OPEL SKYLINERS
Vorgezogenes Endspiel in Berlin?
_Tigger am 24.02.2004 um 15:55
Im Viertelfinale des BBL-Pokals 2004 kommt es am Donnerstag in der Max-Schmeling Halle zum vorgezogenen Endspiel zwischen zwei Spitzenteams der Bundesliga: Titelverteidiger ALBA Berlin empfängt die OPEL SKYLINERS. Ein Duell mit Tradition: 23mal haben sich die OPEL SKYLINERS mit ALBA Berlin ein Wettschießen geliefert - so oft wie mit keinem anderen deutschen Team. Gegen den Abo-Meister (7 Titel in Serie) feierten die Frankfurter ihren größten Erfolg der fünfjährigen Vereinsgeschichte: mit 76:68 bezwang unser Team - damals noch unter Stefan Koch aber schon mit Pascal Roller - die ALBAtrosse und wurde deutscher Pokalsieger des Jahres 2000!
Für den letzten Auswärtstriumph in Berlin allerdings, muss man in den Annalen unsere Klubhistorie schon ein bisschen blättern. Der 79:71-Sieg datiert fast zwei Jahre zurück auf den 30. März 2002.
Seither gab es für die OPEL SKYLINERS in der Hauptstadt nichts zu holen: Drei Auswärtsniederlagen in Folge stehen zu Buche.
Will man sich für das TOP4-Turnier um den BBL-Pokal qualifizieren, muss das Team von Gordon Herbert seinen besten Basketball zeigen. Sprich: Ganz anders auftreten als beim Bundesliga Spiel vor rund zwei Monaten. Da gab es am 27. Dezember eine böse 74:85-Bescherung, in der nicht bloß Playmaker Tyrone Ellis nach einem Schlag auf die Schläfe kurzzeitig die Orientierung verlor. Mit 14 Turnovers und einer mageren Freiwurfquote von 44% - die schlechteste der Saison - konnte man gegen Berlin nicht glänzen. Zu spät fanden die OPEL SKYLINERS an diesem Abend zu ihrem athletischen Teambasketball.
ALBA Berlin, Pokalsieger 2002 und 2003, holte sich aus dem Erfolg über den damaligen Tabellenführer das nötige Selbstbewusstsein, um nach durchwachsenem Saisonbeginn mit fünf Siegen aus sechs Spielen durchzustarten. Mittlerweile hat Emir Mutapcic auch seine angeschlagenen Nationalspieler Marko Pesic und Mithat Demirel zurück - und sogar Kapitän Henrik Rödl ist wieder mit an Bord. Nach seiner schweren Verletzung (Bruch des Schienbeinkopfes) hatte mancher schon das Karriere-Ende prophezeit. Doch der bald 35jährige Aufbauspieler wollte sich so schnell nicht geschlagen geben.
Kämpferisch für das Match am Donnerstag gibt sich auch unser erfahrener Guard Ibrahim Diarra: "Der Cup-Fight in Berlin ist nicht nur für mich ein Highlight der laufenden Saison. Für solche Spiele lebst du als Profi. Berlin ist das Top-Team, das man schlagen will. Gegen diese erfahrene Truppe sind wir in der Underdog-Rolle, aber wir wollen Revanche für das verpatze Heimspiel im Dezember. Wenn wir den intelligenten Basketball zeigen, zu dem wir fähig sind, ziehen wir ins TOP4-Turnier ein. In Berlin darf uns niemand unterschätzen."
Gordon Herbert: "Berlin hat sieben Meisterschaften in Folge gewonnen, in diesem Jahr zu Hause noch gegen kein deutsches Team verloren. Sie sind Favorit und stehen daher mehr unter Druck als wir. Wir fahren als bestes Auswärtsteam der Liga nach Berlin. Um zu gewinnen, müssen wir 40 Minuten lang ordentliche Defense spielen, die Rebounds holen und konzentriert sein. Das haben wir in den Spielen seit Weihnachten nicht immer geschafft."
OPEL SKYLINERS-Manager Gunnar Wöbke: "Berlin ist der Maßstab im deutschen Basketball. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir jedes Team schlagen können, wenn wir die kleinen Dinge auf dem Feld richtig machen."
Ob Berlins John Best und Szymon Szewczyk mit von der Partie sein werden, ist noch offen. Beiden droht eine Sperre, nachdem sie wegen einer Rangelei bei der 77:82-Niederlage in Trier am vergangenen Samstag von den Schiedsrichtern disqualifiziert wurden. DBB-Spielleiter Dirk Horstmann: "Auf Grund der Mitte der Woche anstehenden Pokalspiele werden wir eine schnelle Entscheidung treffen. Notfalls legen wir eben mal eine Nachtschicht ein."
