ProA

Die BasCats-Ausfälle waren nicht zu kompensieren

TheBloob am 06.02.2012 um 08:42

Die Cuxhaven BasCats unterlagen in der 2. Basketball-Bundesliga ProA am
Sonnabend in eigener Halle Chemnitz mit 78:88. Damit haben sie auch den
direkten Vergleich verloren. Das Hinspiel hatten die Schützlinge von Krists
Plendiskis noch mit neun Punkten Unterschied gewonnen (83:74). Dabei hatten
die Gastgeber jetzt trotzdem durchaus Chancen, doch zum einen war der Gegner
aus Sachsen in entscheidenden Situationen einen Tick cleverer und zum
anderen gelang es den Cuxhavenern nicht, die Ausfälle von Evan Harris und
Quinnel Brown zu kompensieren.

BasCats - Chemnitz 78:88 (29:24, 11:16, 17:26, 21:22) Die Hiobsbotschaft der
Woche war die Verletzung von Quinnel Brown. Der Modellathlet hatte sich am
Montagabend im Training verletzt. Wie sich nach eingehenden Untersuchungen
herausstellte, ist die linke Hand gebrochen. Er wird also einige Wochen
aussetzen müssen. Neben den Langzeitverletzten Kristian Kuhn und Andreas
Hasenkamm gesellten sich also die beiden US-Amerikaner Brown und Evan Harris
ins BasCats-Lazarett.

Dabei war den Cuxhavenern im ersten Viertel vor 998 Zuschauern vom
Verletzungspech nichts anzumerken. Kapitän Jackson Capel - er bildete mit
Nate Gerwig, Dorian McDaniel, Dwuan Rice und Jusuf El Domiaty die erste
Fünf – traf aus der Halbdistanz, einen Dreier und einen Fastbreak zur
7:0-Führung. Und nach einem Dreipunktspiel von Ty Shaw für Chemnitz, packte
Capel noch einen Dreier drauf (10:3). Die Gäste ließen sich nicht
entmutigten, auch wenn der Abstand zwischenzeitlich bei neun Punkten (20:11)
angelangt war.

Bei 29:24 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gastgeber schlecht
spielten. Nach fünf Minuten hatte Cuxhaven gerade einmal vier magere Punkte
erzielt, Chemnitz hingegen glich nicht nur aus, zog an den BasCats auch noch
vorbei (33:38). Dank eines Dreiers vom wieder starken El Domiaty gab es zur
Pause noch den Ausgleich zum 40:40.

Elf Sekunden waren im dritten Abschnitt gespielt, da erhielt McDaniel sein
viertes Foul. Der BasCats-Neuzugang Maurice Pluskota sprang für McDaniel in
die Bresche und erzielte sechs seiner insgesamt zehn Punkte in diesem
Abschnitt. Aber Chemnitz hatte sich einen kleinen Vorsprung herausgespielt
(57:66). Und auch im Schlussabschnitt schienen die Gäste immer eine Antwort
zu haben, sodass sich der Abstand nicht mehr verkleinerte, er vergrößerte
sich sogar noch ein wenig bis zum 78:88 Endstand.

Fünf Cuxhavener Spieler trafen zwar zweistellig, doch nur ein gewonnenes
Viertel war letztendlich zu wenig, um gegen den Tabellenvierten zu gewinnen.
Dafür produzierten die BasCats zu viele Fehler. Bärenstark war wieder Nate
Gerwig mit seinem Double-double (10 Punkte, 11 Rebounds). Er wurde neunmal
gefoult, nur seine Freiwurfquote von 55 Prozent (6 von 11) verhinderte eine
bessere Effektivität.

Apropos Freiwürfe: Chemnitz glänzte mit einer Traumquote von 97 Prozent. Von
den 30 Freiwürfen verwarf lediglich Ex-BasCats-Spieler Joleik Schaffrath
einen. Eine sehr schlechte Wurfquote hatte übrigens Dwuan Rice. Nach den
ersten 30 Minuten traf er bei zwei Freiwürfen, vier Dreierversuchen und zwei
Zweipunktwürfen nicht einmal. Erst in den letzten fünf Minuten gelangen ihm
zehn Punkte.

Die Spielerkader:

BasCats: Jusuf El Domiaty (19), Nate Gerwig (10, 11 Rebounds), Dwuan Rice
(10), Martin Bogdanov (0), Maximilian Kuhle (2), Maurice Pluskota (10),
Dorian McDaniel (9) und Jackson Capel (18).


Chemnitz 99ers: Ishizaki Takumi (25), Gary Johnson (19), Jorge Schmidt (2),
Alexander Rosenthal (5), Mario Nagler (0), Joleik Schaffrath (7), Ty Shaw
(15), Felix Daghofer (0), Donald Lawson (6), Philipp Stachula (9).


Pressemitteilung: Knut Spreckelsen, Cuxhaven BasCats



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