EWE Baskets Oldenburg
Hoffnung auf dritten Sieg in Europa / Neuigkeiten vom Nachwuchs
jochensge am 21.11.2011 um 13:58
Nach einem pflichtspielfreien, aber trainingsintensiven Wochenende haben sich die EWE Baskets Oldenburg am frühen Montagmorgen auf den Weg nach Schweden gemacht. Am Dienstag steht bei den Norrköping Dolphins ab 19 Uhr der dritte Spieltag in EuroChallenge-Gruppe A auf dem Programm. Die Oldenburger reisen mit der Empfehlung von zwei Siegen und der Tabellenführung nach Skandinavien, während die Hausherren ihrem deutlichen Erfolg gegen Nitra einen zweiten folgen lassen möchten. Einen Livescore gibt es während der Partie unter http://live.fibaeurope.com. Das nächste internationale Heimspiel der EWE Baskets folgt übrigens am Mittwoch, 30. November, um 20 Uhr gegen Nitra (EWE ARENA). Vergünstigte Tickets gibt es unter www.ewe-baskets.de/tickets und an den Vorverkaufsstellen.
Ein aus Oldenburger Sicht bekanntes Gesicht steht bei den Dolphins an der Seitenlinie. Der US-Amerikaner Paul Burke (Jahrgang 1971) war bei den EWE Baskets zwischen 2004 und 2006 als Aufbauspieler aktiv und ist seit der laufenden Saison Headcoach in Norrköping. Burke kennt auch Oldenburgs Trainer Predrag Krunic bestens: Von 2000 bis 2002 spielte er in Bonn unter Coach Krunic – der Bosnier war 2000/2001 Assistant- und 2001/2002 Headcoach bei den Telekom Baskets. 2004 gewann Burke mit dem Mitteldeutschen BC den Fiba Europe Cup. Zwischen 2007 und 2011 war der 39-Jährige nur noch gelegentlich auf dem Parkett aktiv und agierte parallel als Trainer der
Damen-Mannschaft Norrköpings.
Die Dolphins haben unter der Regie von Burke mit 8:3 Siegen einen guten Start in die Saison hingelegt, mussten sich nach fünf Erfolgen in Serie am Wochenende aber dem Tabellenführer Boras Baskets mit 91:103 geschlagen geben. Burke kann sich in seinem offensivfreudigen Team über gleich fünf Spieler mit zweistelliger Durchschnitts-Korbausbeute freuen: Oladapo Ayuba (15,9 Punkte pro Partie), Andrew Mitchell (13,8), Sylvester Seay (11), Martin Ringstrom (11) und Mikael Lindquist (10,8). Auch dahinter lauern punktehungrige Akteure: Edgard Jeromanovs (9,8), Povilas Sakinis (8,8), Fred
Drains (8,4), Petras Balocka (8,1) und Anton Saks (7) mischen in der Offensive munter mit. In der EuroChallenge gab es vor dem klaren Sieg gegen Nitra eine Niederlage in Fuenlabrada.
Das Selbstvertrauen der EWE Baskets, bei denen hinter einem Einsatz von Robin Smeulders ein Fragezeichen steht, sollte derweil entsprechenden Zuwachs erhalten haben. Nach drei wichtigen Siegen in Folge (in Nitra sowie gegen Hagen und Fuenlabrada) haben sich die Huntestädter in beiden
Wettbewerben ordentlich platziert und könnten mit einem Erfolg in Schweden das Tor zur zweiten Runde (Top16) sehr weit aufstoßen. In der Beko BBL geht es am Samstag bei der BG Göttingen weiter (14.30 Uhr, Ausschnitte im NDR).
Endspurt sichert weiße Weste
Am Ende zählte nur der Sieg. Unter welchen Mühen er zustande gekommen ist, wird schon bald niemanden mehr beschäftigen. Für die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB war der 63:59 (23:22)-Erfolg bei den Aschersleben Tigers das erwartet harte Stück Arbeit. Aschersleben gestaltete das Spiel die gesamte Partie über sehr eng, war der erwartet unangenehme Gegner, agierte
hochmotiviert und zog kurz vor dem Ende auf 58:51 davon.
„Wir haben dann alles auf eine Karte gesetzt, um die Partie doch noch zu gewinnen. In der Defense haben wir eine Ganzfeldpresse gespielt und den Ballführer dabei konsequent gedoppelt“, erläutert Coach Mladen Drijencic seine Taktik in den letzten drei Minuten der Partie. Das Risiko zahlte sich
aus, und die Oldenburger beendeten das Spiel mit einem unwiderstehlichen 12:1-Lauf, dem Aschersleben letztlich nichts mehr entgegensetzen konnte.
Beide Mannschaften begannen die Partie vor allem in der Defensive hochkonzentriert. Während es den Oldenburgern gelang die Effektivität der Guards der Gastgeber unter Kontrolle zu halten, hatte Aschersleben ganz eigene Konsequenzen aus den letzten Partien der Baskets Akademie gezogen.
„Aschersleben hat eine Zonenverteidigung gespielt, die so gut wie keine Offensivrebounds für uns zugelassen hat und unser Spiel in der Zone stark eingeschränkt hat. Dadurch haben wir viele freie Würfe von Außen bekommen, konnten diese aber, vor allem in der ersten Halbzeit, nicht verwandeln“, so Drijencic. Die Wurfquote in den ersten 20 Minuten war auf beiden Seiten beängstigend niedrig, was sich im Halbzeitstand von 23:22 deutlich niederschlug.
Nach der Pause waren es auf Oldenburger Seite Kevin Smit (16 Punkte) und Michael Taylor (24 Punkte), die Akzente in der Offensive setzen konnten. Mit dem Sieg blieb die Baskets Akademie auch im achten Spiel ungeschlagen und hat nun eine Woche Zeit, sich auf das Regionalliga-Spitzenspiel gegen den ebenfalls noch ungeschlagenen VfL Stade am nächsten Samstag in der Halle am Haarenufer (26. November, 18 Uhr) vorzubereiten.
Von den Strapazen des Vorabends erholen konnte Drijencic sich dann beim Sonntagsspiel seiner JBBL-Mannschaft. Beim souveränen und zu keinem Zeitpunkt gefährdeten 66:49-Auswärtssieg bei den Eisbären Bremerhaven fuhr der Nachwuchs der Baskets Akademie Weser-Ems den sechsten Sieg im sechsten Spiel ein und festigte damit die Spitzenposition in der Nordwest-Gruppe der U16-Bundesliga. Wieder einmal war es Jan Niklas Wimberg der aus einer kompakten Mannschaft mit seiner Leistung hervorstach: 23 Punkte und 16 Rebounds waren am Ende die Ausbeute des Jugendnationalspielers. Am Sonntag, 27. November, um 11 Uhr (Haarenufer) empfängt das Team den Tabellenzweiten
von den Paderborn Baskets. Um 13.30 Uhr folgt in der NBBL das Duell Dritter (Akademie) gegen Erster (Hagen).
Pressemitteilung: EWE Baskets Oldenburg
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