TSK Würzburg

Würzburg hofft auf Wiederholung des Gießen-Siegs

Frankie am 02.01.2004 um 11:37

Nach dem überzeugenden 92:77 vor 2.700 begeisterten Fans gegen Gießen und der Niederlage beim Titelverteidiger ALBA Berlin steht für den TSK Würzburg am Wochenende schon wieder ein so genanntes "Vier-Punkte-Spiel" in der Carl-Diem-Halle auf dem Programm. Gegner sind die Artland Dragons aus Quakenbrück, die mit sechs Siegen und sechs Niederlagen erfolgreich in ihre erste Bundesliga-Saison gestartet sind und damit zwei Punkte vor den X-RAYS auf einem Play-Off-Platz rangieren. Sprungball der Partie TSK Würzburg – Artland Dragons ist am Sonntag um 18:00 Uhr. "Letzte Woche war die Halle fast voll, ich hoffe, dass die Mannschaft auch am Sonntag...
von den Fans wieder so großartig unterstützt wird wie gegen Gießen", sagt X-RAYS-Manager Wolfgang Malisch vor dem wichtigen Spiel gegen den Aufsteiger. Landen die Artland Dragons in Würzburg ihren dritten Auswärtssieg, haben sie bereits vier Punkte Vorsprung auf die X-RAYS. Sind die TSK-Akteure erfolgreich, ziehen sie in der Tabelle aufgrund des direkten Vergleichs am Aufsteiger vorbei.

Zuletzt besiegten die Dragons vor eigenem Publikum den Ex-Tabellenführer OPEL SKYLINERS mit 93:85. "Wir dürfen aber nicht so sehr auf die Ergebnisse der anderen sehen, sondern müssen unsere eigenen Spiele gewinnen, wenn wir den Kontakt zu den Play-Off-Plätzen halten wollen", meint X-RAYS-Headcoach Aaron McCarthy, der die Vorbereitung auf die Partie am Sonntag mit einer ausführlichen Video-Session am Donnerstag begann.

Schlüsselspieler und "Go-to-Guy" im Team des erst 33 Jahre alten Trainers Chris Fleming ist ohne Zweifel US-Aufbauspieler Michael Hakim Jordan, der durchschnittlich 17,5 Punkte, 5,2 Assists und 4,8 Rebounds pro Partie erzielt und in den entscheidenden Phasen die Verantwortung übernimmt. Respekt hat McCarthy aber auch vor den langen Spielern der Gäste, "die auch öfter aus der Distanz werfen".

Dafür dürften die Gastgeber unter den Körben mit Tony Kitchings und Ivo Kresta einen deutlichen Vorteil haben: Mit knapp 27,8 Rebounds pro Partie zählen die "Dragons" zu den schwächeren Teams der Liga (X-RAYS: 30,5), bester Rebounder ist (gemeinsam mit Backup-Center Jens-Uwe Gordon) bezeichnenderweise Spielmacher Michael Jordan mit 4,8 gefangenen Abprallern pro Spiel. Übrigens können die Würzburger Basketball-Fans am Sonntag auf der Quakenbrücker Trainerbank einen lieben alten Bekannten begrüßen: Ritz Ingram, früher Cheftrainer der Würzburger Damen, ist Co-Trainer der Dragons.

Aus Würzburg verabschiedet hat sich vor dem Start ins neue Jahr Flügelspieler Martti Kuisma. Der Finne konnte mit seinen Leistungen Trainer und Verantwortliche nicht überzeugen, so dass sein am 31. Dezember ausgelaufener Vertrag nicht verlängert wurde.

Presseinfo: TSK Würzburg (Patrick Wötzel)

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