Jugend
99ers: Sieg im Rheinderby gegen Bayer Giants
TheBloob am 29.01.2012 um 21:34
In einem umkämpften Derby fuhr das Team von Headcoach Stephan Baeck letztlich einen verdienten Auswärtssieg in der Smid-Arena in Leverkusen ein. Die Jungs haben gesehen, was möglich ist, wenn man 40 Minuten die Verteidigungsintensität hoch hält“, meinte ein zufriedener Coach nach dem Schlusspfiff.
Es wurde das erwartet hart umkämpfte Spiel. Schon im Hinspiel gab es einen Krimi, den die 99ers nach Overtime für sich entschieden. Und auch diesmal schenkten sich die rheinischen Teams nichts. Das erste Viertel ging mit leichten Vorteilen und einer vier Punkte Führung an die Bayer Giants. Hier war es vor allem Viktor Frankl-Maus, der die ersten zehn Kölner Punkte auflegte und die 99ers im Spiel hielt. Auf Leverkusener Seite war es sein Pendant Kai Behrmann, der in den ersten zehn Minuten ebenfalls zweistellig punktete. Das zweite Viertel war auf beiden Seiten vor allem durch eine intensive Defense-Arbeit geprägt, die unter den Körben so gut wie nichts zuließ. Drei Punkte lagen die 99ers da noch hinten. Doch Co-Trainer Daniel Henle war da schon sehr zuversichtlich. „Wir drehen das Spiel noch“, lautete seine Halbzeitprognose.
Bislang erwies sich in dieser Saison vor allem das dritte Viertel als Kölner Achillesferse. Hier wurden schon einige aussichtsreiche Spiele hergeschenkt. Nicht so am heutigen Sonntag in der Smid-Arena. Headcoach Stephan Baeck setzte konsequent auf Ganzfeldpresse und vor allem die „kleine“ 99ers Garde David Altenbach und Saidu Sturm machte einen ausgezeichneten Job und provozierte ein ums andere Mal Leverkusener Turnover. Mit +1 ging es ins letzte Viertel, in dem sich bis drei Minuten vor Schluss bei wechselnder Führung kein Team einen entscheidenden Vorteil herausspielen konnte. Klar war, zwei, drei Aktionen würden das Spiel entscheiden. Und als sich die 99ers plötzlich mit fünf Punkten absetzten, war das Spiel gelaufen.
Über die gesamte Spieldauer war das sicherlich eine der besten 99ers Spiele in dieser Spielzeit. Und es war vor allem die Teamleistung, die heute den Ausschlag gab und die mit den Stats nur ungenügend gewürdigt wird. Neben Topscorer Viktor Frankl Maus stach vor allem Sami Khelifi hervor, der seine starke Leistung mit einem spektakulären Alley-Hoop krönte, der die 99ers Fans von den Sitzen riss. In der Crunchtime waren es dann entscheidende Aktionen von Julian Urlaub unter dem Giants-Korb und vor allem der beherzte Zug zum Korb von Lennart Steffen, die das Momentum und die entsprechenden Punkte auf Kölner Seite kreierten. Nachdem er mit etwas Anlauf ins Spiel gefunden hat, netzte Steffen zehn seiner 14 Punkte im letzten Viertel ein. Mit 75:64 ging der Sieg nach drei engen Vierteln dann am Ende auch in dieser Höhe in Ordnung.
Pressemitteilung: Köln 99ers
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