Mitteldeutscher BC
Stephen Arigbabu: "In Ungarn den Rhythmus finden"
Frankie am 09.12.2003 um 19:48
Einen Tag vor der Abreise nach Ungarn äußert sich Stephen Arigbabu über die Aufgaben im FIBA Europe-Cup und über den Sieg gegen RheinEnergie Köln. Mit den Wölfen will der Center nach der Gruppenphase auch in der nächsten Runde überzeugen.
Martin: Gratulation für den ersten MBC-Sieg gegen RheinEnergie Köln. Was denkst du über das Spiel bei deinem früheren Club?
Stephen: Natürlich ist es super, dass wir in Köln gewonnen haben. Aber es war nur ein Spiel von vielen, die wir gewinnen wollen und müssen. Dabei ist es natürlich auch doppelt so schön den alten Verein zu schlagen. Jedoch zählt der Sieg leider auch nur zwei Punkte.
Alle Spieler auf der MBC-Bank sind bei jedem Korb energisch mitgegangen. Hättet ihr am nach dem dritten Viertel noch mit so einem knappen Ausgang gerechnet? Wir haben uns so ein knappes Spiel natürlich nicht gewünscht. Aber jeder der ein wenig vom Basketball versteht weiß, dass es nichts bedeutet wenn man gegen ein Team wie Köln nach dem dritten Viertel mit zehn Punkten führt.
Was hat am Ende den Unterschied gemacht, dass ihr die Punkte mit nach hause nehmen konntet?
Ich denke wir haben am Ende verdient gewonnen und das nötige Quäntchen Glück gehabt, was uns in Ludwigsburg und Würzburg noch gefehlt hatte. Köln hat eigentlich nur mit C.C. und Geert gespielt und hatte insgesamt kein so gutes Spiel.
Motiviert einen das für die künftigen Aufgaben ganz besonders, dass man Köln in der aktuellen Phase geschlagen hat oder wurde Köln nach dem Sieg über Bamberg einfach überschätzt?
Wir müssen jetzt vor allem das nächste Spiel gegen Trier in der Bundesliga gewinnen. Wenn wir das nicht schaffen sollten, war der Sieg nichts wert. Ich habe mich zwei Tage sehr über den Erfolg gefreut, aber jetzt geht der Alltag weiter. Aber bei alledem darf man auch nicht vergessen, dass wir kein Regionalligateam sind, sondern ein starkes Bundesligateam. Ich glaube Köln wird wie wir jetzt von Spiel zu Spiel immer besser.
Morgen fliegt ihr zum ersten Auswärtsspiel im FIBA Europe-Cup. Dabei gibt es kaum noch mehr für die Wölfe zu holen. Ist der Gruppensieg jetzt Pflicht?
Ich denke, wir sollten uns jetzt keine Gedanken über einen möglichen Gruppensieg machen. Für uns ist jetzt jedes Spiel wichtig um uns weiter zusammenzufinden, deshalb kommt dieses Spiel gerade richtig. Wir wollen unsere Stärke vom Freitag durch dieses Spiel konservieren und mit in die Bundesligabegegnung gegen Trier nehmen, dann sollten wir zu Hause keine Probleme haben.
Schon beim Hinspiel hat sich Debreceni als recht starkes Team präsentiert und ihr habt die Begegnung unnötig spannend gemacht. Glaubst du zu Hause sind die Ungarer noch gefährlicher?
Ich kenne diese Situation noch aus der Europaliga. Dort war es oft so, dass man zu hause eine Mannschaft locker beherrscht hat, aber die Situation auswärtsganz anders war. Da spielt das Hotel, das Essen, die Halle und viele andere Dinge eine entscheidende Rolle. Es wird mit Sicherheit ein sehr schweres Spiel in Ungarn.
Wie hoch schätzt du eure Chancen für dieses Spiel ein. Holt ihr Mittwoch schon den Gruppensieg?
Für uns sollte der Gruppensieg nicht zuviel bedeuten. Es zählt en Rhythmus zu finden.
Wie hoch schätzt du die Reisestrapazen ein? Kann das ein eventueller Faktor über eure Stärke sein oder solltet ihr das eigentlich wegstecken können?
Gott sei Dank fliegen wir mit Lufthansa über München nach Budapest und nicht mit irgendeinem Exoten. Da sollte es eigentlich keine Probleme geben, zumal die meisten Spieler die Situation mit den Reisen schon kennen. Außerdem fliegen wir nur nach Ungarn und nicht nach Kirgisien.
Worin siehst du die Ziele der Wölfe im FIBA Europe-Cup? Strebt ihr nach dem ganz großen Erfolg?
Für jeden Sportler ist es normal, dass man alles gewinnen will. So ist es natürlich auch hier, sonst bräuchten wir gar nicht erst antreten. Wenn wir die Gruppenphase nächste Woche überstanden haben können wir natürlich auch mal über den eigenen Tellerrand hinausgucken.
