ALBA Berlin BBT
ALBA reist nach Polen
_Tigger am 13.01.2004 um 13:55
Wenn die Spieler von ALBA Berlin eine Niederlage aus der bisherigen Saison besonders wurmt, dann ist es die 53:67-Heimniederlage vom 12. November 2003 in der Euroleague gegen IDEA Slask Wroclaw. Nicht nur die gegnerische Zonenverteidigung, sondern vor allem der eigene Fehler, nicht als Mannschaft zu agieren und zu vieles auf eigene Faust und mit der Brechstange zu probieren, brachte die Berliner damals früh auf die Verliererstraße. Entsprechend motiviert wird ALBA deshalb in dieser Woche zum Rückspiel nach Wroclaw aufbrechen: Die Mannschaft von Trainer Emir Mutapcic ist entschlossen, am Donnerstag (15. Januar, 18:00 Uhr - Live auf TV.Berlin) das schwache Bild vom Hinspiel zu korrigieren.
Ob selbst eine gute Leistung ausreichen wird, um zum ersten Mal seit über einem Jahr in der Euroleague auch wieder auswärts zu punkten, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Denn der ursprünglich nur als Außenseiter an den Start gegangene polnische Serienmeister schwimmt weiterhin auf einer Woge des Erfolgs und ist mit einer ausgeglichenen Bilanz von 4:4-Siegen längst zur Überraschungsmannschaft der Gruppe C avanciert. Auch in der polnischen Liga hat Slask Wroclaw nach einem 1:3-Fehlstart in die neue Saison mit zuletzt acht Siegen in Folge schnell in die Erfolgsspur zurückgefunden: Mit einem 91:69 über Gipsar-Stal Ostrow konnte Slask am Sonntag sogar erstmals in dieser Saison mit dem bisher alleinigen Tabellenführer Sopot gleichziehen.
Als entscheidende Kraft in der Breslauer Mannschaft neben Adam Wojcik (16 Punkte), Tanel Tein (14) und Ryan Randle (12) präsentierte sich dabei einmal mehr US-Aufbauspieler Lynn Greer mit 28 Punkten (12/15 Würfe aus dem Feld, 4/4 Freiwürfe) und 5 Assists. Am vergangenen Donnerstag hatte Greer bereits in der Euroleague gegen Olympiakos Piräus 31 Zähler markiert, was ihn zum offiziellen MVP des 8. Spieltages der Euroleague machte sowie auf den ersten Platz der Korbjägerliste (mit 24 Punkten pro Spiel) vorrücken ließ.
Aber Trainer Muli Katzurin, der im Sommer bei der EM in Schweden auch die israelische Nationalmannschaft zu überraschend guten Resultaten geführt hat, hält noch weitere Trümpfe in seinem Team bereit: Unter dem Korb tritt Slask Wroclaw in dieser Saison mit drei Akteuren an, die mehr Power Forwards als Center sind. Die Nationalspieler Adam Wojcik und Dominik Tomczyk sowie der US-Amerikaner Ryan Randle verleihen dem Breslauer Innenspiel mit ihrer Beweglichkeit eine besondere Gefährlichkeit und Unberechenbarkeit. Auf dem Flügel teilen sich der vielseitige Routinier und Mannschaftskapitän Maciej Zielinski und der nicht sehr elegante, aber dafür um so unnachgiebiger und härter agierende Radoslaw Hyzy die Arbeit.
An der Seite von Lynn Greer ist zudem unbedingt der Este Tanel Tein zu beachten, der neben seinen treffgenauen Dreiern durch große Spielübersicht und gute Verteidigungsarbeit auffällt. Überhaupt hat sich im bisherigen Saisonverlauf Wroclaws raffinierte Verteidigung, die die Gegner gerne mit wechselnden Taktiken zu überraschen versucht, als die gefährlichste Waffe des polnischen Serienmeisters erwiesen.
Presseinfo: ALBA Berlin
0 Kommentare
Ob selbst eine gute Leistung ausreichen wird, um zum ersten Mal seit über einem Jahr in der Euroleague auch wieder auswärts zu punkten, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Denn der ursprünglich nur als Außenseiter an den Start gegangene polnische Serienmeister schwimmt weiterhin auf einer Woge des Erfolgs und ist mit einer ausgeglichenen Bilanz von 4:4-Siegen längst zur Überraschungsmannschaft der Gruppe C avanciert. Auch in der polnischen Liga hat Slask Wroclaw nach einem 1:3-Fehlstart in die neue Saison mit zuletzt acht Siegen in Folge schnell in die Erfolgsspur zurückgefunden: Mit einem 91:69 über Gipsar-Stal Ostrow konnte Slask am Sonntag sogar erstmals in dieser Saison mit dem bisher alleinigen Tabellenführer Sopot gleichziehen.
Als entscheidende Kraft in der Breslauer Mannschaft neben Adam Wojcik (16 Punkte), Tanel Tein (14) und Ryan Randle (12) präsentierte sich dabei einmal mehr US-Aufbauspieler Lynn Greer mit 28 Punkten (12/15 Würfe aus dem Feld, 4/4 Freiwürfe) und 5 Assists. Am vergangenen Donnerstag hatte Greer bereits in der Euroleague gegen Olympiakos Piräus 31 Zähler markiert, was ihn zum offiziellen MVP des 8. Spieltages der Euroleague machte sowie auf den ersten Platz der Korbjägerliste (mit 24 Punkten pro Spiel) vorrücken ließ.
Aber Trainer Muli Katzurin, der im Sommer bei der EM in Schweden auch die israelische Nationalmannschaft zu überraschend guten Resultaten geführt hat, hält noch weitere Trümpfe in seinem Team bereit: Unter dem Korb tritt Slask Wroclaw in dieser Saison mit drei Akteuren an, die mehr Power Forwards als Center sind. Die Nationalspieler Adam Wojcik und Dominik Tomczyk sowie der US-Amerikaner Ryan Randle verleihen dem Breslauer Innenspiel mit ihrer Beweglichkeit eine besondere Gefährlichkeit und Unberechenbarkeit. Auf dem Flügel teilen sich der vielseitige Routinier und Mannschaftskapitän Maciej Zielinski und der nicht sehr elegante, aber dafür um so unnachgiebiger und härter agierende Radoslaw Hyzy die Arbeit.
An der Seite von Lynn Greer ist zudem unbedingt der Este Tanel Tein zu beachten, der neben seinen treffgenauen Dreiern durch große Spielübersicht und gute Verteidigungsarbeit auffällt. Überhaupt hat sich im bisherigen Saisonverlauf Wroclaws raffinierte Verteidigung, die die Gegner gerne mit wechselnden Taktiken zu überraschen versucht, als die gefährlichste Waffe des polnischen Serienmeisters erwiesen.
Presseinfo: ALBA Berlin
0 Kommentare
Werbung
Werbung


