ALBA Berlin BBT
Alba am Donnerstag zu Gast bei Olympiakos Piräus
Frankie am 16.12.2003 um 16:06
Ausnahmsweise erst am Donnerstag (18. Dezember, 21:00 Uhr Ortszeit/20:00 Uhr MEZ - Live auf TV Berlin) tritt ALBA Berlin in dieser Woche am siebten Spieltag der Euroleague in Aktion. Für die Berliner steht in der nördlich von Piräus gelegenen kleinen Ausweichhalle von Athen-Koridallos (2.400 Plätze) das Gastspiel beim neunfachen griechischen Meister und Euroleague-Champion von 1997, Olympiakos Piräus, an. Obwohl Olympiakos sich in der letzten Saison in der Top16-Runde teuer verkaufte und fast sogar dem späteren Champion FC Barcelona den Weg ins Final Four verbaut hätte, drehten die Griechen im Sommer kräftig am Personalkarussell: Nicht weniger als zehn Neuzugänge kamen ins Team. Nur der bereits seine zwölfte Saison für die "Roten" absolvierende jugoslawische Spielmacher Milan Tomic sowie Christos Harissis und Giorgios Giannouzakos durften bleiben. Neben Tomic bilden sieben Nationalspieler aus vier Ländern den Kern der neuen Mannschaft: Playmaker Harissis sowie die beiden Olympiakos-Topscorer Panagiotis Liadelis und Giorgios Diamantopoulos, der slowenische Globetrotter Boris Gorenc und der in der letzten Saison bei Ljubljana aufgestiegene Goran Jurak, der von den Chicago Bulls nach Europa zurückgekehrte Kroate Dalibor Bagaric sowie der im Frühjahr ebenfalls aus der NBA (Boston) abgeschobene Argentinier Ruben Wolkowysky.
Die neue Mischung flößte auf dem Papier Respekt ein, wollte auf dem Parkett aber zunächst nicht so richtig funktionieren. Olympiakos, in den griechischen Wettbüros als schärfster Rivale von Meister Panathinaikos gehandelt, eilte von Niederlage zu Niederlage und schon nach wenigen Wochen wurde der slowenische Trainer Slobodan Subotic durch den Jugoslawen Dragan Sakota ersetzt. Der erhielt bei seiner Amtsübernahme die Vollmacht, die Mannschaft nach seinem Gutdünken umzubauen, ging dabei jedoch bislang sehr behutsam vor. Lediglich der enttäuschende jugoslawische Spielmacher Milisavljevic wurde gefeuert, ohne dass ein Nachfolger nominiert wurde. Auch der von vielen Seiten erwartete Kehraus auf dem Flügel und den langen Positionen blieb bisher aus.
Stattdessen feierte Olympiakos in nahezu unveränderter Besetzung in der letzten Woche mit 92:77 in Villeurbanne überraschend deutlich seinen ersten Euroleague-Sieg. Wer indes glaubte, der Knoten sei damit bereits geplatzt, sah sich schon am Wochenende eines Besseren belehrt: Da unterlag Olympiakos nämlich in der griechischen Liga in eigener Halle gegen Makedonikos 62:68. Mit niedrigem Spieltempo und einer Zonenverteidigung schafften es die Gäste, Olympiakos nie zu seinem Spiel finden zu lassen. Liadelis traf mit 15 Punkten noch am besten. Gorenc steuerte 13, Christos Harissis und Giannouzakos je 10 sowie Wolkowysky 9 Zähler bei. Die Unklarheit über die wahre Spielstärke und die Möglichkeiten von Olympiakos Piräus in dieser Saison bleibt somit auch vor dem ALBA-Gastspiel bestehen.
Presseinfo: ALBA Berlin
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Die neue Mischung flößte auf dem Papier Respekt ein, wollte auf dem Parkett aber zunächst nicht so richtig funktionieren. Olympiakos, in den griechischen Wettbüros als schärfster Rivale von Meister Panathinaikos gehandelt, eilte von Niederlage zu Niederlage und schon nach wenigen Wochen wurde der slowenische Trainer Slobodan Subotic durch den Jugoslawen Dragan Sakota ersetzt. Der erhielt bei seiner Amtsübernahme die Vollmacht, die Mannschaft nach seinem Gutdünken umzubauen, ging dabei jedoch bislang sehr behutsam vor. Lediglich der enttäuschende jugoslawische Spielmacher Milisavljevic wurde gefeuert, ohne dass ein Nachfolger nominiert wurde. Auch der von vielen Seiten erwartete Kehraus auf dem Flügel und den langen Positionen blieb bisher aus.
Stattdessen feierte Olympiakos in nahezu unveränderter Besetzung in der letzten Woche mit 92:77 in Villeurbanne überraschend deutlich seinen ersten Euroleague-Sieg. Wer indes glaubte, der Knoten sei damit bereits geplatzt, sah sich schon am Wochenende eines Besseren belehrt: Da unterlag Olympiakos nämlich in der griechischen Liga in eigener Halle gegen Makedonikos 62:68. Mit niedrigem Spieltempo und einer Zonenverteidigung schafften es die Gäste, Olympiakos nie zu seinem Spiel finden zu lassen. Liadelis traf mit 15 Punkten noch am besten. Gorenc steuerte 13, Christos Harissis und Giannouzakos je 10 sowie Wolkowysky 9 Zähler bei. Die Unklarheit über die wahre Spielstärke und die Möglichkeiten von Olympiakos Piräus in dieser Saison bleibt somit auch vor dem ALBA-Gastspiel bestehen.
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