EnBW Ludwigsburg

Try-Out Vertrag mit Terrel Harris wird nicht verlängert

jochensge am 01.11.2011 um 01:24

Die EnBW Ludwigsburg hat sich gegen eine Weiterverpflichtung von Terrel Harris entschieden und den Try-Out Vertrag mit dem Small Forward nicht verlängert. „Die Entwicklung von Terrel war letztlich zu wenig für die Qualität die wir auf dieser Position benötigen“, so Head Coach Markus Jochum zu den Gründen seiner Entscheidung. Harris kam in der Beko BBL sechs Mal für Ludwigsburg zum Einsatz und stand dabei durchschnittlich 13 Minuten auf dem Parkett.

„Terrel Harris hat die Fähigkeiten und das Potenzial um ein guter Beko BBL-Spieler zu sein, er braucht allerdings noch Zeit um seinen Stil zu finden und die können wir ihm leider nicht bieten. Wir mussten eine Entscheidung treffen, die uns sicher nicht leicht gefallen ist, letztlich ging es aber um die Konstellation der gesamten Mannschaft und auf die ganze Saison hin gesehen, kam von Terrel zu wenig“, so die Ausführungen von Cheftrainer Jochum, der dem Flügelspieler seine Entscheidung am Montagnachmittag mitgeteilt hatte.

Terrel Harris stieß erst kurz vor Saisonbeginn zu den Barockstädtern um den ursprünglich für die Position Drei verpflichteten Seth Tarver zu ersetzen und feierte bei der Saisoneröffnung gegen Würzburg ein vielversprechendes Debüt im EnBW-Dress, in den letzten Wochen konnte der 24-Jährige daran jedoch nur noch im Heimspiel gegen Oldenburg anknüpfen und das Trainerteam in der vereinbarten Probezeit bis Ende Oktober somit nicht von sich überzeugen. In sechs Spielen stand Harris durchschnittlich 13,0 Minuten für die Barockstädter auf dem Parkett und erzielte dabei 2,5 Punkte, 2,2 Rebounds und 1,0 Assists pro Partie.

Die EnBW Ludwigsburg bedankt sich bei Terrel Harris für seinen Einsatz in den letzten Wochen und wünscht dem 24-Jährigen viel Erfolg für seine weitere Karriere!

Nach der Entscheidung gegen Harris sind die Verantwortlichen nun auf der Suche nach einem neuen Spieler. Laut Jochum „stehen bereits einige Jungs auf der Liste zu denen wir auch schon Kontakt aufgenommen haben, mit fortgeschrittener Saison wird es aber natürlich immer schwieriger die richtige Ergänzung zu finden und daher werden wir uns bei einer Entscheidung jetzt nicht unter Druck setzen lassen“. In München wird daher aller Voraussicht nach erneut Johannes Lischka als Starter auf der Small Forward Position ins Spiel gehen, gehörte der deutsche A2-Nationalspieler doch auch bei der Niederlage gegen Braunschweig wieder zu den Aktivposten im EnBW-Team um mit 13 Punkten seine gute Form aus den ersten Partien zu bestätigen.

 

Pressemitteilung: EnBW Ludwigsburg




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