TSK Würzburg
X-RAYS verlieren nach großem Kampf
Stefan am 15.02.2004 um 14:51
Für ersatzgeschwächte X-RAYS waren die "Giganten" dieses Mal eine Nummer zu groß: Nach großem Kampf hat der TSK Würzburg sein Heimspiel vor 2.300 Zuschauern in der Carl-Diem-Halle gegen die Bayer Giants Leverkusen mit 95:106 (54:54) verloren. "Mit zwei angeschlagenen Spielern war es für uns heute sehr schwer. Meine Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft, aber Leverkusen war das bessere Team und hat verdient gewonnen", sagte TSK-Headcoach Aaron McCarthy nach der Partie. Ausgerechnet die beiden "Langen" der Würzburger Starting Five hatte es erwischt: Center Tony Kitchings (3 Punkte, 5 Rebounds) konnte wegen seiner Innenband-Dehnung im Knie unter der Woche kein einziges Mal trainieren und musste mit einer dicken Bandage am Knie aufs Parkett, und auch Power Forward Ivo Kresta (15 Punkte, 1 Rebound) ging stark geschwächt von einer Virus-Infektion in die Partie. Das Resultat: Die Gäste dominierten vor allem in der entscheidenden Phase unter beiden Körben, allein das Rebound-Verhältnis von 28:39 spricht eine deutliche Sprache. "Die einfachen Punkte unter dem Korb waren heute der Schlüssel zum Sieg", meinte auch Giants-Trainer Heimo Förster. Center Ajmal Basit (18 Punkte, 12 Rebounds) und Marek Andruska (21 Punkte, 7 Rebounds) entschieden den Vergleich an den Brettern klar für die Gäste.
Bemerkbar machte sich dieses Ungleichgewicht der Kräfte freilich erst im Verlauf des dritten Viertels. Zuvor sahen die 2.300 Zuschauer in der Carl-Diem-Halle eine über weite Strecken ausgeglichene Partie, in der die Gastgeber sich mehrmals sogar zweistellig absetzen konnten (26:16; 43:31). Die "Riesen vom Rhein", angetrieben von den ehemaligen Würzburgern Demond Greene (27 Punkte) und Denis Wucherer (21 Punkte), kamen aber immer wieder zurück ins Spiel, beim Stand von 54:54 wurden die Seiten gewechselt.
Auch knapp viereinhalb Minuten vor Ende des dritten Spielabschnitts lagen die X–RAYS nach einem Dreier von Top-Scorer Jason Perez (20 Punkte, 11 Assists) aus sieben Metern noch knapp mit 68:66 in Front. Es folgte die entscheidende Phase der Partie mit einem 16:2-Lauf der Gäste zum 70:82. Erst Kelubia Ekoemeyes Dreier mit der Schlusssirene des Viertels zum 73:82 ließ die Würzburger Fans noch einmal hoffen. 15 ihrer 19 Punkte zwischen der 20. und 30. Minute erzielten die X-RAYS von der Dreier-Linie, unter dem gegnerischen Korb lief nicht mehr viel zusammen.
Auch als Basit und Greene zum 78:92 erhöht hatten, gaben die TSK-Akteure nicht auf. Zwei Dreier von Markus Hallgrimson (9 Punkte, 3/4 Dreier), ein Distanzwurf von Ivo Kresta, ein Dunking des kämpferisch überragenden Nils Mittmann (18 Punkte, 2 Dreier, 6 Rebounds, 3 Assists), zwei Freiwürfe von Jason Perez, und der Rückstand war noch einmal auf sechs Zähler zusammengeschmolzen (91:97, 38. Minute). Damit hatten die aufopferungsvoll kämpfenden TSK-Akteure aber endgültig ihr Pulver verschossen. An der Freiwurflinie brachten die Gäste schließlich ihren ersten Sieg nach vier Niederlagen in Folge unter Dach und Fach.
