Mitteldeutscher BC
Drachenfeuer erlischt in Weißenfels
breste am 29.11.2003 um 22:34
Die Wölfe vom Mitteldeutschen Basketball-Club haben heute gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück ihren fünften Heimsieg eingefahren. Die äußerst unsicher und nervös agierenden Drachen wurden mit einer deutlichen 102:64-Klatsche nach Hause geschickt. Wiedereinmal zeigten die Mitteldeutschen eine ausgeglichene Mannschaftleistung und beherrschten das Spiel über 40 Minuten. Gleich vier Spieler konnten zweistellig punkten (Arigbabu - 11, Nikagbatse - 14 [5 Steals], Alexis - 17, Bayer - 18). Auch die jungen Bankspieler konnten erneut überzeugen, so dass ALLE Teammitglieder heute Punkte für sich verbuchen konnten. Auf Quakenbrücker Seite konnten nur einzelne Spieler überzeugen und die meisten Punkte waren Ergebnisse von Einzelaktionen. Bester Mann bei den Gästen war wieder einmal "MJ" (Michael Jordan), der auf 19 Punkte kam. Mit diesem Sieg im Rücken können die Wölfe selbstbewußt und beruhigt nach Köln reisen. Und hier offiziell vom MBC:
Eine recht einseitige Bundesligabegegnung erlebt die rund 2.600 Zuschauer mit der Partie MBC – Artland Dragons. Dabei warnte Henrik Dettmann noch vor dem Spiel vor einer starken Mannschaft, die sehr gefährlich werden kann. Doch zu keiner Sekunde zeigten die Drachen von Chris Fleming, dass sie auch feuergefährlich werden können. So führten die Wölfe von Beginn an und kamen nie in Gefahr das Spiel aus der Hand zu geben. Mit dem 38-Punkte-Sieg über den Aufsteiger gelang den Wölfen der höchste Erfolg in ihrer fünf jährigen Bundesligageschichte. Zudem konnten die Wölfe mit dem Sieg über die Dragons auch ihr fünftes Spiel in Folge gewinnen. Die "Festung Wolfsbau" wird allmählich zur gefährlichsten Halle der Bundesliga und des FIBA Europe-Cups.
Lediglich die ersten sechs Minuten zeigte Quakenbrück nahezu gleiches Niveau für die Wölfe. Doch eingeleitet durch einen Zweier von Paul Burke zum 17:14 starteten die Wölfe einen 11:3-Run bis zum Ende des ersten Viertels.
Im zweiten Spielabschnitt baute der MBC diesen Run durch Bayer, Nikagbatse und Fehse noch weiter aus. Nach viereinhalb Minuten führten die Saalestädter mit 39:17 und erreichten damit einen sensationellen 24:3-Lauf. Damit war das Spiel schon nach weniger als 15 Minuten entschieden. Einmal mehr zeigten die MBC-Wölfe eine beeindruckend starke Defense und erlaubten ihren Gästen im zweiten Viertel nur 9 Zähler, versenkten aber selber 21 zum Halbzeitstand von 49:26.
Von da an kontrollierten die Weißenfelser Basketballer die Partie nach belieben und führten stets mit über 20 Punkten. Dabei bekamen wie schon in den Spielen zuvor auch die jungen Spieler ihre Einsatzzeiten und enttäuschten nicht. 23 Assists zeugen von einem äußerst geschlossenen Teamspiel der Mitteldeutschen. Übertroffen wurde die Assisthoheit noch vom Reboundverhältnis. Dieses entschied der Mitteldeutsche Basketball-Club mehr als nur deutlich mit 45:24 ebenfalls für sich.
Im dritten Spielabschnitt kratzen die Wölfe erstmals am 30-Punktevorsprung. So versenkte Stephen Arigbabu in der 24. Minuten einen Zweier zum 58:30 und Paul Bayer seinen dritten Dreier zum 63:34. Nach dreißig Minuten führten die Gastgeber uneinholbar mit 73:46.
Den vierten von vier Dreiern konnte der frühere belgische Nationalspieler Paul Bayer in der 31. Minute versenken, zur ersten 30-Punkteführung (76:46). In diesem Spielabschnitt gelang dem Team von Chris Fleming absolut nichts Nennenswertes mehr, durch taktische Fouls sollte lediglich die Punktedifferenz verringert werden. Doch diesen Gefallen taten die Wölfe ihren Gästen nicht. Mit 21 von 27 getroffenen Freiwürfen lieferten die Wölfe bis zum Ende eine gute Leistung ab, die den Vorsprung bis zum Endstand von 102:64 anwachsen ließ. Dabei konnte Michael Krikemans per krachendem Dunking die Hundert voll machen, welche die begeisterten Fans lautstark gefordert hatten. Eine Besonderheit gelang Henrik Dettmann außerdem damit, dass alle elf MBC-Spieler punkten konnten.
Mit dieser überragenden Leistung haben dürften die Wölfe genug Selbstvertrauen für die viel schwerere Aufgabe am nächsten Freitag in Köln getankt haben. Dann sind die Wölfe wieder europaweit live im DSF zu sehen.
MBC-Coach Henrik Dettmann: "Wir haben einen tollen Tag gehabt. Wenn man so deutlich gewinnt, muss man sehr viel richtig gemacht haben. Wir haben zudem sehr gut verteidigt und auch etwas Glück gehabt."
Artland Dragons Trainer Chris Fleming: "Gratulation an den MBC für diese tolle Leistung und Mannschaft. Die Wölfe waren und in allen Belangen deutlich überlegen. Wir haben nicht mit der nötigen Aggressivität gespielt und uns hat der Siegeswille gefehlt."
