Phoenix Hagen
Knock-out oder Lucky Punch: Phoenix und die Schwergewichte
TheBloob am 14.10.2011 um 14:14
Berlin, Bayern, Bamberg: Zwei Wochen lang darf Phoenix Hagen in der
Schwergewichtsklasse der Beko Basketball Bundesliga mitboxen. Den Auftakt
macht am Sonntag das Heimspiel gegen ALBA BERLIN. Sprungball in der ENERVIE
Arena ist um 17 Uhr.
Der deutsche Vizemeister hat sich neu ausgerichtet, um nach dem Titel zu
greifen. Der Auftakt verlief ein wenig holperig. In der
Euroleague-Qualifikation scheiterte das Team des neuen Trainers Gordon
Herbert (aus Frankfurt) an den Belgiern von Spirou Charleroi. Eine Woche
später unterlagen die Berliner im ersten Spiel der Beko BBL mit 69:71 in
Bremerhaven.
Doch schon am vergangenen Mittwoch beim 87:68 in Braunschweig deuteten die
Albatrosse ihre Möglichkeiten an. „Gerade, wie wir in den ersten 20 Minuten
gespielt haben, hat mir sehr gut gefallen. Die Mannschaft hat schönen
Basketball gespielt. Mir hat auch die Intensität und Aggressivität in
unserem Spiel gefallen“, sagte Gordon Herbert nach der Partie. Mitgebracht
aus Frankfurt hat er den MVP der Vorsaison. Der 25-jährige Aufbauspieler
DaShaun Wood kam mit der Empfehlung von 18,9 Punkten, 4,9 Rebounds und 5,9
Assists nach Berlin.
Neu verpflichtet wurde auch Guard Kyle Weaver (aus Charleroi), der zuvor
für die NBA-Klubs Oklahoma City und Utah Jazz auflief. Der 120 kg-Center
Torin Francis wechselte vom griechischen Topklub Panellinios Athen zu ALBA
BERLIN. Ebenfalls neu: Flügelspieler Marko Simonovic, der vom KK Buducnost
aus Montenegro kam. Verblieben sind vom Team des Vorjahres unter anderem
die vier Nationalspieler Heiko Schaffartzik, Lucca Staiger, Sven Schultze
und Yassin Idbihi, dazu die US-Boys Derrick Allen und Bryce Taylor.
Phoenix-Coach Ingo Freyer und seine Mannschaft fiebern dem Duell mit den
Albatrossen entgegen: „Wir haben natürlich Selbstvertrauen nach dem Sieg
gegen Bayreuth. Es ist immer toll, gegen die großen Teams und die besten
Spieler anzutreten. Für unser Publikum ist es schön, dass sie ein paar
Nationalspieler zu sehen bekommen.“ Die Außenseiterrolle nimmt Freyer dabei
natürlich an: „Berlin ist klarer Favorit, aber wir laufen auch nicht auf,
um zu verlieren. Im Januar haben wir sie geschlagen“
An der Qualität von ALBA BERLIN lässt Ingo Freyer indes keinen Zweifel
aufkommen: „Sie haben tolle Einzelspieler und spielen auf sehr, sehr
konstantem und hohem Niveau. Sie werfen natürlich mal daneben, aber sie
machen kaum leichte Fehler. Das zeichnet die Mannschaft aus.“ Neben Wood
ist er auch auf Derrick Allen gespannt: „Der hat beim letzten Mal fast 40
Punkte gegen uns erzielt. Und Wood ist der herausragende Point Guard der
Liga.“
Pressemittelung: Phoenix Hagen
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