TSK Würzburg
X-RAYS fegen Gießen aus der Halle
Stefan am 28.12.2003 um 03:58
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und phasenweise begeisterndem Basketball hat der TSK Würzburg am Samstag die Gießen46ers auf den letzten Tabellenplatz der Bundesliga befördert. Vor 2.700 Zuschauern in der endlich einmal wieder gut gefüllten Carl-Diem-Halle sorgten die X-RAYS schon in der ersten Halbzeit für die Vorentscheidung und besiegten die Mittelhessen auf überzeugende Art und Weise mit 92:77 (49:40). "Es war eine exzellente Vorstellung von Würzburg in der ersten Halbzeit, wir dagegen haben von Anfang an nicht gut gespielt", sollte ein recht wortkarger 46ers-Trainer Chris Finch nach der Partie zu Protokoll geben. Dem ist eigentlich wenig hinzuzufügen: Wie aus einem Guß präsentierte sich die TSK-Truppe von der ersten Spielminute an, führte schnell mit 11:2 und vergaß dabei auch nicht, die 2.700 Fans mit spektakulären Aktionen zu begeistern. Gleich drei Mal setzte X-RAYS-Center Tony Kitchings in der ersten Halbzeit zum Dunking an und riss die Zuschauer von ihren Sitzen.
Zu Beginn des zweiten Viertels packten dann Markus Hallgrimson und Martti Kuisma die Dreier aus. Zweimal traf der Deutsch-Amerikaner, dann zweimal der Finne, und nach vier Drei-Punkte-Treffern in Folge, nur unterbrochen durch einen Korbleger von Ivo Kresta, hatten die Gastgeber in der 13. Spielminute ihren Vorsprung auf 18 Punkte ausgebaut (42:24) - die Vorentscheidung in dieser Partie. "Wir hatten ein wenig Glück, dass Gießen heute nicht den besten Tag erwischt hatte", meinte im Anschluss X-RAYS-Headcoach Aaron McCarthy.
Immer wieder versuchten die 46ers, mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen, konnten sich aber zu selten gegen die konzentrierte Würzburger Verteidigung durchsetzen. Lediglich Bryan Lynch und "Big Daddy" Mike Mitchell gelang es, einige Akzente im Gießener Spiel zu setzen. Dem spektakulären Wurf von Waldemar Buchmiller, der mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit einen Dreier fast von der Mittellinie traf, hatten es die Gäste zu verdanken, dass sie zur Halbzeit nicht zweistellig im Hintertreffen lagen.
Aber auch nach der Pause geriet der Würzburger Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Zwar kam Giessen in der 23. Minute noch einmal auf sechs Punkte heran (51:45), aber zwei schnelle Korbleger von Jason Perez stellten den zweistelligen Abstand wieder her. Als dann auch noch Neuzugang Butch Tshomba, der insgesamt nur zehneinhalb Minuten zum Einsatz kam, in dieser kurzen Zeit aber zwölf Punke erzielte, das dritte Viertel mit sieben Zählern in Folge beendete, zweifelte kaum noch jemand in der Halle am fünften Saisonsieg des TSK Würzburg.
Der letzte Rest von Widerstand bei den Gästen war endgültig gebrochen, als die X-RAYS mit einem 11:2-Lauf in den Schlussabschnitt starteten (74:55, 34. Minute). "Wir haben die Schnauze voll!", sang eine frustrierte Gruppe der mitgereisten Giessener Fans, beteiligte sich aber anschließend sogar an der La Ola-Welle, die zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder durch die Carl-Diem-Halle schwappte. "Die Fans haben uns heute wirklich hervorragend unterstützt, so darf es weitergehen", meinte Aaron McCarthy, der natürlich auch mit dem Einstand seines Neuzugangs zufrieden war: "Butch Tshomba hat heute von der Bank gleich wichtige Impulse gegeben. Gewonnen haben wir das Spiel aber mit unserer guten Verteidigung."
