Phoenix Hagen

Fast wie im Europacup: Hagen zum Rückspiel nach Bremerhaven

TheBloob am 13.01.2012 um 11:51

Ein Hauch von Europapokal weht am Sonntag ab 16 Uhr durch die Stadthalle
Bremerhaven. Eine Woche nach der ersten Partie zwischen den Eisbären
Bremerhaven und Phoenix Hagen steht bereits das Rückspiel in der Beko BBL
an. Die Feuervögel hoffen an der Nordseeküste auf Wiedergutmachung für die
88:96-Niederlage vom letzten Sonntag.

„Wir haben sicher eine Menge Möglichkeiten, uns zu steigern“, sagt Trainer
Ingo Freyer. Das betrifft nicht nur die Offensive: „Wir haben auch schlecht
verteidigt, vor allem in der zweiten Hälfte. Da waren etliche absolut
unnötige Aussetzer dabei.“ Die Hagener verspielten mehrfach einen Vorsprung
und hatten vor allem in den Schlussminuten großer Probleme beim Vortragen
der eigenen Angriffe.

Erstmals dabei sein wird am Sonntag Aufbauspieler Patrick Sparks. Der
28-jährige Amerikaner kam von BC Odessa und ist seit Mittwoch im Training.
Die Integration verläuft bisher gut: „Er fügt sich ein und bringt die
nötige Qualität mit“, so Freyer. Ein Selbstgänger wird das Einbinden von
Sparks allerdings nicht: „Es ist eine Umstellung für das Team. Er spielt
anders als viele andere Spieler in unserem Kader. Da müssen sich erst
einmal Automatismen finden.“

Acht Ausländer stehen jetzt im Aufgebot der Feuervögel. Einer davon muss am
Sonntag zuschauen. Ingo Freyer: „Es gibt natürlich konkrete Überlegungen,
aber die Entscheidung wird erst kurzfristig fallen.“ Zwei Hagener brennen
ganz besonders auf ihren Einsatz: Für Zygimantas Jonusas und Brandon Brooks
ist die Reise an die See auch gleichzeitig ein Trip zum alten Arbeitgeber.

Die Norddeutschen wollen ihrerseits den zehnten Saisonsieg landen, um
weiter auf Playoff-Kurs zu bleiben. Besonders die wache Leistung in den
letzten Minuten des Hinspiels macht sie optimistisch. Türme in der Schlacht
waren die starken Center Chris McNaughton und Zachery Peacock. Auf dieses
Duo zählt Trainer Doug Spradley umso mehr, weil der Einsatz von Backup
Jason Cain (Schnittwunde an der Hand) unwahrscheinlich scheint. Sicher
ausfallen wird Kapitän Torrell Martin (Verletzung am Außenmeniskus).

Weiter mit dabei ist hingegen Spielmacher Alex Gordon. Sein Probevertrag
wurde bis zum Ende der Saison verlängert. In vier Spielen verbuchte der 26
Jahre alte US-Amerikaner bei einer Dreierquote von 47,8 Prozent
durchschnittlich 11 Punkte und 3,3 Assists. „Alex hat gezeigt, dass er
Qualitäten mitbringt, die wir so vorher nicht hatten. Er ist ein typischer
Scoring Point Guard, der aber auch ein Auge für seine Mitspieler hat“, ist
Spradley von den Fähigkeiten seines neuen Schützlings überzeugt.


Pressemitteilung: Pheonix Hagen



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