TSK Würzburg
X-RAYS besiegen den Aufsteiger
Stefan am 09.11.2003 um 11:31
Der TSK Würzburg hat seine Siegesserie vor eigenem Publikum fortgesetzt und Aufsteiger BG ICELINE Karlsruhe am Samstag mit einer 99:94 (47:41)-Niederlage nach Hause geschickt. Wie schon in den Heimspielen zuvor strapazierten die X-RAYS die Nerven ihrer 2.000 Fans bis in die Schlussminute: Erst 21 Sekunden vor dem Ende sorgte Igor Perovic mit zwei verwandelten Freiwürfen für die endgültige Entscheidung. Besonderes Augenmerk richteten die Würzburger Basketball-Fans am Samstag auf den Neuzugang auf der Aufbau-Position. Und Jason Perez enttäuschte nicht: Der 26jährige US-Boy übernahm in den entscheidenden Phasen des Spiels Verantwortung, erzielte bei seinem Debüt 21 Punkte, verbuchte ganz nebenbei auch noch 4 Assists und 4 Ballgewinne und darf – trotz Dubravko Zemljics 27 Punkten - getrost als herausragender Spieler der Partie bezeichnet werden. "Es ist immer schwierig, einen neuen Spieler in so kurzer Zeit einzubauen", sagte Headcoach Aaron McCarthy: "Jason hat sich aber sehr schnell in die Mannschaft hineingefunden und uns weitergebracht. Wir haben heute den Ball viel besser verteilt, vor allem Ivo und Tony wurden unter den Körben besser in Szene gesetzt."
Vor allem im ersten Viertel lief alles rund für die TSK-Truppe. Während die Spieler des Aufsteigers zu Beginn noch ihren Rhythmus suchten und in der Offensive nicht viel zustande brachten, zogen die X-RAYS durch Tony Kitchings und Dubravko Zemljic schnell auf 17:9 davon. Erst im zweiten Spielabschnitt fanden auch die Gäste zu ihrem Spiel und stellten von diesem Zeitpunkt ab unter Beweis, dass es in der Basketball-Bundesliga keine leichten Gegner gibt. Bis zur Halbzeit hatten sich die ICELINE-Akteure, auch begünstigt durch Konzentrationsschwächen des TSK, wieder auf sechs Punkte (47:41) herangekämpft.
Der Beginn der zweiten Halbzeit war ein Spiegelbild des ersten Viertels: Jason Perez erzielte die ersten neun Würzburger Punkte des dritten Viertels zum 56:43, nach einem Korb von Tony Kitchings mit verwandeltem Bonus-Freiwurf lagen die X-RAYS sogar 14 Punkte vorne (61:47, 23. Spielminute). "Wir haben den Anfang im ersten und dritten Viertel verschlafen und mussten deshalb immer einem Rückstand hinterher laufen", sagte Karlruhes Trainer Dr. Ivan Vojtko. Die Aufholjagd des Aufsteigers in der zweiten Halbzeit wäre beinahe von Erfolg gekrönt gewesen: Angeführt von einem starken Narcisse Ewodo (23 Punkte) kämpften sich die Gäste Punkt um Punkt heran. Beim Stand von 87:80 traf Ewodo gar zwei Dreier in Folge, eroberte dann noch einen Ball und vollendete den Fastbreak zum 89:88 drei Minuten vor der Schlusssirene.
"Wir hatten mehrere schlechte Phasen, in denen wir sie immer wieder herankommen ließen. Aber in den letzten Minuten haben wir sehr gut gespielt, auch in der Verteidigung, und deshalb verdient gewonnen", meinte Tony Kitchings. Dazu kam die nun schon gewohnte Nervenstärke von der Freiwurflinie: Alle acht Würzburger Freiwürfe in den letzten drei Spielminuten saßen, am Ende war es wieder einmal Igor Perovic, der zunächst 32 Sekunden (97:92) und dann noch einmal 21 Sekunden vor Schluss (99:92) an die Linie trat und eiskalt verwandelte. Der Korb von Narcisse Ewodo zum 99:94 in der letzten Sekunde war nur noch Ergebniskosmetik.