Dubravko Zemljic konnte bei seinem Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause noch keine entscheidenden Akzente setzen. 5 Punkte, 2 Rebounds und 3 Assists brachte er in 17 Spielminuten zustande. "Mehr war heute für ihn noch nicht drin, er hat nach der langen Pause erst ein paar Mal mit der Mannschaft trainiert", so Aaron McCarthy: "Ich hoffe, dass bis nächste Woche alle Spieler wieder fit sind und wir uns mit der kompletten Mannschaft auf das wichtige Spiel in Karlsruhe vorbereiten können. In den vergangenen Tagen hatte ich im Training teilweise nur sieben Spieler zur Verfügung. Heute hat die Mannschaft wenigstens bis zum Schluss gekämpft, das zeigt mir, dass der Teamgeist in Ordnung ist."
Presseinfo: TSK Würzburg (Patrick Wötzel)
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Bemerkbar machte sich dieses Ungleichgewicht der Kräfte freilich erst im Verlauf des dritten Viertels. Zuvor sahen die 2.300 Zuschauer in der Carl-Diem-Halle eine über weite Strecken ausgeglichene Partie, in der die Gastgeber sich mehrmals sogar zweistellig absetzen konnten (26:16; 43:31). Die "Riesen vom Rhein", angetrieben von den ehemaligen Würzburgern Demond Greene (27 Punkte) und Denis Wucherer (21 Punkte), kamen aber immer wieder zurück ins Spiel, beim Stand von 54:54 wurden die Seiten gewechselt.
Auch knapp viereinhalb Minuten vor Ende des dritten Spielabschnitts lagen die X–RAYS nach einem Dreier von Top-Scorer Jason Perez (20 Punkte, 11 Assists) aus sieben Metern noch knapp mit 68:66 in Front. Es folgte die entscheidende Phase der Partie mit einem 16:2-Lauf der Gäste zum 70:82. Erst Kelubia Ekoemeyes Dreier mit der Schlusssirene des Viertels zum 73:82 ließ die Würzburger Fans noch einmal hoffen. 15 ihrer 19 Punkte zwischen der 20. und 30. Minute erzielten die X-RAYS von der Dreier-Linie, unter dem gegnerischen Korb lief nicht mehr viel zusammen.
Auch als Basit und Greene zum 78:92 erhöht hatten, gaben die TSK-Akteure nicht auf. Zwei Dreier von Markus Hallgrimson (9 Punkte, 3/4 Dreier), ein Distanzwurf von Ivo Kresta, ein Dunking des kämpferisch überragenden Nils Mittmann (18 Punkte, 2 Dreier, 6 Rebounds, 3 Assists), zwei Freiwürfe von Jason Perez, und der Rückstand war noch einmal auf sechs Zähler zusammengeschmolzen (91:97, 38. Minute). Damit hatten die aufopferungsvoll kämpfenden TSK-Akteure aber endgültig ihr Pulver verschossen. An der Freiwurflinie brachten die Gäste schließlich ihren ersten Sieg nach vier Niederlagen in Folge unter Dach und Fach.
Dubravko Zemljic konnte bei seinem Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause noch keine entscheidenden Akzente setzen. 5 Punkte, 2 Rebounds und 3 Assists brachte er in 17 Spielminuten zustande. "Mehr war heute für ihn noch nicht drin, er hat nach der langen Pause erst ein paar Mal mit der Mannschaft trainiert", so Aaron McCarthy: "Ich hoffe, dass bis nächste Woche alle Spieler wieder fit sind und wir uns mit der kompletten Mannschaft auf das wichtige Spiel in Karlsruhe vorbereiten können. In den vergangenen Tagen hatte ich im Training teilweise nur sieben Spieler zur Verfügung. Heute hat die Mannschaft wenigstens bis zum Schluss gekämpft, das zeigt mir, dass der Teamgeist in Ordnung ist."
Presseinfo: TSK Würzburg (Patrick Wötzel)
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