Phoenix Hagen

Aufsteiger nimmt Kurs auf Playoffs: Hagen zu Gast bei starken Würzburgern

TheBloob am 02.02.2012 um 11:01

Im Hexenkessel s. Oliver Arena will Phoenix Hagen am Samstag ab 19 Uhr für
eine Überraschung sorgen. Die Feuervögel treffen in der Beko Basketball
Bundesliga auf die kampfstarken s. Oliver Baskets.

Die Würzburger sind als Aufsteiger Tabellensechster mit 22:16 Punkten. Der
Kurs geht ganz klar Richtung Playoffs, denn im Februar haben die s. Oliver
Baskets vier Heimspiele. Und daheim konnten sie acht ihrer zehn Partien
gewinnen. „Würzburg ist neben Ulm die Überraschungsmannschaft der Beko
BBL“, sagt Phoenix-Trainer Ingo Freyer.

Rotation heißt das Zauberwort in Unterfranken. Coach John Patrick setzt auf
aggressives Spiel, Pressing, Ballgewinne und schnelle Abschlüsse. Die
US-Guards Chris Kramer, Ricky Harris, John Little, Chester Frazier und Ben
Jacobson sorgen für den nötigen Druck. In Korbnähe erhielten Ivan Elliott
und Jason Boone vor einigen Tagen Unterstützung. Jermaine Bucknor, 28 Jahre
alter kanadischer Flügelspieler, wurde für den Rest der Saison
verpflichtet. 2010 spielte Bucknor bereits für die FRAPORT SKYLINERS.

„Jermaine ist ein physischer Spieler. Er ist schnell und trifft zuverlässig
von außen. Überall, wo er gespielt hat, hat er seinem Team viel Energie
gebracht, Rebounds geholt und gut verteidigt“, formuliert John Patrick
seine Erwartungen an den Neuen. Damit hat Patrick allerdings auch ein
Luxus-Problem: Einer der acht Ausländer muss aussetzen. Dieses Aufgabe
könnte sich am Samstag allerdings von selbst lösen. Top-Scorer Ricky Harris
(12,6 Punkte) verpasste die letzten drei Spiele verletzt. Sein Einsatz ist
ungewiss.

Ein deutsches Trio, das aus den Forwards Robert Tomaszek, Alex King, sowie
Oliver Clay besteht, ergänzt die Rotation. „Das ist ein wirklich gutes
Team, sehr aggressiv und mit schlauen Spielern bestückt“, analysiert Ingo
Freyer. Vor allem in eigener Halle sind die Würzburger eine Macht: „Mit dem
ungemein lauten Publikum im Rücken können sie ihren kämpferischen Stil oft
durchbringen. Über die starke Verteidigung kommen sie zum Erfolg. Sie
gewinnen eigentlich immer, wenn sie den Gegner auf um die 60 Punkte halten
– und das können sie.“

Auch am Samstag erwartet die Hagener ein Hexenkessel. Bis auf wenige
Stehplätze war die s. Oliver Arena bereits am Mittwoch ausverkauft. Trotz
der schweren Aufgabe ist Phoenix-Center Adam Constantine aber durchaus
optimistisch: „Wir fahren nach Würzburg, um dort zu gewinnen. Für uns zählt
jetzt jeder Sieg im Abstiegskampf. Es ist ein Auswärtsspiel gegen eine
besser platzierte Mannschaft. Da würde uns ein Erfolg jede Menge
Selbstbewusstsein für den weiteren Saisonverlauf geben.“

 

Pressemitteilung: Phoenix Hagen



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