EWE Baskets Oldenburg

Baskets müssen auf Hutchinson verzichten

Frankie am 12.01.2004 um 19:21

Es gibt Spiele, in denen verblassen Ergebnisse angesichts anderer Begebenheiten. Sicherlich war die 80:89-Niederlage der EWE Baskets Oldenburg bei den Gießen46ers nach zuvor sechs Siegen in Folge ärgerlich – viel schlimmer aber wog die Verletzung des 35jährigen Routiniers Steven Hutchinson, dessen Achillessehne gerissen ist. Selbst bei günstigem Genesungsverlauf droht dem gebürtigen Berliner das Saisonende. "Es ist bitter", meinte Baskets-Manager Jens Brämer. "Wir sind in dieser Saison vom Verletzungspech weitgehend verschont geblieben. Sicherlich gab es einzelne Sachen, auf die man lieber verzichtet, aber es war alles nicht so dramatisch Die Verletzung von Steven schockt uns schon – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Blessur von Pavel Becka ist es allerdings Gold wert, dass wir nachträglich Mike Doyle verpflichtet haben."

Steven Hutchinson wurde am 17. Januar 1968 in Berlin geboren. Seine basketballerische Ausbildung in den USA erhielt er im Umpqua College und an der Portland University. Danach zog es ihn 1991 nach Deutschland. Bis 1993 ging der sympathische Vater von zwei Kindern für DJK Würzburg auf Körbejagd. Durchschnittlich 25 Punkte markierten zumindest nach Treffern seine erfolgreichsten Jahre in der Bundesliga. Auch wenn die Ausbeute zurück ging, folgte nach einer langfristigen Zwischenstation von 1993 bis 1997 in Bayreuth der Schritt zu einem Spitzenteam. Bis 1999 stand Hutchinson bei den Telekom Baskets Bonn unter Vertrag, wo er gleich zweimal Deutscher Vizemeister wurde. 1997 erfolgte auch seine erste Nominierung für das ALLSTAR-Team. Von 1999 bis 2002 spielte der mit einem deutschen Pass ausgestattete Hutchinson dann für Bayer Leverkusen. Im Jahr 2000 wurde er zum "MVP", dem wertvollsten Spieler der Bundesliga, ausgezeichnet. Im Jahr 2002 folgte schließlich der Wechsel nach Oldenburg. 6,6 Punkte pro Spiel drücken den Wert des erfahrenen Akteurs allerdings nur unzureichend aus. "Steven gibt dem Team durch seine Routine und vor allem durch seine vorbildliche Einstellung sehr viel. Sein Ausfall ist sehr schmerzhaft, denn Spieler wie er geben einem Team eine große Portion Seele", weiß auch Baskets-Geschäftsführer Gerold Lange.

Die obligatorische Frage nach der Verpflichtung eines weiteren Spielers stellt sich bei den Baskets nach dieser Hiobsbotschaft natürlich auch. "Es ist immer eine schwierige Sache, einen Spieler in ein funktionierendes Team zu integrieren", meint Brämer. "Aber natürlich wollen wir unsere Stärke, eine tiefe und gute Bank zu besitzen, weiter ausspielen. Daher schauen wir uns um und beobachten den Markt genau. Es geht darum, einen breiten Kader zu haben. Wir konzentrieren unsere Suche aber nicht speziell auf die Position Hutchinson", schließt Brämer derzeit keine Option aus.

Am kommenden Sonnabend (20:00 Uhr) spielen die Baskets bei Aufsteiger Karlsruhe. Danach steht das "2 for 1"-Event an. Zum Preis von einem Spiel gibt es dann in der Bremer Stadthalle zwei Begegnungen zu sehen: In der 2. Liga treffen die Bremen ROOSTERS auf BG74 Göttingen, um 19:30 Uhr folgt die Partie Oldenburg gegen ALBA Berlin. Fans können sich auf der Homepage der Baskets (www.ewe-baskets.de) für einen Bustransfer (Kosten 5 Euro) nach Bremen anmelden.

Presseinfo: EWE Baskets (Torben Rosenbohm)

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