Jugend

Metropol Baskets Ruhr besiegen die Paderborn Baskets

TheBloob am 01.02.2012 um 09:01

Mit einem 84:80-Heimsieg gegen den Play-Off-Kandidaten Paderborn Baskets behalten die Metropol Baskets Ruhr ihre weiße Heimweste im Jahr 2012 und bestärken ihren Aufwärtstrend.

Bastian Brandt eröffnete die Partie mit eine 3-Punktwurf für die Ostwestfalen, doch Metropol konterte und konnte dabei dem Ex-Bochumer Till Gloger zwei schnelle Fouls anhängen. Der Spielplan schien aufzugehen. Erst kurz vor der Halbzeit mussten die Ruhrgebietskorbjäger den favorisierten Gast aufgrund schlechter Offensivaktionen ziehen lassen (38:45). Ein Frustrationstritt von Sirak Tadesse gegen die Bande bescherrte den Korbjägern von Tobias Stadtmann jedoch noch einmal zwei Freiwürfe, die Faton Jetullahi gewohnt sicher versenkte.

Die Paderborner kamen gut aus der Kabine und konnnten sich durch Wolf und Gloger auf 45:54 absetzen. Die Hausherren ließen sich allerdings nicht unterkriegen und erkämpften den 51:54-Anschluss. Was folgte, war kein Spiel für schwache Nerven. Paderborn traf gut von außen, Metropol scorte unter den Körben und nach Offensiv-Rebounds durch Meiswinkel, Klöß und Forsting. Beim Stand von 80:80 gelang es Faton Jetullahi dem verdatterten Köplin den Ball zu stehlen, seine Ablage auf Till von Guionneau ließ einen krachenden Dunking in den Paderborner Korb einschlagen. Paderborn musste mit taktischen Fouls die Zeit stoppen und obwohl der angeschlagene Faton Jetullahi nur zwei von vier Freiwürfen im Korb unterbrachte, konnten die Paderborn Baskets nicht mehr kontern.

Headcoach Tobias Stadtmann war sehr zufrieden mit seinen Jungs: „Der Game-Plan, den NBBL-All-Star Till Gloger zu kontrollieren ist aufgegangen, auch wenn wir dafür einige Foulpfiffe in Kauf nehmen mussten. Simon Hunneman und Sebastian Karpinski haben hier konsequent agiert und den Ex-Metropoler in Schach gehalten.“

Co-Trainer Razvan Munteanu blickt bereits auf die Play-Downs: „Wir müssen weiter konzentriert arbeiten und können aus den Siegen nur Selbstvertrauen schöpfen. Wir sind jetzt auf Schlagdistanz, aber wir müssen in den Abstiegsspielen top vorbereitet sein.“ Scharfschütze Marvin Jahn trauerte dem verpatzten Saisonstart nach: „In 2012 zeigen wir endlich, dass unsere Play-Off-Ambitionen nicht so unrealistisch waren. Hoffentlich können wir aus diesen Erfahrungen etwas ins nächste Jahr mitnehmen.“


Pressemitteilung: Metropol Baskets Ruhr



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