Telekom Baskets Bonn

Braunschweig ohne Chance gegen Bonn

Schippi am 23.11.2003 um 15:20

Die rund 4.000 Fans, die an diesem Samstagabend in die Volkswagenhalle gekommen waren, erwarteten das Spitzenspiel zwischen BS|ENERGY Braunschweig und dem dreifachen Vizemeister den Telekom Baskets Bonn. Ohne ihren Topscorer Rimantas Kaukenas, dafür aber mit 100 lautstarken mitgereisten Bonner Fans hinter sich, mussten die Rheinländer gegen das Team antreten, gegen das es in den vergangenen Jahren immer knappe Spiele gegeben hat. Der erwartet knappe und harte Kampf um jeden Punkt blieb aus, viel mehr war es eine Basketballdemontage der Braunschweiger durch die Telekom Baskets Bonn, die sich in... Zu den Fotos einem Ergebnis von 61:93 (19:29, 20:21, 16:30, 06:13) äußert.

Gleich zu Beginn der Partie zeigten die Bonner, dass sie heute nichts anbrennen lassen wollten. Aleksandar Capin sorgte für schnelle Punkte und eine frühe Führung der Bonner. Die Baskets konnten stets eine Führung wahren, die nur zu Beginn des zweiten Viertels zu wechseln drohte, Ken Scalabroni hatte seine Mannen in der Viertelpause scheinbar gut eingestellt. In der frühen Phase des zweiten Spielabschnitts, wurden die Niedersachsen in der Defense deutlich stärker und ermöglichten den Baskets keine einfachen Punkte und ließen die Führung der Bonner dabei stetig schrumpfen.

Doch die Aufholjagd sollte keinen Erfolg haben, die Baskets regierten die Bretter und waren mit einer Trefferquote von 71% nach der ersten Hälfte einfach nicht vom punkten abzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt führten die Baskets mit 50:39 und gingen mit dieser unerwartet hohen Führung in die Kabine. Altron Jackson hatte jetzt bereits 15 Punkte auf seinem Konto.

Auch in der zweiten Hälfte, keine großen Veränderungen, die Bonner verteidigten jeden Angriff von BS|ENERGY perfekt und ließ sie in der zweiten Halbzeit zu gerade einmal 22 Punkten kommen. Und als wenn an diesem Tag einfach wirklich alles klappen wollte traf Aleksandar Nadjfeji mit der Sirene zum Ende des dritten Viertels einen Dreier aus rund 9m.

Entsprechend gemäßigt agierten die Baskets dann im Schlussviertel und auch die Braunschweiger schienen sich mit einer Niederlage abgefunden zu haben. Bei nur 6:13-Punkten im letzten Viertel schien wohl niemand mehr besonders an "Ergebniskosmetik" interessiert gewesen zu sein.

Basketscoach Predrag Krunic zeigte sich nach der Partie äußerst zufrieden mit seinem Team. Er wisse wie schwer es sei, sonst in Braunschweig bestehen zu können. Dagegen war Ken Scalabroni maßlos enttäuscht von seinem Braunschweiger Team, vor allem weil seine Schützlinge heute so emotionslos und ohne jede Leidenschaft gespielt haben.

BS|ENERGY Braunschweig: Pete Lisicky (6 Punkte/1 Rebound), Demond Mallet (14/-), Markku Larkio (-/3), Gordan Firic (13/3), Mike Mardesich (8/7), Mikko Noopila (3/2), Brian Wethers (10/4), Joakim Blom (7/1).
Telekom Baskets Bonn: Carlton Carter (14/7), Loukas Lazoukits (11/-), Aleksandar Nadjfeji (15/6), Olouma Nnamaka (9/5), Altron Jackson (25/7), Aleksandar Capin (13/5), Peter Huber-Saffer (-/1), Branko Klepac (4/2), Miladin Mutavdzic (2/7).

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