Quelle: www.arigbabu.de / Presseinfo: MBC (Martin Geissler)
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Martin: Gratulation für den ersten MBC-Sieg gegen RheinEnergie Köln. Was denkst du über das Spiel bei deinem früheren Club?
Stephen: Natürlich ist es super, dass wir in Köln gewonnen haben. Aber es war nur ein Spiel von vielen, die wir gewinnen wollen und müssen. Dabei ist es natürlich auch doppelt so schön den alten Verein zu schlagen. Jedoch zählt der Sieg leider auch nur zwei Punkte.
Alle Spieler auf der MBC-Bank sind bei jedem Korb energisch mitgegangen. Hättet ihr am nach dem dritten Viertel noch mit so einem knappen Ausgang gerechnet? Wir haben uns so ein knappes Spiel natürlich nicht gewünscht. Aber jeder der ein wenig vom Basketball versteht weiß, dass es nichts bedeutet wenn man gegen ein Team wie Köln nach dem dritten Viertel mit zehn Punkten führt.
Was hat am Ende den Unterschied gemacht, dass ihr die Punkte mit nach hause nehmen konntet?
Ich denke wir haben am Ende verdient gewonnen und das nötige Quäntchen Glück gehabt, was uns in Ludwigsburg und Würzburg noch gefehlt hatte. Köln hat eigentlich nur mit C.C. und Geert gespielt und hatte insgesamt kein so gutes Spiel.
Motiviert einen das für die künftigen Aufgaben ganz besonders, dass man Köln in der aktuellen Phase geschlagen hat oder wurde Köln nach dem Sieg über Bamberg einfach überschätzt?
Wir müssen jetzt vor allem das nächste Spiel gegen Trier in der Bundesliga gewinnen. Wenn wir das nicht schaffen sollten, war der Sieg nichts wert. Ich habe mich zwei Tage sehr über den Erfolg gefreut, aber jetzt geht der Alltag weiter. Aber bei alledem darf man auch nicht vergessen, dass wir kein Regionalligateam sind, sondern ein starkes Bundesligateam. Ich glaube Köln wird wie wir jetzt von Spiel zu Spiel immer besser.
Morgen fliegt ihr zum ersten Auswärtsspiel im FIBA Europe-Cup. Dabei gibt es kaum noch mehr für die Wölfe zu holen. Ist der Gruppensieg jetzt Pflicht?
Ich denke, wir sollten uns jetzt keine Gedanken über einen möglichen Gruppensieg machen. Für uns ist jetzt jedes Spiel wichtig um uns weiter zusammenzufinden, deshalb kommt dieses Spiel gerade richtig. Wir wollen unsere Stärke vom Freitag durch dieses Spiel konservieren und mit in die Bundesligabegegnung gegen Trier nehmen, dann sollten wir zu Hause keine Probleme haben.
Schon beim Hinspiel hat sich Debreceni als recht starkes Team präsentiert und ihr habt die Begegnung unnötig spannend gemacht. Glaubst du zu Hause sind die Ungarer noch gefährlicher?
Ich kenne diese Situation noch aus der Europaliga. Dort war es oft so, dass man zu hause eine Mannschaft locker beherrscht hat, aber die Situation auswärtsganz anders war. Da spielt das Hotel, das Essen, die Halle und viele andere Dinge eine entscheidende Rolle. Es wird mit Sicherheit ein sehr schweres Spiel in Ungarn.
Wie hoch schätzt du eure Chancen für dieses Spiel ein. Holt ihr Mittwoch schon den Gruppensieg?
Für uns sollte der Gruppensieg nicht zuviel bedeuten. Es zählt en Rhythmus zu finden.
Wie hoch schätzt du die Reisestrapazen ein? Kann das ein eventueller Faktor über eure Stärke sein oder solltet ihr das eigentlich wegstecken können?
Gott sei Dank fliegen wir mit Lufthansa über München nach Budapest und nicht mit irgendeinem Exoten. Da sollte es eigentlich keine Probleme geben, zumal die meisten Spieler die Situation mit den Reisen schon kennen. Außerdem fliegen wir nur nach Ungarn und nicht nach Kirgisien.
Worin siehst du die Ziele der Wölfe im FIBA Europe-Cup? Strebt ihr nach dem ganz großen Erfolg?
Für jeden Sportler ist es normal, dass man alles gewinnen will. So ist es natürlich auch hier, sonst bräuchten wir gar nicht erst antreten. Wenn wir die Gruppenphase nächste Woche überstanden haben können wir natürlich auch mal über den eigenen Tellerrand hinausgucken.
Quelle: www.arigbabu.de / Presseinfo: MBC (Martin Geissler)
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