Gloria GIANTS Düsseldorf

Klassenerhalt rückt für Düsseldorf in weite Ferne

TheBloob am 12.04.2011 um 14:49

Am Sonntag spielten die Gloria GIANTS Düsseldorf, nach dem 68:64 Heimsieg am Freitag gegen die Telekom Baskets Bonn, auswärts gegen die EnBW Ludwigsburg. Die Giganten verloren das Spiel vor 2012 Zuschauern in der Arena Ludwigsburg 93:103.

Der Cheftrainer war zwar enttäuscht über die Niederlage, aber im Großen und Ganzen zufrieden mit der Leistung seiner Truppe und sagte nach der Partie: „Nach einem guten Kampf gegen Bonn am Freitag, wussten wir, dass wir ein weiteres physisch schweres Spiel zu bewältigen haben. Ein großes Handicap für uns war die Verletzung von Pope. Er hat sein Bestes gegeben, aber war nicht im Stande lange zu spielen, zudem wollten wir kein Risiko eingehen und ihn überlasten. Bis zur letzten Minute hatten wir die Chance das Spiel zu gewinnen, da wir zwischenzeitlich mit drei Punkten ran waren. Aber nach einem unnötigen Foul unserer Seite, schickten wir Ludwigsburg an die Linie und so haben wir letztendlich diese Chance auf einen Sieg vergeben. Ein großes Kompliment an alle meine Spieler. Sie haben fest an die Mannschaft und einen Sieg geglaubt und vor allem auch an diesem Abend sehr hart gearbeitet.“

Die GIANTS gingen nach dem Sieg gegen die Telekom Baskets mit einem positiven Gefühl in das Spiel gegen die EnBW Ludwigsburg. Die Truppe von Murat Didn präsentierte ihre stärkste Offensivleistung der Saison und erzielte 93 Punkte gegen die Barockstädter. Steven Wright (22) avancierte zum Topscorer der Giganten und auch DeAndre Haynes (17) und Laimonas Kisielius (15) machten ein offensiv starkes Spiel. Doch auch die Bank konnte wieder deutlich mehr Akzente setzten und hielt die Intensität das gesamte Spiel über sehr hoch. Im Gegenzug ließ man allerdings zu, dass die Gastgeber 103 Punkte machten und so konnten die Rheinländer auf Grund von individuellen Fehlern in der Verteidigung keinen Sieg erringen. Die GIANTS haben in der Defensive nachgelassen, oder nachlassen müssen, da sie zuvor für ihre aggressive Defensive einige Fouls kassierten und gleich drei Giganten mit fünf Fouls vom Spielfeld gingen. Esmir Rizvic, Steven Wright und Patrick Wischnewski mussten so das Duell vorzeitig verlassen. Aufgrund der hohen Foulbelastung der Spieler beider Teams, mussten beide Mannschaften die Aggressivität und Intensität aus der Verteidigung nehmen und so setzten beide den Fokus, wie das Endergebnis deutlich zeigt, mehr auf den Angriff. Die Partie war damit sehr tempo- und punktereich und bis auf Defensivfans dürften auch die Zuschauer sicherlich auf ihre Kosten gekommen sein.

Die Gloria GIANTS kamen in der Ludwigsburg Arena zunächst gar nicht schlecht ins Spiel. DeAndre Haynes verbuchte gleich fünf seiner 17 Punkte in den ersten paar Sekunden. Dann allerdings ließ man die die Barockstädter nach individuellen Fehlern in der Verteidigung die Überhand gewinnen. Vor allem Alex Harris, der zweimal von der Dreierlinie erfolgreich war, sorgte dafür, dass sich die Hausherren mit einem 7:0-Run erstmals absetzen konnten (12:5). Laimonas Kisielius stoppte schließlich den Run der Schwarz- Gelben und sorgte mit sechs Punkten in Serie dafür, dass die GIANTS bis zum Ende des ersten Viertels auf 16:20 verkürzen konnten.

