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Eric Taylor verlässt die Eisbären

Pucki am 02.05.2004 um 18:25

Basketball-Zweitligist Eisbären Bremerhaven muss künftig auf die Dienste von Spielmacher Eric Taylor verzichten. Der Publikumsliebling unterschrieb am Sonntag einen hoch dotierten Zweijahresvertrag beim schwedischen Meister Plannja Basket Lulea. Damit kehrt "E.T" nach nur einer Saison in der Seestadt zurück nach Skandinavien, wo er schon in den Jahren zuvor mit großem Erfolg im Trikot der Solna Vickings Stockholm auflief.

"Eric hat ein sehr gutes Zweijahres-Angebot aus Plannja bekommen", so Eisbären-Manager Jan Rathjen. "Da konnten wir finanziell wie sportlich einfach nicht mithalten."

Trotz der aus Eisbären-Sicht schmerzhaften Hiobsbotschaft hat Rathjen für die Entscheidung Taylors aber auch ein gewisses Verständnis: "Natürlich hätten wir Eric liebend gern behalten. Sein Abgang ist nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein herber Verlust. Auf der anderen Seite muss man seine Entscheidung respektieren. Wir freuen uns für ihn, dass er beim aktuellen schwedischen Meister noch einmal Gelegenheit bekommt, auf internationaler Bühne zu spielen. Die Europaliga ist selbst für einen so erfahrenen Spieler wie 'E.T' eine Riesen-Herausforderung. Von daher wünschen wir ihm viel Glück bei seinem neuen Verein."

Neben dem Abgang von Eric Taylor wurde am Wochenende noch eine weitere Personalie bekannt: Der bisherige Eisbären-Assistenztrainer und Jugendkoordinator Carsten Pohl übernimmt in der kommenden Saison den Trainerposten beim Ligakonkurrenten NVV LIONS Mönchengladbach. Pohl, der seinen Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen hat, unterschrieb am Freitag einen Einjahresvertag mit Option für eine weitere Spielzeit.

Eisbären-Manager Jan Rathjen: "Carsten hat nie einen Hehl daraus gemacht, nach seiner erfolgreichen Zeit in Sechtem wieder als Headcoach in der 2. Bundesliga arbeiten zu wollen. Dafür wünschen wir ihm in Zukunft alles Gute." Obwohl der A-Lizenzinhaber nur ein knappes Jahr bei den Eisbären tätig gewesen sei, habe man ihm insbesondere in Sachen Jugendförderung viel zu verdanken. "Er hat hier tolle Aufbauarbeit geleistet und den Grundstein für eine langfristig erfolgreiche Nachwuchsförderung gelegt. Darauf kann sein Nachfolger in der kommenden Saison aufbauen."

Wer dieser Nachfolger sein wird, ist zur Zeit jedoch noch vollkommen offen. "Zunächst einmal müssen wir Gewissheit haben, wer im nächsten Jahr unser Headcoach ist." Erst danach würden alle weiteren Personalfragen geklärt, so Rathjen. Mit einer endgültigen Entscheidung sei allerdings erst Ende Mai zu rechnen.

Presseinfo: Eisbären Bremerhaven

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