ALBA Berlin BBT
Zu Gast beim spanischen Vizemeister Valencia
Frankie am 17.11.2003 um 19:14
Nach der bitteren Heimniederlage gegen Slask Wroclaw erwartet ALBA Berlin am kommenden Mittwoch (19. November, 20:30 Uhr, live auf TV Berlin) auswärts im gewöhnlich gut gefüllten, 9.000 Zuschauer fassenden Sportpalast "Fuente de San Luis" von Valencia die vielleicht sogar schwerste Aufgabe in der diesjährigen Euroleague-Saison. Der spanische Vizemeister Pamesa Valencia spielt zwar seine erste Saison in der europäischen Eliteliga, wird aber von den Experten trotzdem einstimmig in den Kreis der engeren Titelfavoriten eingeordnet. Und mit seinen zwei Siegen gegen den letztjährigen Finalisten Treviso und auswärts bei Olympiakos Piräus hat der Neuling diese Vorschusslorbeeren im bisherigen Saisonverlauf auch eindrucksvoll gerechtfertigt. Warum so viele Experten in dieser Saison dem Aufsteiger alles zutrauen, eröffnet sich beim Blick auf den im Sommer zusätzlich verstärkten Kader, der sich in der Tat in Europa mit den Größten der Großen messen kann.
Trainer Francisco "Paco" Olmos, mit 33 Jahren der zweitjüngste Trainer der Europaliga, stehen auf jeder Position zwei, wenn nicht drei Basketballer zur Verfügung, die über reichhaltige Erfahrung, herausragendes Talent oder sogar beides in einem verfügen. Die Aufstellung des nächsten ALBA-Gegners liest sich dabei wie eine kleine Europaauswahl: Der Franzose Antoine Rigaudeau und der Italiener Alessandro Abbio, einst Führungsspieler beim früheren Euroleague-Champion Kinder Bologna, haben in Valencia ebenso eine neue Heimat gefunden wie die drei mit EU-Pässen ausgestatteten argentinischen Nationalspieler Alejandro Montecchia, Federico Kammerichs und Fabricio Oberto. Der Serbe Dejan Tomasevic, der Kroate Marko Popovic und der Grieche Dimos Dikoudis vertreten den Balkan bei Pamesa - alle zählen in ihrer Heimat selbstredend zu den Leistunsgträgern ihrer jeweiligen Nationalteams. Flügelspieler Juan Antonio Paraiso ist Pamesas Spieler in der spanischen Auswahl.
Wie nützlich ein so reich besetzter Kader ist, zeigte sich einmal mehr am vergangenen Sonntag in der spanischen Liga. Obwohl bei Valencia am 11. Spieltag beide etatmäßigen Spielmacher angeschlagen (Montecchia) bzw. verletzungsbedingt gar nicht einsatzbereit (Popovic) waren, stand Valencias Sieg in eigener Halle gegen Casademont Girona, zu keiner Zeit in Frage. Antoine Rigaudeau, schon am Donnerstag beim Euroleague-Sieg in Piräus Valencias überragender Spieler, übernahm des Spielaufbau und führte sein Team mit 26 Punkten zum ungefährdeten 88:68 (27:13, 20:17, 25:16, 16:22). Gleich im ersten Viertel beseitigte Valencia alle Hoffnungen der Gäste, bei denen der erst am Mittwoch verpflichtete Ademola Okulaja mit 20 Punkten einen glänzenden Einstand feierte, aber die Niederlage nicht verhindern konnte: "Wir haben uns zu viele Ballverluste geleistet und so etwas wird von Pamesa gnadenlos bestraft." Center Fabricio Oberto dominierte unter den Körben mit 24 Punkten, Alessandro Abbio steuerte 12, Dejan Tomasevic 11 Zähler bei.
Quelle: ALBA Berlin Basketballteam e.V.
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Trainer Francisco "Paco" Olmos, mit 33 Jahren der zweitjüngste Trainer der Europaliga, stehen auf jeder Position zwei, wenn nicht drei Basketballer zur Verfügung, die über reichhaltige Erfahrung, herausragendes Talent oder sogar beides in einem verfügen. Die Aufstellung des nächsten ALBA-Gegners liest sich dabei wie eine kleine Europaauswahl: Der Franzose Antoine Rigaudeau und der Italiener Alessandro Abbio, einst Führungsspieler beim früheren Euroleague-Champion Kinder Bologna, haben in Valencia ebenso eine neue Heimat gefunden wie die drei mit EU-Pässen ausgestatteten argentinischen Nationalspieler Alejandro Montecchia, Federico Kammerichs und Fabricio Oberto. Der Serbe Dejan Tomasevic, der Kroate Marko Popovic und der Grieche Dimos Dikoudis vertreten den Balkan bei Pamesa - alle zählen in ihrer Heimat selbstredend zu den Leistunsgträgern ihrer jeweiligen Nationalteams. Flügelspieler Juan Antonio Paraiso ist Pamesas Spieler in der spanischen Auswahl.
Wie nützlich ein so reich besetzter Kader ist, zeigte sich einmal mehr am vergangenen Sonntag in der spanischen Liga. Obwohl bei Valencia am 11. Spieltag beide etatmäßigen Spielmacher angeschlagen (Montecchia) bzw. verletzungsbedingt gar nicht einsatzbereit (Popovic) waren, stand Valencias Sieg in eigener Halle gegen Casademont Girona, zu keiner Zeit in Frage. Antoine Rigaudeau, schon am Donnerstag beim Euroleague-Sieg in Piräus Valencias überragender Spieler, übernahm des Spielaufbau und führte sein Team mit 26 Punkten zum ungefährdeten 88:68 (27:13, 20:17, 25:16, 16:22). Gleich im ersten Viertel beseitigte Valencia alle Hoffnungen der Gäste, bei denen der erst am Mittwoch verpflichtete Ademola Okulaja mit 20 Punkten einen glänzenden Einstand feierte, aber die Niederlage nicht verhindern konnte: "Wir haben uns zu viele Ballverluste geleistet und so etwas wird von Pamesa gnadenlos bestraft." Center Fabricio Oberto dominierte unter den Körben mit 24 Punkten, Alessandro Abbio steuerte 12, Dejan Tomasevic 11 Zähler bei.
Quelle: ALBA Berlin Basketballteam e.V.
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