Phoenix Hagen
Phoenix letztlich chancenlos: Klare Niederlage in Würzburg
TheBloob am 05.02.2012 um 09:32
Mit 76:88 (33:49) unterlag Phoenix Hagen in einem Spiel der Beko Basketball
Bundesliga bei den s. Oliver Baskets Würzburg. Ein schwacher Mittelteil
nahm den Feuervögeln dabei jede Chance auf einen Sieg.
Ordentlich waren die Hagener in die Partie gestartet, verloren sie doch den
ersten Abschnitt nur knapp mit 19:22. Beeindruckend war dann sogar das
Resultat des Schlussviertels: Phoenix gewann es mit 30:15.
Bedauerlicherweise bildeten die beiden Viertel den Rahmen für 20 Minuten,
die Phoenix komplett missrieten und mit 27:51 verloren gingen. Und das war
viel zu viel Ballast für eine erfolgreiche Aufholjagd.
Bis zur 15. Minute, als T.J. Carter auf 34:26 verkürzte, war die Mannschaft
von Ingo Freyer recht gut in der Partie. „Bis dahin haben wir noch ganz
ordentlich gespielt“, so der Hagener Coach. Dann zogen die Würzburger
davon, führten zur Pause mit 49:33 und nach drei Vierteln gar mit 73:46.
„Wir haben ab dem zweiten Viertel nicht mehr das umgesetzt, was wir uns
vorgenommen hatten. Wir haben kein Mittel gegen die aggressive
Pressverteidigung der Würzburger gefunden und sind nie zu einem geordneten
Spielaufbau gekommen“, ärgerte sich Freyer.
Die Baskets hatten mehr Würfe (66:55) und sammelten mehr Rebounds (38:32).
Und sie taten etwas, dass nicht immer zu ihren Stärken gehört: Sie trafen
in Person von Ivan Elliott und des wiedergenesenen Ricky Harris aus der
Distanz. Ingo Freyer: „Diese Dreier haben uns sehr zugesetzt. Wir wussten,
dass Elliott und Harris die beiden Werfer der Würzburger sind. Aber wir
haben das leider nicht wie geplant verteidigt.“
Immerhin: Bei der Aufholjagd im Schlussabschnitt bewiesen die Gäste Moral.
Als der auffällig agierende Adam Constantine (Freyer: „Er wird immer
besser“) bis auf 69:83 verkürzen konnte (38.), musste John Patrick – in
einer freilich entschiedenen Partie - noch einmal eine Auszeit nehmen. Ingo
Freyer wechselte durch und gab allen Bankspielern Einsatzzeit, was ihm
insbesondere Dominik Spohr mit neun Punkten dankte. Am eindeutigen Fazit
des Hagener Trainers konnte das aber auch nichts mehr ändern: „Ich bin
heute sehr unzufrieden. Wir hatten letztlich keine Chance.“
s. Oliver Baskets: Elliott (18/4), Harris (16/4), Frazier (15/1, 12 Reb.),
Jacobson (12/2), Boone (9), Kramer (6), Kleber (4), Tomaszek (4), Little
(2), King (1), Clay (1), Henneberger.
Phoenix Hagen: Constantine (19/1), Brooks (15/1), Jonusas (10/2), Blackwood
(10/2), Spohr (9/2), Carter (8), Kruel (3), Sparks (2), Seward, Rockmann,
Wilkins.
Stationen: 12:11 (5.), 22:19 (10.), 34:26 (15.), 49:33 (20.), 58:38 (25.),
73:64 (30.), 83:64 (35.), 88:76 (40.).
Zuschauer: 3.140 (ausverkauft)
Pressemitteilung: Phoenix Hagen
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