MBC: Bayer (18, 6 Rebounds), Nikagbatse (14, 4 Rebounds, 3 Assists, 5 Steals), Burke (7, 4 Rebounds, 7 Assists, 2 Steals), Machowski (7), Elvikis (8, 3 Rebounds), Arigbabu (11, 3 Rebounds), Krikemans (7, 7 Rebounds), Alexis (17, 5 Rebounds), Fehse (6, 2 Assists), Ringström (5, 2 Assists), Petravicius (2, 6 Rebounds).
Artland Dragons: McNeil (13), Jordan (19), Ucovic, Stavropoulos (14), Granger (4), Rohdewald, Duncan (4), Karapostolou, Gordon (8), Woltmann (2).
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Eine recht einseitige Bundesligabegegnung erlebt die rund 2.600 Zuschauer mit der Partie MBC – Artland Dragons. Dabei warnte Henrik Dettmann noch vor dem Spiel vor einer starken Mannschaft, die sehr gefährlich werden kann. Doch zu keiner Sekunde zeigten die Drachen von Chris Fleming, dass sie auch feuergefährlich werden können. So führten die Wölfe von Beginn an und kamen nie in Gefahr das Spiel aus der Hand zu geben. Mit dem 38-Punkte-Sieg über den Aufsteiger gelang den Wölfen der höchste Erfolg in ihrer fünf jährigen Bundesligageschichte. Zudem konnten die Wölfe mit dem Sieg über die Dragons auch ihr fünftes Spiel in Folge gewinnen. Die "Festung Wolfsbau" wird allmählich zur gefährlichsten Halle der Bundesliga und des FIBA Europe-Cups.
Lediglich die ersten sechs Minuten zeigte Quakenbrück nahezu gleiches Niveau für die Wölfe. Doch eingeleitet durch einen Zweier von Paul Burke zum 17:14 starteten die Wölfe einen 11:3-Run bis zum Ende des ersten Viertels.
Im zweiten Spielabschnitt baute der MBC diesen Run durch Bayer, Nikagbatse und Fehse noch weiter aus. Nach viereinhalb Minuten führten die Saalestädter mit 39:17 und erreichten damit einen sensationellen 24:3-Lauf. Damit war das Spiel schon nach weniger als 15 Minuten entschieden. Einmal mehr zeigten die MBC-Wölfe eine beeindruckend starke Defense und erlaubten ihren Gästen im zweiten Viertel nur 9 Zähler, versenkten aber selber 21 zum Halbzeitstand von 49:26.
Von da an kontrollierten die Weißenfelser Basketballer die Partie nach belieben und führten stets mit über 20 Punkten. Dabei bekamen wie schon in den Spielen zuvor auch die jungen Spieler ihre Einsatzzeiten und enttäuschten nicht. 23 Assists zeugen von einem äußerst geschlossenen Teamspiel der Mitteldeutschen. Übertroffen wurde die Assisthoheit noch vom Reboundverhältnis. Dieses entschied der Mitteldeutsche Basketball-Club mehr als nur deutlich mit 45:24 ebenfalls für sich.
Im dritten Spielabschnitt kratzen die Wölfe erstmals am 30-Punktevorsprung. So versenkte Stephen Arigbabu in der 24. Minuten einen Zweier zum 58:30 und Paul Bayer seinen dritten Dreier zum 63:34. Nach dreißig Minuten führten die Gastgeber uneinholbar mit 73:46.
Den vierten von vier Dreiern konnte der frühere belgische Nationalspieler Paul Bayer in der 31. Minute versenken, zur ersten 30-Punkteführung (76:46). In diesem Spielabschnitt gelang dem Team von Chris Fleming absolut nichts Nennenswertes mehr, durch taktische Fouls sollte lediglich die Punktedifferenz verringert werden. Doch diesen Gefallen taten die Wölfe ihren Gästen nicht. Mit 21 von 27 getroffenen Freiwürfen lieferten die Wölfe bis zum Ende eine gute Leistung ab, die den Vorsprung bis zum Endstand von 102:64 anwachsen ließ. Dabei konnte Michael Krikemans per krachendem Dunking die Hundert voll machen, welche die begeisterten Fans lautstark gefordert hatten. Eine Besonderheit gelang Henrik Dettmann außerdem damit, dass alle elf MBC-Spieler punkten konnten.
Mit dieser überragenden Leistung haben dürften die Wölfe genug Selbstvertrauen für die viel schwerere Aufgabe am nächsten Freitag in Köln getankt haben. Dann sind die Wölfe wieder europaweit live im DSF zu sehen.
MBC-Coach Henrik Dettmann: "Wir haben einen tollen Tag gehabt. Wenn man so deutlich gewinnt, muss man sehr viel richtig gemacht haben. Wir haben zudem sehr gut verteidigt und auch etwas Glück gehabt."
Artland Dragons Trainer Chris Fleming: "Gratulation an den MBC für diese tolle Leistung und Mannschaft. Die Wölfe waren und in allen Belangen deutlich überlegen. Wir haben nicht mit der nötigen Aggressivität gespielt und uns hat der Siegeswille gefehlt."
MBC: Bayer (18, 6 Rebounds), Nikagbatse (14, 4 Rebounds, 3 Assists, 5 Steals), Burke (7, 4 Rebounds, 7 Assists, 2 Steals), Machowski (7), Elvikis (8, 3 Rebounds), Arigbabu (11, 3 Rebounds), Krikemans (7, 7 Rebounds), Alexis (17, 5 Rebounds), Fehse (6, 2 Assists), Ringström (5, 2 Assists), Petravicius (2, 6 Rebounds).
Artland Dragons: McNeil (13), Jordan (19), Ucovic, Stavropoulos (14), Granger (4), Rohdewald, Duncan (4), Karapostolou, Gordon (8), Woltmann (2).
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