ALBA Berlin BBT
ALBA will Revanche gegen die Gießen
_Tigger am 16.01.2004 um 12:32
Mit dem Gastspiel der Gießen46ers am Sonntag (18. Januar 15:00 Uhr, Max-Schmeling-Halle) beginnt für ALBA Berlin die Rückrunde der Basketball-Bundesliga einen Tag später als ursprünglich im Spielplan vorgesehen. Aber diese kleine Verzögerung soll die ALBAtrosse nicht davon abhalten, in der Rückrunde jene Fehler auszubügeln, die man in der Hinrunde gemacht hat. In eigener Halle ungeschlagen, hat es die Berliner nämlich im ersten Durchgang auswärts schon viermal erwischt. Es versteht sich von selbst, dass die Mannschaft darauf brennt, diese Scharten in der Rückrunde auszuwetzen: Die erste Revanche soll gegen die Gießen46ers her, die ALBA gleich am ersten Spieltag mit 96:98 auf dem falschen Fuß erwischten.
Was für die Hessen am 11. Oktober der erste Sieg über ALBA nach einer siebenjährigen Durststrecke war, legte für ALBA den Grundstein zu einem klassischem Fehlstart in die neue Saison. Vor allem in der Verteidigung hatten die Berliner damals noch überhaupt nicht ihre Linie gefunden, gaben den Gießenern viel zu viele offene Würfe, die die 46ers auch noch mehrheitlich verwandelten (12/22 Dreier).
Allerdings konnten sich die 46ers nicht allzu lange über ihren Auftaktsieg gegen den deutschen Meister freuen: Die Mannschaft von Trainer Chris Finch hatte in der Hinrunde vor allem auf den kleinen Positionen viel Verletzungspech, wo nicht nur der überragende US-Spielmacher John "Mookie" Thomas, der gegen ALBA im Hinspiel mit 29 Punkten und 8 Assists geglänzt hatte, für mehrere Spiele pausieren musste, sondern auch dessen Back-ups Logi Gunnarsson und Adamou seit November verletzt fehlten. Aber eine Spielpause um den Jahreswechsel herum hat den Gießenern sichtlich gut getan: Am letzten Spieltag bewiesen sie mit einem 89:80 über Oldenburg schon wieder aufsteigende Tendenz.
Neben John Thomas bilden fünf weitere US-Amerikaner (vier davon mit EU-Zweitpässen) den harten Kern der logischerweise mit Chris Finch auch von einem US-Amerikaner trainierten Gießener Mannschaft. Jason Maile zählt zu den gefährlichsten Dreierschützen der Liga, Forward Sterling Davis ist ein besserer Teamspieler als sein im November "wegen mangelnder Integrationsfähigkeit" entlassener Vorgänger.
Im Dezember nachträglich verstärkt wurde der vom Tempospiel und vielen Distanzwürfen geprägte Gießener Backcourt durch die Rückkehr des athletischen Brian Lynch, der in der ersten Saisonhälfte vergeblich versucht hatte, in der italienischen Liga Fuß zu fassen. Auf den langen Positionen bilden der defensivstarke und vielseitige Mannschaftskapitän Mike Mitchell sowie der sehr bewegliche Center Wilbur Johnson das Rückgrat der Gießener Mannschaft, die unter dem Korb zudem auf die Routine von James Shields sowie die Kraft von Florian Hartenstein zählen kann.
Wenn jetzt auch noch die lange verletzten Guards Adamou und Logi Gunnarsson zurückkehren, verfügen die 46ers wieder über eine richtig tief besetzte Mannschaft, die in der Rückrunde noch für so manche Überraschung gut ist.
Presseinfo: ALBA Berlin
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Was für die Hessen am 11. Oktober der erste Sieg über ALBA nach einer siebenjährigen Durststrecke war, legte für ALBA den Grundstein zu einem klassischem Fehlstart in die neue Saison. Vor allem in der Verteidigung hatten die Berliner damals noch überhaupt nicht ihre Linie gefunden, gaben den Gießenern viel zu viele offene Würfe, die die 46ers auch noch mehrheitlich verwandelten (12/22 Dreier).
Allerdings konnten sich die 46ers nicht allzu lange über ihren Auftaktsieg gegen den deutschen Meister freuen: Die Mannschaft von Trainer Chris Finch hatte in der Hinrunde vor allem auf den kleinen Positionen viel Verletzungspech, wo nicht nur der überragende US-Spielmacher John "Mookie" Thomas, der gegen ALBA im Hinspiel mit 29 Punkten und 8 Assists geglänzt hatte, für mehrere Spiele pausieren musste, sondern auch dessen Back-ups Logi Gunnarsson und Adamou seit November verletzt fehlten. Aber eine Spielpause um den Jahreswechsel herum hat den Gießenern sichtlich gut getan: Am letzten Spieltag bewiesen sie mit einem 89:80 über Oldenburg schon wieder aufsteigende Tendenz.
Neben John Thomas bilden fünf weitere US-Amerikaner (vier davon mit EU-Zweitpässen) den harten Kern der logischerweise mit Chris Finch auch von einem US-Amerikaner trainierten Gießener Mannschaft. Jason Maile zählt zu den gefährlichsten Dreierschützen der Liga, Forward Sterling Davis ist ein besserer Teamspieler als sein im November "wegen mangelnder Integrationsfähigkeit" entlassener Vorgänger.
Im Dezember nachträglich verstärkt wurde der vom Tempospiel und vielen Distanzwürfen geprägte Gießener Backcourt durch die Rückkehr des athletischen Brian Lynch, der in der ersten Saisonhälfte vergeblich versucht hatte, in der italienischen Liga Fuß zu fassen. Auf den langen Positionen bilden der defensivstarke und vielseitige Mannschaftskapitän Mike Mitchell sowie der sehr bewegliche Center Wilbur Johnson das Rückgrat der Gießener Mannschaft, die unter dem Korb zudem auf die Routine von James Shields sowie die Kraft von Florian Hartenstein zählen kann.
Wenn jetzt auch noch die lange verletzten Guards Adamou und Logi Gunnarsson zurückkehren, verfügen die 46ers wieder über eine richtig tief besetzte Mannschaft, die in der Rückrunde noch für so manche Überraschung gut ist.
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