Drei Dreier von David McCray und Donatas Zavackas, sowie vier Zähler von Rick Rickert, ließen die Ludwigsburger Mitte des zweiten Abschnitts erstmals zweistellig in Führung gehen (23:33). Die Giganten rissen sich erneut zusammen und spielten defensiv wacher und offensiv entschlossener. So zwangen sie die Gastgeber zu einigen Ballverlusten und konnten auch wieder die Lücke in der gegnerischen Verteidigung finden. Die Düsseldorfer haben den Ludwigsburgern zu diesem Zeitpunkt nicht gestattet sich entscheidend abzusetzen. Zwei Dreier von Patrick Wischnewski brachten die GIANTS daher schnell wieder auf Tuchfühlung, ehe Kisielius und Pope ebenfalls aus der Distanz erfolgreich waren und es beim Stand von 47:40 in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel geriet das Spiel der Düsseldorfer ins Stocken, während die Schwarz- Gelben einen furiosen Start in die zweite Halbzeit präsentierten. Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte sie, dank Toby Bailey, ihren Vorsprung auf vierzehn Punkte, auf 42:56, ausbauen. Der Flügelspieler markierte gleich neun Punkte in Serie, darunter zwei Dreier und spätestens nach den beiden Dunkings von John Bowler und Alex Harris, herrschte hervorragende Stimmung auf den Rängen der Arena Ludwigsburg. Harris mit seinem fünften von sechs erfolgreichen Dreiern, sowie Green per Dreipunktspiel, sorgten zwischenzeitlich für eine 18-Punkte Führung, ehe es bei einem Stand von 64:79, mit 15 Punkten Vorsprung für die Hausherren in den Schlussabschnitt ging.

Im letzten Viertel wurde das Duell noch mal spannend. Nach zehn Zählern von Steven Wright und einem technischen Foul gegen David McCray, der damit gleichzeitig sein fünftes persönliches Foul kassierte, komplettierte DeAndre Haynes nach nicht einmal vier Minuten einen 14:0-Lauf der Giganten zum 75:79. Die GIANTS zeigten einen unglaublichen Willen und Kampf und so war Düsseldorf drei Minuten vor Schluss drauf und dran, die Partie noch zu drehen (82:84). Alex Harris, mit 28 Punkten am Ende Topscorer der Begegnung, ließ allerdings nicht zu, dass die Giganten in Führung gingen und hielt die Düsseldorfer auf Abstand. Anschließend sorgten John Bowler und Jerry Green dann endgültig für die Entscheidung und am Ende kassierten die Giganten eine enttäuschende 93:103 Auswärtsniederlage.

Die Schwarz- Gelben belegen nach dem Sieg gegen die GIANTS und damit 17 Siegen und vierzehn Niederlagen, den achten Rang und haben somit die Teilnahme an der Zusatzschicht vorerst erreicht. Allerdings sind ihnen die BG Göttingen und die TBB Trier dicht auf den Versen und haben die Hoffnung auf die Playoffs auch noch nicht aufgegeben.

Die Chance der GIANTS auf den Klassenerhalt rückt mit dieser Niederlage aber in immer weitere Ferne.

Murat Didin sagte bei der Pressekonferenz nach der Niederlage: „Gratulation an Ludwigsburg. Es ist schwer zu gewinnen, wenn man 103 Punkte bekommt. Wir hatten am Freitag ein schweres Spiel, haben da gut gekämpft und viel Energie gelassen. Wir wollten aggressiv spielen, was aufgrund der vielen Fouls schwer möglich war. Wir haben gegen ein physisch starkes und gut organisiertes Team verloren. Es ist nicht einfach, Ludwigsburg in ihrer Halle zu schlagen, aber wir haben hart gekämpft. Um zu gewinnen, muss man das ganze Spiel über smart spielen, das war bei uns am Ende leider nicht der Fall“. 

Gloria GIANTS Düsseldorf- EnBW Ludwigsburg: 93:103 (16:20, 24:27, 24:32, 29:24)

Gloria GIANTS Düsseldorf: Kisielius (15), McDaniel, Wright (22), Wischnewski (9), Petric (10), Buck, Pope (3), Haynes (17), Watt (8), Rizvic (9)

Topscorer EnBW Ludwigsburg: Harris (28/ 6 von 7 Dreier), Bailey (16), Zavackas (14), Bowler (14), Rickert (10)

 

Pressemitteilung:  Gloria GIANTS Düsseldorf,



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