ProB

Rückschlag bei ALBA

TheBloob am 05.02.2012 um 09:35

Mit einer 69:82-Niederlage im Gepäck traten die Spieler des SC RASTA Vechta die Heimreise aus Berlin an. Die ALBA-Reserve erspielte sich in einem engagierten Startviertel einen Vorsprung von 12 Punkten, für die RASTA-Riesen eine Bürde, die sie bis zum Abpfiff mitschleppten.

Hellwache Berliner spielten mehrfach die Gästedefense aus, sei es mit Loop-Pässen ans Brett, sei es mit energischer Penetration. Wären die blutjungen Gastgeber bei den Freiwürfen und Fastbreaks noch etwas konzentrierter gewesen, der Rückstand der lethargisch wirkenden Rastaner wäre noch höher gewesen. Im zweiten Viertel legten die Berliner nach klugem Passspiel vier Dreier nach, zwei davon gingen auf das Konto des treffsicheren Sebastian Fülle. RASTA hielt nun zumindest dagegen, traf ebenfalls dreimal aus 6,75 Metern. Trotzdem war zu wenig Bewegung im Gästespiel und defensiv war man zu häufig einen Gedanken und einen Schritt hintendran. Gepaart mit einer schwachen Feldwurfquote (24%) war zur Pause bei einem Stand von 30:42 aus RASTA-Sicht von einer Aufholjagd keine Rede.

Diese sollte nach einer lauten Kabinenansprache im dritten Viertel folgen, aber nach 9:5 Punkten war das offensive Strohfeuer bereits erloschen. Defensiv legte sich besonders Paul Heitzhausen ins Zeug, aber auch Flavio Stückemann und Marcus Smallwood steigerten sich und damit sind die drei Rastaner mit Normalform auch schon benannt. Statt den Rückstand zu verkürzen, stand es vor dem Schlußviertel sogar 50:63. ALBA wirkte weiterhin motivierter und nutzte die Fehler der Vechtaer konsequent aus. Auch im ausgeglichenen vierten Viertel wachten die Gäste nicht auf, ging kein Ruck durch`s Team und startete der Favorit keine Aufholjagd. Immer wieder unterliefen den offensiv erfolgreichen Rastanern defensiv Fehler, oder schafften es die Gäste nach Ballgewinnen nicht, den Ball in der Berliner Reuse unterzubringen.

Fazit: ein Spiel zum Vergessen, eine Einstellung, wie sie für ambitionierte ProB-Spieler nicht ausreichend ist und eine Niederlage, die vollkommen überflüssig war. Matt Reid war schon krank in Vechta geblieben und zu allem Überfluss verletzte sich AJ Rudowitz im Spielverlauf stark am Daumen, aber dies soll nicht als Ausrede herhalten. Auch wenn RASTA unerklärliche Reboundschwächen offenbarte und eine schlechte Feldwurfquote (36%) plagte, so hätten alle Spieler mit kämpferischem und teamorientierten Auftreten die Partie gewinnen können. Taten sie nicht und daher mussten sie verdient das Feld der Max-Schmeling-Halle als Verlierer verlassen.

Viertelstände aus RASTA-Sicht: 12:24; 18:18; 20:21; 19:19

Für die Albatrosse waren mit Ney (21/1; 6 Reb.; 7 Fouls gezogen), Fülle (18/4; 10 Reb.), Dinc (15; 11 Reb.; 4 Ass.; 6 Fouls gezogen), Stackhouse (14; 8 Reb.; 5 Ass.; 8 Foiuls gezogen) und Staiger (10/2; 8 Reb.; 6 Ass.) gleich fünf Akteure zweistellig erfolgreich.

Für RASTA spielten Smallwood (16; 9 Reb.), Stückemann (14/2; 2 Reb.), Krause (9/1), Mädrich (8; 12 Reb.; 4 Fouls gezogen), Boadu (7/1; 5 Ass.; 2 Fouls gezogen), Heitzhausen (6; 3 Steals), Rudowitz (6; 3 Fouls gezogen), Wagner (3/1), Goehrke, Jarchow und Strertenbrink (dnp).


Pressemitteilung: SC RASTA Vechta



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