ALBA Berlin BBT
Revanche gegen ASVEL zum Rückrunden-Auftakt
Frankie am 05.01.2004 um 19:42
Nach dem gelungenen Start ins neue Jahr mit dem Bundesliga-Auswärtssieg in Braunschweig will ALBA Berlin am Mittwoch (07. Januar, 19:30 Uhr, Max-Schmeling-Halle - Live auf TV.Berlin) ebenso erfolgreich in die Rückrunde der Euroleague starten. Das Gastspiel des französischen Vizemeisters ASVEL Lyon-Villeurbanne bietet der Mannschaft von Trainer Emir Mutapcic dabei gleich die erste Gelegenheit, etwas in der Rückrunde besser zu machen als in der Hinrunde. Im Hinspiel am 05. November kassierte ALBA nämlich mit 89:91 eine jener bitteren Niederlagen, die dafür sorgten, dass die Berliner sich derzeit am Tabellenende der Gruppe C wiederfinden. Zumindest diese rote Laterne könnte ALBA am Mittwoch mit einem Sieg schon einmal an die Franzosen weiterreichen.
In der Vorbereitung auf dieses Match wird sich ALBA mit Sicherheit besonders auf ASVELs nur 1,61m kleinen US-Spielmacher Shawnta Rogers vorbereiten, der den Berlinern im Hinspiel nicht nur 26 Punkte einschenkte, sondern in den entscheidenden Phasen auch seine Mitspieler clever in Szene setzte. Allerdings steht hinter dem Einsatz des wegen seiner geringen Körpergröße nur schwer zu verteidigenden "Superzwergs" ein kleines Fragezeichen. Der US-Amerikaner quält sich seit drei Wochen mit Beschwerden im Adduktorenbereich und kam am Samstag am 14. Spieltag der französischen Liga deshalb nicht für ASVEL zum Einsatz. Ohne seinen Star kassierte ASVEL mit 69:73 bei Elan Chalon/Saone prompt seine schon sechste Niederlage und fiel ins Mittelfeld der Tabelle zurück.
Aber selbst wenn Rogers am Mittwoch in Berlin weiter pausieren muss, würde das noch lange keine Entwarnung für die Albatrosse bedeuten: Schon im Hinspiel fehlten den Franzosen nämlich mit Center Robert Gulyas und Forward Andre Owens zwei Schlüsselspieler verletzungsbedingt, ohne dass ALBA daraus Kapital schlagen konnte: Am Mittwoch werden Gulyas und Owens ASVEL hingegen verstärken und damit ohnehin dafür sorgen, das im Rückspiel auch auf Seiten der Franzosen eine ganz andere Musik als im Hinspiel gespielt wird. Der ungarische Nationalcenter war in der letzten Saison mit seinen 2,14m als "Turm in der Schlacht" der überragende Spieler bei ASVEL. Nach der Rückkehr von seiner Verletzung knüpft er zuletzt immer mehr an seine Hochform der letzten Saison an und war in ASVELs letzten drei Spielen jeweils Topscorer und bester Rebounder in einer Person. Neu im ASVEL-Team ist auch der vielseitige US-Forward Andre Owens, der im Hinspiel wegen einer Verzögerung seiner Einbürgerung noch nicht mitspielen durfte. Der seit Dezember als Franzose spielberechtigte Amerikaner ist ein echter Allrounder, der vom Spielaufbau bis zur Reboundarbeit alles übernehmen kann.
Abgerundet wird ASVELs sehr vielseitiger und mit zehn im Schnitt mehr als 14 Minuten zum Einsatz kommenden Akteuren sehr tiefer Kader durch den defensivstarken Nationalspieler Makan Dioumassi, den Schweizer Dreierspezialisten Harold Mrazek, den beweglichen US-Center Derek Hood sowie die drei zum erweiterten Kreis der französischen Nationalmannschaft zählenden Flügelspieler Sacha Giffa, Karim Souchou und David Frigout.
Presseinfo: ALBA Berlin
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In der Vorbereitung auf dieses Match wird sich ALBA mit Sicherheit besonders auf ASVELs nur 1,61m kleinen US-Spielmacher Shawnta Rogers vorbereiten, der den Berlinern im Hinspiel nicht nur 26 Punkte einschenkte, sondern in den entscheidenden Phasen auch seine Mitspieler clever in Szene setzte. Allerdings steht hinter dem Einsatz des wegen seiner geringen Körpergröße nur schwer zu verteidigenden "Superzwergs" ein kleines Fragezeichen. Der US-Amerikaner quält sich seit drei Wochen mit Beschwerden im Adduktorenbereich und kam am Samstag am 14. Spieltag der französischen Liga deshalb nicht für ASVEL zum Einsatz. Ohne seinen Star kassierte ASVEL mit 69:73 bei Elan Chalon/Saone prompt seine schon sechste Niederlage und fiel ins Mittelfeld der Tabelle zurück.
Aber selbst wenn Rogers am Mittwoch in Berlin weiter pausieren muss, würde das noch lange keine Entwarnung für die Albatrosse bedeuten: Schon im Hinspiel fehlten den Franzosen nämlich mit Center Robert Gulyas und Forward Andre Owens zwei Schlüsselspieler verletzungsbedingt, ohne dass ALBA daraus Kapital schlagen konnte: Am Mittwoch werden Gulyas und Owens ASVEL hingegen verstärken und damit ohnehin dafür sorgen, das im Rückspiel auch auf Seiten der Franzosen eine ganz andere Musik als im Hinspiel gespielt wird. Der ungarische Nationalcenter war in der letzten Saison mit seinen 2,14m als "Turm in der Schlacht" der überragende Spieler bei ASVEL. Nach der Rückkehr von seiner Verletzung knüpft er zuletzt immer mehr an seine Hochform der letzten Saison an und war in ASVELs letzten drei Spielen jeweils Topscorer und bester Rebounder in einer Person. Neu im ASVEL-Team ist auch der vielseitige US-Forward Andre Owens, der im Hinspiel wegen einer Verzögerung seiner Einbürgerung noch nicht mitspielen durfte. Der seit Dezember als Franzose spielberechtigte Amerikaner ist ein echter Allrounder, der vom Spielaufbau bis zur Reboundarbeit alles übernehmen kann.
Abgerundet wird ASVELs sehr vielseitiger und mit zehn im Schnitt mehr als 14 Minuten zum Einsatz kommenden Akteuren sehr tiefer Kader durch den defensivstarken Nationalspieler Makan Dioumassi, den Schweizer Dreierspezialisten Harold Mrazek, den beweglichen US-Center Derek Hood sowie die drei zum erweiterten Kreis der französischen Nationalmannschaft zählenden Flügelspieler Sacha Giffa, Karim Souchou und David Frigout.
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