FRAPORT SKYLINERS

55:63 – Viel Kampf und Einsatz werden am Ende nicht belohnt

Master_of_Desaster am 13.11.2011 um 00:48

Key Facts
• Ohne den verletzten Jon Leuer konnten die FRAPORT SKYLINERS vor 3940 Zuschauern über weite Strecken eine Führung erhalten und über intensives Spiel an beiden Seiten des Feldes das Spiel gestalten. Am Ende konnte der letzte Lauf von Bremerhaven aber nicht mehr gekontert werden.
• Frankfurter Highlight des Spiels: In der 24. Minute greifen auf einmal alle Rädchen ineinander, die Verteidigung erobert den Ball und die Mannschaft der FRAPORT SKYLINERS rennt geschlossen den Schnellangriff. Nach rasanter Passstaffette findet am Ende Quantez Robertson Jermareo Davidson, der den Ball einhändig mit viel Schwung und Dynamik zum 41:32 durch den Korb drückt.
• Die Viertel in der Übersicht: 18:15 – 17:17 – 12:12 – 8:19
• Die besten Spieler der FRAPORT SKYLINERS: Jermareo Davidson (14 Punkte, 9 Rebounds), Justin Gray (14 Punkte, 5 Rebounds) und Jimmy McKinney (12 Punkte)
• Nächstes Heimspiel: Dienstag, den 22. November um 19:30 Uhr, gegen Gran Canaria 2014

Mit Justin Gray, Jimmy McKinney, Quantez Robertson, Tim Ohlbrecht und Jermareo Davidson tritt Cheftrainer Muli Katzurin den Eisbären zu Beginn des Spiels entgegen. Gleich zu Beginn des Spiels zeigt sich, dass beide Teams mit viel Körpereinsatz zu Werke gehen und um jeden Zentimeter kämpfen werden. Vor allem Jermareo Davidson startet gut in die Partie und erzielt, sehr zur Freude der trommelnden und singenden Fans in der Fraport Arena, die ersten vier Frankfurter Punkte – 4:4 (4. Minute). Bis auf 11:6 (6.) setzen sich die FRAPORT SKYLINERS ab, bevor Bremerhaven die Auszeit nimmt. Die Gäste kämpfen sich wieder zum 11:11 (8.), doch die Frankfurter Fans jubeln nach einem Dreier von Justin Gray wieder – 14:11. Und auch die Schlusspunkte des Viertels sorgen für Jubelstürme, denn nach Balleroberung findet Justin Gray Jimmy McKinney zum Korb stürmend und dieser fliegt zum beidhändigen Dunking – 18:15.

Die ersten Punkte aus dem Feld erzielt Jason Cain per Tipp-Dunk, doch die Antwort kommt postwendend durch Tim Ohlbrecht, der von Jimmy McKinney den Ball butterweich serviert bekommt – 21:18 (12.). In der Folge wird das Spiel von beiden Teams intensiver geführt. In der Verteidigung wird gut agiert, was es den offensiven Reihen nicht einfach macht zu punkten. Doch dann lässt Justin Gray zwei weitere Dreier präzise Richtung Korb fliegen und sorgt für eine 29:22 (16.) Führung. Weiterhin ein Aktivposten auf Frankfurter Seite bleibt Jermareo Davidson der sich entweder unter dem Korb, aber auch durch sein Ballhandling von weiter außen, sehr beweglich und treffsicher zeigt. Doch die Eisbären lassen sich nicht abschütteln und so kommen sie zum Ende der ersten Halbzeit über Freiwürfe wieder auf 35:32 heran.

Mit der Starting Five geht es für die FRAPORT SKYLINERS auch ins dritte Viertel, die ersten Punkte gehören Jimmy McKinney per Sprungwurf – 37:32 (22.). Vor allem beim Rebound und in der Verteidigung legt die Mannschaft einen Gang zu. Die Konsequenz: In der 24. Minute läuft der Schnellangriff unter Beteiligung von allen Frankfurter Spielern, am Ende findet Quantez Robertson den heranstürmenden Jermareo Davidson der den Ball fulminant durch den Korb drückt – 41:32 (24.). Diese Aktion wirkt wie ein zusätzlicher Motivationsschub, denn nun passen auf einmal viele kleine Zahnrädchen ineinander – 45:38 (27.). Dennoch haben sich auch die Eisbären in dieses Spiel verbissen und lassen es auch bis zum Ende des Viertels nicht zu, dass die Mannschaft von Justin Gray und Co. sich entscheidend absetzen kann. So bleibt es spannend und mit einer knappen 47:44 Führung geht es in das letzte und entscheidende Viertel.

Die Anfangsminuten des Schlussaktes werden zum offenen Schlagabtausch, denn beide Mannschaften treffen hochprozentig. Bremerhaven hat dabei die bessere Phase und erobert die Führung 49:50 (33.) Führung zurück. Beim Stand von 49:54 (34.) reagiert Muli Katzurin mit der Auszeit, um das Spiel zu beruhigen und die neue Marschroute vorzugeben. Ab jetzt ist es kein Spiel für nervenschwache Fans, denn beide Mannschaften legen in Sachen Intensität noch mal ordentlich nach und entsprechend spannend bleibt es – 53:56 (37.). Die Fans finden ein gutes Ventil und feuern ihre Mannschaft mit lautstarken „Defense“-Rufen an, doch Bremerhaven findet die Lücken in der Verteidigung. Beim Stand von 53:60 (38.) muss Muli Katzurin erneut die Auszeit nehmen, um letzte entscheidende Impulse geben zu können. Doch am Ende schafft es Bremerhaven die Führung über die Zeit zu retten und gewinnt mit 55:63.

Stimmen zum Spiel

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Bremerhaven. Wir haben gut gekämpft. Das Team hat heute Willen gezeigt und eine Menge Einsatz in das Spiel gesteckt. Bremerhaven war in den entscheidenden Momenten und bei den Rebounds besser als wir. Am Ende des Spiels waren unsere Spieler müde. Als das Spiel sich gedreht hat, war es daher schwer für uns zurück zu kämpfen. Über den Einsatz meiner Mannschaft kann ich überhaupt nicht klagen. Wir waren im Spiel und hatten die Chance zu gewinnen. Die Mannschaft hat hart gekämpft, das hat mir gefallen.“

Eisbären Bremerhaven (Eisbären Bremerhaven): „Gratulation an meine Mannschaft. Es hat lange nicht so ausgesehen, als ob wir das Spiel drehen könnten. Aber ich habe meiner Mannschaft gesagt, sie sollen dran bleiben und weiter kämpfen. Ich bin daher froh, dass wir das Spiel in der zweiten Hälfte drehen konnten. Das war ein guter Sieg für uns.“
 

Pressemitteilung: FRAPORT SKYLINERS



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