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Ausländerregelung: Schiedsgericht hat entschieden

Pucki am 13.05.2004 um 14:18

In dem Schiedsgerichtsverfahren Düsseldorf MAGICS vs. AG 2. Basketball-Bundesliga der Herren (AG2BBH) hat das Schiedsgericht der 2. BBH aufgrund mündlicher Verhandlung vom 11.05.2004 den Antrag der Düsseldorf MAGICS, mit dem diese die Erteilung einer Spielerteilnahmeerlaubnis für den kirgisischen Basketballspieler Husseinjan Javrov erwirken wollten, zurückgewiesen und damit festgestellt, dass die 2. BBH entgegen der Auffassung der Düsseldorf MAGICS nicht verpflichtet ist, einen Kirgisen zum Spielbetrieb der 2. BBH zuzulassen. Ein solcher Anspruch sei weder aus europarechtlichen Normen oder Grundsätzen herzuleiten, noch bestehe er aus kartellrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Gründen.

Da der Antragsteller zugleich mit seinem Antrag ein Normenkontrollverfahren verbunden hatte, prüfte das Schiedsgericht auch die Ausländerregelung der 2. BBH insgesamt. Gemäß §13,2 der Schiedsgerichtsordnung der AG2BBH hat es die bestehende Ausländerklausel dahingehend ergänzt, dass neben den Staatsangehörigen der Staaten der FIBA-Europazone auch die Staatsangehörigen von Staaten zugelassen werden müssen, die Freizügigkeitsrechte aufgrund von Assoziierungsabkommen mit der EU für sich in Anspruch nehmen können. Diese Regelung gilt ab sofort. Staatsangehörige der kirgisischen Republik fallen nach Auffassung des Schiedsgerichtes nicht unter diese Regelung.

Presseinfo: AG 2. Basketball-Bundesliga www.diejungeliga.de

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