Zeit, um sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, bleibt den TSK-Akteuren aber nicht: Schon am morgigen Dienstag (20:00 Uhr) treten sie beim Deutschen Meister ALBA Berlin an. Das erste Heimspiel im neuen Jahr und gleichzeitig das letzte der Bundesliga-Vorrunde steht bereits am kommenden Sonntag (18:00 Uhr, Carl-Diem-Halle) auf dem Programm, wenn der Aufsteiger Artland Dragons Quakenbrück seine Visitenkarte in Würzburg abgibt.
Presseinfo: TSK Würzburg (Patrick Wötzel)
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Zu Beginn des zweiten Viertels packten dann Markus Hallgrimson und Martti Kuisma die Dreier aus. Zweimal traf der Deutsch-Amerikaner, dann zweimal der Finne, und nach vier Drei-Punkte-Treffern in Folge, nur unterbrochen durch einen Korbleger von Ivo Kresta, hatten die Gastgeber in der 13. Spielminute ihren Vorsprung auf 18 Punkte ausgebaut (42:24) - die Vorentscheidung in dieser Partie. "Wir hatten ein wenig Glück, dass Gießen heute nicht den besten Tag erwischt hatte", meinte im Anschluss X-RAYS-Headcoach Aaron McCarthy.
Immer wieder versuchten die 46ers, mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen, konnten sich aber zu selten gegen die konzentrierte Würzburger Verteidigung durchsetzen. Lediglich Bryan Lynch und "Big Daddy" Mike Mitchell gelang es, einige Akzente im Gießener Spiel zu setzen. Dem spektakulären Wurf von Waldemar Buchmiller, der mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit einen Dreier fast von der Mittellinie traf, hatten es die Gäste zu verdanken, dass sie zur Halbzeit nicht zweistellig im Hintertreffen lagen.
Aber auch nach der Pause geriet der Würzburger Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Zwar kam Giessen in der 23. Minute noch einmal auf sechs Punkte heran (51:45), aber zwei schnelle Korbleger von Jason Perez stellten den zweistelligen Abstand wieder her. Als dann auch noch Neuzugang Butch Tshomba, der insgesamt nur zehneinhalb Minuten zum Einsatz kam, in dieser kurzen Zeit aber zwölf Punke erzielte, das dritte Viertel mit sieben Zählern in Folge beendete, zweifelte kaum noch jemand in der Halle am fünften Saisonsieg des TSK Würzburg.
Der letzte Rest von Widerstand bei den Gästen war endgültig gebrochen, als die X-RAYS mit einem 11:2-Lauf in den Schlussabschnitt starteten (74:55, 34. Minute). "Wir haben die Schnauze voll!", sang eine frustrierte Gruppe der mitgereisten Giessener Fans, beteiligte sich aber anschließend sogar an der La Ola-Welle, die zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder durch die Carl-Diem-Halle schwappte. "Die Fans haben uns heute wirklich hervorragend unterstützt, so darf es weitergehen", meinte Aaron McCarthy, der natürlich auch mit dem Einstand seines Neuzugangs zufrieden war: "Butch Tshomba hat heute von der Bank gleich wichtige Impulse gegeben. Gewonnen haben wir das Spiel aber mit unserer guten Verteidigung."
Zeit, um sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, bleibt den TSK-Akteuren aber nicht: Schon am morgigen Dienstag (20:00 Uhr) treten sie beim Deutschen Meister ALBA Berlin an. Das erste Heimspiel im neuen Jahr und gleichzeitig das letzte der Bundesliga-Vorrunde steht bereits am kommenden Sonntag (18:00 Uhr, Carl-Diem-Halle) auf dem Programm, wenn der Aufsteiger Artland Dragons Quakenbrück seine Visitenkarte in Würzburg abgibt.
Presseinfo: TSK Würzburg (Patrick Wötzel)
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