Regionalliga

GEQUOS unterliegen in Trier

TheBloob am 29.01.2012 um 12:18

Eine äußerst ärgerliche 74:69-Niederlage mussten die KIT SC GEQUOS gestern beim DJK/MJC Trier einstecken. Die GEQUOS mussten in der Moselstadt auf Benjamin Frisch, Jochen Mikait, Alex Neumann und Thorsten Kustos verzichten. Wie schon im Hinspiel entwickelte sich ein über weite Strecken offener Schlagabtausch. Im Schlussviertel konnten sich die Gastgeber durch einen 10:0-Lauf den spielentscheidenden Vorteil herauswerfen. „Für Trier war eindeutig Joshiko Saibou der Schlüssel zum Sieg. Ihn haben wir zu keiner Zeit richtig in den Griff bekommen“, sagte GEQUOS-Coach Uli Himstedt.

In der Anfangsphase zeichneten sich bereits die Probleme der Karlsruher ab. Es gelang nicht, Saibous Zug zum Korb zu stoppen, viele einfache Punkte für die Gastgeber waren die Folge. „Erst gegen Ende des Viertels wurde das langsam besser“, so Himstedt. Dennoch liefen die GEQUOS nach zehn Minuten wieder einmal einem Rückstand hinterher (24:20).

Im zweiten Viertel zeigte sich die Partie sehr ausgeglichen. Mit einer Zonenverteidigung bereiteten die Karlsruher der Offensive der Hausherren kleinere Probleme. Den knappen 36:34-Vorsprung rettete Trier nur durch einen Dreier mit der Schlusssirene in die Kabine. „Im Angriff war die Leistung bis zu diesem Zeitpunkt in Ordnung. Es ist uns nur zu oft nicht gelungen, die freien Leute für die einfachen Würfe zu finden. Daher mussten zu viele Punkte erkämpft werden.“

Eine weitere Hiobsbotschaft gab es für die GEQUOS in der Pause zu verdauen, da der gut aufgelegte Lars Moysich sich in der ersten Hälfte an der Schulter verletzt hatte und nicht mehr weiterspielen konnte. Auch nach der Halbzeitpause kamen die Gastgeber gut ins Spiel, während die GEQUOS einige schwere Würfe nicht trafen. „Da kam eines zum anderen. Die Würfe gingen vorbei, die Jungs wurden hektisch, haben zu schnell mit Einzelaktionen den Abschluss erzwungen und Trier so zu Fastbreaks eingeladen“, sagte Himstedt. Nach einer Auszeit gelang es den Karlsruhern, etwas mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Angeführt von Julius Parrisius und dem starken Elnis Prasovic kamen die GEQUOS heran und gingen mit einem Drei-Punkte-Rückstand ins Schlussviertel.

Nach ausgeglichenem Beginn erarbeiteten sich die Karlsruher im Schlussabschnitt leichte Vorteile und gingen mit 61:63 in Führung. Gleich zweimal vergaben die Gäste kurz darauf die Gelegenheit, den Vorsprung auszubauen. So konterte Trier mit einem vorentscheidenden 10:0-Lauf Mitte des Viertels. In der Schlussphase liefen die GEQUOS ständig einem knappen Rückstand hinterher. „Wir haben am Ende eigentlich sehr gut verteidigt und nur sieben Punkte in den letzten sechs Minuten zugelassen. Aber wir konnten leider kein Kapital daraus schlagen“, so Himstedt. Unter dem Strich bleibt eine ärgerliche 74:69-Niederlage.

„Unsere Defensive war das ganze Spiel über nicht konsequent genug. Teilweise haben wir 20 Sekunden gut verteidigt und dann doch noch Punkte zugelassen. In der Offensive lief der Ball nicht schnell genug, da müssen wir besser die freien Leute finden und nicht nach einem Zug zum Korb immer selbst abschließen“, analysiert Himstedt. „Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, um hart zu trainieren und uns auf das richtungsweisende Spiel in Saarlouis vorzubereiten.“


Punkte GEQUOS: Prasovic 16, Schmidt 15, Voß 12, Parrisius 8, Baumer 8, Zenkel 7, Moysich 3


Pressemitteilung: KIT SC GEQUOS



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