Der Erfolg gegen den Aufsteiger war der dritte Heimsieg in Folge für den TSK Würzburg nach dem Pokal-Sieg gegen Leverkusen (97:87) und dem Erfolg in der Bundesliga gegen den MBC (92:89). Verteidigen wollen die X-RAYS diese Serie auch im nächsten Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 22. November um 19:30 Uhr gegen EnBW Ludwigsburg. Drei Tage später steht dann das erste Heimspiel im FIBA Europe-Cup Men gegen BVV Brno auf dem Programm (Dienstag, 25. November um 19:30 Uhr).
Presseinfo: TSK Würzburg (PW)
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Vor allem im ersten Viertel lief alles rund für die TSK-Truppe. Während die Spieler des Aufsteigers zu Beginn noch ihren Rhythmus suchten und in der Offensive nicht viel zustande brachten, zogen die X-RAYS durch Tony Kitchings und Dubravko Zemljic schnell auf 17:9 davon. Erst im zweiten Spielabschnitt fanden auch die Gäste zu ihrem Spiel und stellten von diesem Zeitpunkt ab unter Beweis, dass es in der Basketball-Bundesliga keine leichten Gegner gibt. Bis zur Halbzeit hatten sich die ICELINE-Akteure, auch begünstigt durch Konzentrationsschwächen des TSK, wieder auf sechs Punkte (47:41) herangekämpft.
Der Beginn der zweiten Halbzeit war ein Spiegelbild des ersten Viertels: Jason Perez erzielte die ersten neun Würzburger Punkte des dritten Viertels zum 56:43, nach einem Korb von Tony Kitchings mit verwandeltem Bonus-Freiwurf lagen die X-RAYS sogar 14 Punkte vorne (61:47, 23. Spielminute). "Wir haben den Anfang im ersten und dritten Viertel verschlafen und mussten deshalb immer einem Rückstand hinterher laufen", sagte Karlruhes Trainer Dr. Ivan Vojtko. Die Aufholjagd des Aufsteigers in der zweiten Halbzeit wäre beinahe von Erfolg gekrönt gewesen: Angeführt von einem starken Narcisse Ewodo (23 Punkte) kämpften sich die Gäste Punkt um Punkt heran. Beim Stand von 87:80 traf Ewodo gar zwei Dreier in Folge, eroberte dann noch einen Ball und vollendete den Fastbreak zum 89:88 drei Minuten vor der Schlusssirene.
"Wir hatten mehrere schlechte Phasen, in denen wir sie immer wieder herankommen ließen. Aber in den letzten Minuten haben wir sehr gut gespielt, auch in der Verteidigung, und deshalb verdient gewonnen", meinte Tony Kitchings. Dazu kam die nun schon gewohnte Nervenstärke von der Freiwurflinie: Alle acht Würzburger Freiwürfe in den letzten drei Spielminuten saßen, am Ende war es wieder einmal Igor Perovic, der zunächst 32 Sekunden (97:92) und dann noch einmal 21 Sekunden vor Schluss (99:92) an die Linie trat und eiskalt verwandelte. Der Korb von Narcisse Ewodo zum 99:94 in der letzten Sekunde war nur noch Ergebniskosmetik.
Der Erfolg gegen den Aufsteiger war der dritte Heimsieg in Folge für den TSK Würzburg nach dem Pokal-Sieg gegen Leverkusen (97:87) und dem Erfolg in der Bundesliga gegen den MBC (92:89). Verteidigen wollen die X-RAYS diese Serie auch im nächsten Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 22. November um 19:30 Uhr gegen EnBW Ludwigsburg. Drei Tage später steht dann das erste Heimspiel im FIBA Europe-Cup Men gegen BVV Brno auf dem Programm (Dienstag, 25. November um 19:30 Uhr).
Presseinfo: TSK Würzburg (PW)
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