ALBA Berlin BBT
Spaniens Tabellenführer am Mittwoch in Berlin
_Tigger am 24.11.2003 um 16:28
Am vierten Spieltag der Euroleague (Mittwoch, 26. November 19:30 Uhr, Max-Schmeling-Halle) begrüßt ALBA Berlin mit dem spanischen Tabellenführer Tau Vitoria einen der ganz großen Favoriten nicht nur der Gruppe C, sondern der gesamten Euroleague. Nachdem der spanische Meister und Pokalsieger des Jahres 2002 in der letzten Saison nach vielen Verletzungen nicht wie gewohnt auftrumpfen konnte, greifen die Basken in dieser Saison um so stärker nach neuen Erfolgen und liegen dabei mit einer neuformierten Besetzung bisher auf einem optimalen Kurs: In der Euroleague ging nur die Auftaktpartie verloren, daheim in Spanien blickt Tau sogar mit 12:0-Siegen auf einen lupenreinen Start zurück. Casademont Girona, das neue Team von Ex-ALBAtros Ademola Okulaja, war am Sonntag in eigener Halle ohne Chance, verlor 74:87 gegen den Tabellenführer.
Vitorias neuer Superstar, Arvydas Macijauskas, führte einmal mehr die Scorerliste mit 21 Punkten an, gefolgt vom ebenfalls erst 23jährigen Andres Nocioni mit 20 Zählern. Der litauische Shooting Guard und der ebenso korbgefährliche lange argentinische Forward führen auch die Korbjägerliste der Euroleague mit 24,3 bzw. 24,0 Punkten an. Bislang ist es in dieser Saison noch keiner gegnerischen Defense gelungen, die beiden entscheidend am Körbewerfen zu hindern. Beide punkten aus allen Lagen, aus der Distanz wie in Korbnähe, wobei Macijauskas vor allem von seiner Schnelligkeit und seiner Präzision beim Wurf profitiert, Nocioni mehr von seiner Kraft und Dynamik, die ihn auch zu einem der besten Rebounder im Team macht. Macijauskas hat sich darüber hinaus auch einen Namen als traumhaft sicherer Freiwerfer gemacht: Der Spieler, der schon bei der Europameisterschaft keinen einzigen Freiwurf verfehlte (28/28 in sechs Spielen), erwies sich in der Euroleague bisher ebenfalls an der Linie als unfehlbar (28/28 aus den bisherigen drei Spielen).
Bei aller Aufmerksamkeit, die Macijauskas und Nocioni derzeit mit ihren hohen Wurfquoten auf sich ziehen, darf man indes nicht vergessen, dass dahinter ein Team steht, dass den beiden sehr effektiv zuarbeitet. Der montenegrinische Trainer Dusko Ivanovic, der einst selber ein sehr korbgefährlicher Spieler war (Europaliga-Champion mit Jugoplastika Split) und seinen ersten Meistertitel als Trainer 1998 in der Schweiz mit Olympique Fribourg (zusammen mit John Best) feierte, dürfte noch viel mehr Trümpfe in der Hinterhand haben, die er bisher nur noch gar nicht ausspielen musste.
Seine Mannschaft steckte sogar den verletzungsbedingten Ausfall der beiden Stammcenter Luis Scola und Andrew Betts weg. Der NBA-erfahrene Kornel David und der von einigen Experten bereits als "neuer Nowitzkl" gefeierte 18jährige Tiago Splitter sprangen sofort in die Bresche. Mit dem Ex-ALBAtros Dejan Koturovic und Dusan Jelic hat Tau zudem inzwischen bis Dezember zwei namhafte Interimscenter verpflichtet, um den Ausfall von Scola und Betts zu überbrücken.
Presseinfo: ALBA Berlin
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Vitorias neuer Superstar, Arvydas Macijauskas, führte einmal mehr die Scorerliste mit 21 Punkten an, gefolgt vom ebenfalls erst 23jährigen Andres Nocioni mit 20 Zählern. Der litauische Shooting Guard und der ebenso korbgefährliche lange argentinische Forward führen auch die Korbjägerliste der Euroleague mit 24,3 bzw. 24,0 Punkten an. Bislang ist es in dieser Saison noch keiner gegnerischen Defense gelungen, die beiden entscheidend am Körbewerfen zu hindern. Beide punkten aus allen Lagen, aus der Distanz wie in Korbnähe, wobei Macijauskas vor allem von seiner Schnelligkeit und seiner Präzision beim Wurf profitiert, Nocioni mehr von seiner Kraft und Dynamik, die ihn auch zu einem der besten Rebounder im Team macht. Macijauskas hat sich darüber hinaus auch einen Namen als traumhaft sicherer Freiwerfer gemacht: Der Spieler, der schon bei der Europameisterschaft keinen einzigen Freiwurf verfehlte (28/28 in sechs Spielen), erwies sich in der Euroleague bisher ebenfalls an der Linie als unfehlbar (28/28 aus den bisherigen drei Spielen).
Bei aller Aufmerksamkeit, die Macijauskas und Nocioni derzeit mit ihren hohen Wurfquoten auf sich ziehen, darf man indes nicht vergessen, dass dahinter ein Team steht, dass den beiden sehr effektiv zuarbeitet. Der montenegrinische Trainer Dusko Ivanovic, der einst selber ein sehr korbgefährlicher Spieler war (Europaliga-Champion mit Jugoplastika Split) und seinen ersten Meistertitel als Trainer 1998 in der Schweiz mit Olympique Fribourg (zusammen mit John Best) feierte, dürfte noch viel mehr Trümpfe in der Hinterhand haben, die er bisher nur noch gar nicht ausspielen musste.
Seine Mannschaft steckte sogar den verletzungsbedingten Ausfall der beiden Stammcenter Luis Scola und Andrew Betts weg. Der NBA-erfahrene Kornel David und der von einigen Experten bereits als "neuer Nowitzkl" gefeierte 18jährige Tiago Splitter sprangen sofort in die Bresche. Mit dem Ex-ALBAtros Dejan Koturovic und Dusan Jelic hat Tau zudem inzwischen bis Dezember zwei namhafte Interimscenter verpflichtet, um den Ausfall von Scola und Betts zu überbrücken.
Presseinfo: ALBA Berlin
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