EWE Baskets Oldenburg
Chancen aufs Viertelfinale steigen
TheBloob am 25.01.2012 um 08:17
28 Minuten lang sah es in der EWE ARENA nach einer sportlichen Demütigung
für die Gäste aus. Robin Smeulders hatte gerade zum 69:38 für die EWE
Baskets gegen den niederländischen Meister ZZ Leiden getroffen und seiner
Mannschaft einen selbst in dieser Dimension verdienten Vorsprung beschert.
Der Zwischenstand indes erwies sich in der Folge als Höhepunkt des
Baskets-Schaffens – einige Unkonzentriertheiten und die nachlassende
Anspannung seitens der Hausherren ermöglichten es den Gästen, noch einmal
etwas heranzukommen. Am Ende aber feierten die Oldenburger mit ihren 2215
Zuschauern einen 85:62-Erfolg, der den EWE Baskets Rang zwei der Last
16-Gruppe I sicherte.
In der kommenden Woche (Dienstag, 31. Januar) gastieren die Schützlinge von
Headcoach Predrag Krunic bei BK Ventspils; die Partie in Lettland ist für
die Gastgeber von elementarer Bedeutung, nachdem ihnen am Dienstag in Roanne
ein überraschender Sieg – der erste im Last 16 – gelungen war. Die EWE
Baskets könnten durch einen Auswärtserfolg die Weichen nachhaltig in
Richtung Viertelfinale stellen.
Dank großer mentaler Frische nach einer Woche ohne Pflichtspiel
präsentierten sich die Huntestädter gegen Leiden vor allem in der Defensive
mit viel Schwung. Sehenswerte Offensiv-Aktionen gepaart mit
leidenschaftlicher Verteidigung ließen die Baskets über 18:10 (8. Minute),
27:14 (10.) und 41:20 (18.) bis auf 50:22 kurz vor der Halbzeitpause in
Führung gehen. Die Oldenburger ließen sich auch von 17 Foulpfiffen gegen
sich (Leiden: 8) nicht aus der Ruhe bringen und verabschiedeten sich mit
einem 50:27 in die Kabinen.
Eingangs erwähnte acht Minuten währte die Baskets-Herrlichkeit dann noch in
Viertel Nummer drei, bevor angesichts des überdeutlichen Vorteils die zuvor
bedingungslose Lust auf einen Kantersieg eintrübte. Die Gäste, die in der
Vorwoche nach hohem Rückstand in Ventspils gegen Ende zu ganz großer Form
aufgelaufen waren und sich einen Sieg gesichert hatten, kamen bis auf 61:78
heran (38.), doch sorgte ein engagierter Schlussspurt der Norddeutschen für
doch noch sehr klare Verhältnisse, die für den direkten Vergleich noch von
Bedeutung sein könnten.
Topscorer Kenny Hasbrouck (16 Punkte) sieht sein Team nach dem Sieg auf dem
richtigen Weg: „Wir Spieler haben uns in den letzten Tagen zweimal getroffen
und in Ruhe insbesondere über unsere Verteidigung gesprochen. Wir müssen
über 40 Minuten mit voller Intensität spielen“, so der Guard. „Ich denke,
das hat heute knapp 35 Minuten lang gut funktioniert, aber der nächste
Schritt muss sein, unabhängig vom Ergebnis bis zur letzten Sekunde mit
voller Energie zu agieren.“
Pressemitteilung:: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg
0 Kommentare
Werbung
Werbung


