ALBA Berlin BBT
ALBA ohne Atempause
Frankie am 18.12.2003 um 21:07
Der Bundesliga-Spielbetrieb geht auch zu den Festtagen ohne Pause weiter: Gleich vier Spieltage stehen zum Jahreswechsel in den kommenden zwei Wochen für ALBA Berlin auf dem Programm. Den Anfang macht am Sonntag Nachmittag (21. Dezember, 15:00 Uhr, Max-Schmeling-Halle) das Gastspiel von EnBW Ludwigsburg. Die Aufstellung der Schwaben unterstreicht, wie international die BBL mittlerweile geworden ist: Neben einigen Nachwuchstalenten ist der ehemalige Nationalspieler Tim Nees der einzige deutsche Leistungsträger im EnBW-Team. An seiner Seite prägen US-Forward Jermaine Dearman, der kanadische Nationalspieler Andy Kwiatkowsky sowie je sechs Spieler aus Kroatien und Slowenien das Bild der neuen Ludwigsburger Mannschaft. Hinter dieser etwas ungewöhnlichen Zusammenstellung steht Ludwigsburgs neuer Trainer Bruno Soce: Der Kroate, der früher auf dem Balkan die Basketballschule von Sarajevo leitete, verfügt immer noch über hervorragende Kontakte in seine Heimat und hat diese genutzt, um diese sechs durchaus namhaften Spieler von der Adria ins Schwabenland zu holen.
Der kroatische Juniorennationalspieler Vedran Morovic zählt zum Beispiel mit seinen 20 Jahren zu den größten Talenten seines Landes auf der Aufbauposition. Die beiden Guards an seiner Seite, Ervin Dragsic und Ernest Novak, verfügen über viel internationale Erfahrungen aus unzähligen Europapokalspielen mit ihren früheren slowenischen Klubs aus Ljubljana und Lasko. Der routinierteste Spieler und damit so etwas wie die rechte Hand des Trainers auf dem Parkett ist bei EnBW der langjährige kroatische Nationalspieler Josip Vrankovic, ein Allrounder, der seinem Team mit exzellenter Verteidigung und treffsicheren Dreiern den Rücken stärkt.
Tiefer als viele andere Bundesligisten sind die Ludwigsburger darüber hinaus vor allem im Frontcourt besetzt. US-Forward Jermaine Dearman, der im Sommer nur knapp ein NBA-Engagement bei den Indiana Pacers verpasste und mit 7,7 Rebounds pro Spiel der beste Rebounder bei EnBW ist, sowie der kroatische Center Marko Samanic, mit 16,7 Zählern pro Spiel Ludwigsburgs erfolgreichster Punktesammler, sind hier die erste Wahl. Aber Stipe Modric, der in der letzten Saison beim Europaligisten Olmpija Ljubljana mit 15 Minuten pro Spiel eine durchaus nennenswerte Rolle spielte, und der nach vielen Jahren in Italien, Griechenland und Frankreich in die Bundesliga zurückgekehrte Tim Nees sind mehr als nur Ersatz auf den langen Positionen.
Zu beachten ist außerdem der als Rebounder und Dreierschütze vielseitige Andy Kwiatkowsky. Der kanadische Nationalspieler kommt zwar gewöhnlich nur von der Bank, beendete jedoch die letzten beiden EnBW-Spiele jeweils als bester Ludwigsburger Werfer. Vor allem diese Tiefe im Team beschert den Ludwigsburgern gegen die derzeit dezimierten Berliner am Sonntag einen taktischen Vorteil, den die ALBAtrosse nur durch größeren Einsatz und größere spielerische Klasse werden ausgleichen können.
Presseinfo: ALBA Berlin
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Der kroatische Juniorennationalspieler Vedran Morovic zählt zum Beispiel mit seinen 20 Jahren zu den größten Talenten seines Landes auf der Aufbauposition. Die beiden Guards an seiner Seite, Ervin Dragsic und Ernest Novak, verfügen über viel internationale Erfahrungen aus unzähligen Europapokalspielen mit ihren früheren slowenischen Klubs aus Ljubljana und Lasko. Der routinierteste Spieler und damit so etwas wie die rechte Hand des Trainers auf dem Parkett ist bei EnBW der langjährige kroatische Nationalspieler Josip Vrankovic, ein Allrounder, der seinem Team mit exzellenter Verteidigung und treffsicheren Dreiern den Rücken stärkt.
Tiefer als viele andere Bundesligisten sind die Ludwigsburger darüber hinaus vor allem im Frontcourt besetzt. US-Forward Jermaine Dearman, der im Sommer nur knapp ein NBA-Engagement bei den Indiana Pacers verpasste und mit 7,7 Rebounds pro Spiel der beste Rebounder bei EnBW ist, sowie der kroatische Center Marko Samanic, mit 16,7 Zählern pro Spiel Ludwigsburgs erfolgreichster Punktesammler, sind hier die erste Wahl. Aber Stipe Modric, der in der letzten Saison beim Europaligisten Olmpija Ljubljana mit 15 Minuten pro Spiel eine durchaus nennenswerte Rolle spielte, und der nach vielen Jahren in Italien, Griechenland und Frankreich in die Bundesliga zurückgekehrte Tim Nees sind mehr als nur Ersatz auf den langen Positionen.
Zu beachten ist außerdem der als Rebounder und Dreierschütze vielseitige Andy Kwiatkowsky. Der kanadische Nationalspieler kommt zwar gewöhnlich nur von der Bank, beendete jedoch die letzten beiden EnBW-Spiele jeweils als bester Ludwigsburger Werfer. Vor allem diese Tiefe im Team beschert den Ludwigsburgern gegen die derzeit dezimierten Berliner am Sonntag einen taktischen Vorteil, den die ALBAtrosse nur durch größeren Einsatz und größere spielerische Klasse werden ausgleichen können.
Presseinfo: ALBA Berlin
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