Live-Infos zum Spiel gibt es wie immer auf unserer Homepage via LiveScore.
Highlights zeigt rheinmaintv am Freitag ab 22:00 Uhr in "rheinmainsport aktuell".
Nächstes Heimspiel: Sonntag, 29. Februar, um 15:00 Uhr in der Ballsporthalle gegen EnBW Ludwigsburg.
Presseinfo: OPEL SKYLINERS (Marc Rybicki)
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Für den letzten Auswärtstriumph in Berlin allerdings, muss man in den Annalen unsere Klubhistorie schon ein bisschen blättern. Der 79:71-Sieg datiert fast zwei Jahre zurück auf den 30. März 2002.
Seither gab es für die OPEL SKYLINERS in der Hauptstadt nichts zu holen: Drei Auswärtsniederlagen in Folge stehen zu Buche.
Will man sich für das TOP4-Turnier um den BBL-Pokal qualifizieren, muss das Team von Gordon Herbert seinen besten Basketball zeigen. Sprich: Ganz anders auftreten als beim Bundesliga Spiel vor rund zwei Monaten. Da gab es am 27. Dezember eine böse 74:85-Bescherung, in der nicht bloß Playmaker Tyrone Ellis nach einem Schlag auf die Schläfe kurzzeitig die Orientierung verlor. Mit 14 Turnovers und einer mageren Freiwurfquote von 44% - die schlechteste der Saison - konnte man gegen Berlin nicht glänzen. Zu spät fanden die OPEL SKYLINERS an diesem Abend zu ihrem athletischen Teambasketball.
ALBA Berlin, Pokalsieger 2002 und 2003, holte sich aus dem Erfolg über den damaligen Tabellenführer das nötige Selbstbewusstsein, um nach durchwachsenem Saisonbeginn mit fünf Siegen aus sechs Spielen durchzustarten. Mittlerweile hat Emir Mutapcic auch seine angeschlagenen Nationalspieler Marko Pesic und Mithat Demirel zurück - und sogar Kapitän Henrik Rödl ist wieder mit an Bord. Nach seiner schweren Verletzung (Bruch des Schienbeinkopfes) hatte mancher schon das Karriere-Ende prophezeit. Doch der bald 35jährige Aufbauspieler wollte sich so schnell nicht geschlagen geben.
Kämpferisch für das Match am Donnerstag gibt sich auch unser erfahrener Guard Ibrahim Diarra: "Der Cup-Fight in Berlin ist nicht nur für mich ein Highlight der laufenden Saison. Für solche Spiele lebst du als Profi. Berlin ist das Top-Team, das man schlagen will. Gegen diese erfahrene Truppe sind wir in der Underdog-Rolle, aber wir wollen Revanche für das verpatze Heimspiel im Dezember. Wenn wir den intelligenten Basketball zeigen, zu dem wir fähig sind, ziehen wir ins TOP4-Turnier ein. In Berlin darf uns niemand unterschätzen."
Gordon Herbert: "Berlin hat sieben Meisterschaften in Folge gewonnen, in diesem Jahr zu Hause noch gegen kein deutsches Team verloren. Sie sind Favorit und stehen daher mehr unter Druck als wir. Wir fahren als bestes Auswärtsteam der Liga nach Berlin. Um zu gewinnen, müssen wir 40 Minuten lang ordentliche Defense spielen, die Rebounds holen und konzentriert sein. Das haben wir in den Spielen seit Weihnachten nicht immer geschafft."
OPEL SKYLINERS-Manager Gunnar Wöbke: "Berlin ist der Maßstab im deutschen Basketball. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir jedes Team schlagen können, wenn wir die kleinen Dinge auf dem Feld richtig machen."
Ob Berlins John Best und Szymon Szewczyk mit von der Partie sein werden, ist noch offen. Beiden droht eine Sperre, nachdem sie wegen einer Rangelei bei der 77:82-Niederlage in Trier am vergangenen Samstag von den Schiedsrichtern disqualifiziert wurden. DBB-Spielleiter Dirk Horstmann: "Auf Grund der Mitte der Woche anstehenden Pokalspiele werden wir eine schnelle Entscheidung treffen. Notfalls legen wir eben mal eine Nachtschicht ein."
Live-Infos zum Spiel gibt es wie immer auf unserer Homepage via LiveScore.
Highlights zeigt rheinmaintv am Freitag ab 22:00 Uhr in "rheinmainsport aktuell".
Nächstes Heimspiel: Sonntag, 29. Februar, um 15:00 Uhr in der Ballsporthalle gegen EnBW Ludwigsburg.
Presseinfo: OPEL SKYLINERS (Marc Rybicki)
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