und vier zu versuchen, bis zum Korb zu ziehen oder die Großen am Brett anzuspielen. Bei den Bamberger lief Steffen Hamann zu ganz großer Form auf, er riss das Spiel an sich und erzielte allein in der ersten Hälfte 18 Punkte ohne Fehlwurf (zwei Zweier, zwei Dreier, acht Freiwürfe). Die Berliner konnten Hamann nicht halten, der die Bamberger jetzt zu weiteren Höchstleistungen antrieb. Mit einem 12:0-Lauf setzten sich die Bamberger so bis zur Halbzeit vorentscheidend mit 34:53 ab.
Die ALBA-Fans machten zu Beginn der zweiten Hälfte nochmal richtig Dampf. Mit aller Kraft versuchten sie ihr Team zurück ins Spiel zu bringen. Zwar zeigten die ALBAtrosse in der Verteidigung jetzt wieder deutlich mehr Biss, aber die Wirkung blieb aus, da die Bamberger sehr oft am Ende der Angriffszeit doch noch punkten oder ein Foul ziehen konnten. Wie schon in den ersten beiden Halbfinalspielen reagierten die Bamberger auf die Wurfschwäche der Berliner und sanken in der Verteidigung weit ab. Die ALBAtrosse versuchten alles, aber kamen einfach nicht näher an die abgeklärt spielenden Bamberger heran. Immer größer wurde die Bamberger Führung. Bis zum Ende des dritten Viertel stieg sie durch Punkte von Taylor und Stafford sogar auf 32 Punkte (45:77). Das Spiel war verloren, denn die Bamberger kontrollierten das Geschehen. Sie spielten konzentriert die Angriffszeit runter und liessen den Berlinern keine Chance, eine Aufholjagd zu starten. Am Ende gewann der GHP Bamberg verdient mit 68:93 und steht so im Finale der BBL gegen die OPEL SKYLINERS Frankfurt.
GHP-Coach Bauermann: "Für uns war wichtig, gleich zu Beginn ein Zeichen zu setzen und zu zeigen, dass wir die Serie noch nicht aufgegeben haben. Wir haben unglaublich gut getroffen, das demoralisierte den Gegner und baute uns immer weiter auf. Wir sind sehr stolz und glücklich, das Unmögliche möglich gemacht zu haben und ALBA erneut zu Hause geschlagen zu haben. Jetzt freuen wir uns auf das Finale gegen Frankfurt."
Emir Mutapcic: "Zuerst meine Gratulation an Dirk und Bamberg und viel Glück im Finale. Wir haben von Anfang an in diesem Spiel kein Rhythmus gefunden, haben wieder versucht statt mit harter Defense mit Würfen von außen zum Erfolg zu kommen. Wir hatten in der Defense nicht genügend Aggressivität, wir haben nicht mit letzter Konsequenz verteidigt. Dazu hat Bamberg unglaublich gut getroffen und damit unsere Moral gebrochen."
Presseinfo: ALBA Berlin Basketballteam
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Die Gäste erwischten zu Beginn des zweiten Viertel einen Sahnestart. Mit drei Dreiern in Folge durch Kullamäe, Taylor und Helmanis gelang ihnen eine 9:0-Serie, mit der sie sich auf 18:30 absetzten. Die ALBAtrosse waren jetzt deutlich verunsichert. Sie konnten zwar zunächst mit einer 5:0-Serie antworten, bei der wieder mal Henrik Rödl eine tragende Rolle spielte (23:30). Aber die Bamberger trafen weiter unglaublich sicher von außen, versenkten in der ersten Hälfte acht von zwölf Dreierversuchen. Diese Würfe, die oft erst mit dem Ende der 24-Sekunden-Angriffszeit kamen, trafen die ALBAtrosse in Herz. Die Moral der Berliner hatte sichtlich darunter zu leiden. Sie suchten jetzt ihr Heil vor allem in Würfen von außen, wollten die Bamberger Dreier mit Dreiern ihrerseits beantworten, anstatt wie in Spiel drei und vier zu versuchen, bis zum Korb zu ziehen oder die Großen am Brett anzuspielen. Bei den Bamberger lief Steffen Hamann zu ganz großer Form auf, er riss das Spiel an sich und erzielte allein in der ersten Hälfte 18 Punkte ohne Fehlwurf (zwei Zweier, zwei Dreier, acht Freiwürfe). Die Berliner konnten Hamann nicht halten, der die Bamberger jetzt zu weiteren Höchstleistungen antrieb. Mit einem 12:0-Lauf setzten sich die Bamberger so bis zur Halbzeit vorentscheidend mit 34:53 ab.
Die ALBA-Fans machten zu Beginn der zweiten Hälfte nochmal richtig Dampf. Mit aller Kraft versuchten sie ihr Team zurück ins Spiel zu bringen. Zwar zeigten die ALBAtrosse in der Verteidigung jetzt wieder deutlich mehr Biss, aber die Wirkung blieb aus, da die Bamberger sehr oft am Ende der Angriffszeit doch noch punkten oder ein Foul ziehen konnten. Wie schon in den ersten beiden Halbfinalspielen reagierten die Bamberger auf die Wurfschwäche der Berliner und sanken in der Verteidigung weit ab. Die ALBAtrosse versuchten alles, aber kamen einfach nicht näher an die abgeklärt spielenden Bamberger heran. Immer größer wurde die Bamberger Führung. Bis zum Ende des dritten Viertel stieg sie durch Punkte von Taylor und Stafford sogar auf 32 Punkte (45:77). Das Spiel war verloren, denn die Bamberger kontrollierten das Geschehen. Sie spielten konzentriert die Angriffszeit runter und liessen den Berlinern keine Chance, eine Aufholjagd zu starten. Am Ende gewann der GHP Bamberg verdient mit 68:93 und steht so im Finale der BBL gegen die OPEL SKYLINERS Frankfurt.
GHP-Coach Bauermann: "Für uns war wichtig, gleich zu Beginn ein Zeichen zu setzen und zu zeigen, dass wir die Serie noch nicht aufgegeben haben. Wir haben unglaublich gut getroffen, das demoralisierte den Gegner und baute uns immer weiter auf. Wir sind sehr stolz und glücklich, das Unmögliche möglich gemacht zu haben und ALBA erneut zu Hause geschlagen zu haben. Jetzt freuen wir uns auf das Finale gegen Frankfurt."
Emir Mutapcic: "Zuerst meine Gratulation an Dirk und Bamberg und viel Glück im Finale. Wir haben von Anfang an in diesem Spiel kein Rhythmus gefunden, haben wieder versucht statt mit harter Defense mit Würfen von außen zum Erfolg zu kommen. Wir hatten in der Defense nicht genügend Aggressivität, wir haben nicht mit letzter Konsequenz verteidigt. Dazu hat Bamberg unglaublich gut getroffen und damit unsere Moral gebrochen."
Presseinfo: ALBA Berlin Basketballteam
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