Gloria GIANTS Düsseldorf

Katerstimmung nach Derby- Niederlage

TheBloob am 03.04.2011 um 19:00

Am Samstag empfingen die Gloria GIANTS Düsseldorf im NRW- Derby Phoenix Hagen. Die Mannschaft von Cheftrainer Ingo Freyer bescherte den Giganten vor 2267 Zuschauern die 25. Niederlage dieser Saison. Der Optimismus der letzten Wochen und die Hoffnung auf den Klassenerhalt schienen nach der 80:88 (26:13, 36:41, 65:63) Pleite gegen Hagen wie weggeblasen und Enttäuschung bei den Giganten und den Fans machte sich breit.

Bei den sommerlichen Temperaturen des Spieltages, versprachen die Vorzeichen ein ebenso heißes Duell. Phoenix Hagen braucht noch einige Siege um sich die begehrte Teilnahme an den Playoffs zu sichern. Murat Didin und seine Truppe, wollten Alles daran setzen, die für den Klassenerhalt so wichtigen Punkte zu holen. Die Begegnung gestaltete sich weniger energiegeladen als erwartet und stattdessen Phasenweise völlig zerfahren und der Ausgang frustrierend.

Die Giganten kamen sehr gut ins Spiel und gewannen das erste Viertel 26:13. Die Düsseldorfer verteidigten sehr aggressiv und erarbeiteten sich einige Schnellangriffe, die sie zu verwerten wussten. Im Gegenzug dazu konnte Hagen auch offene Würfe nicht treffen und war unter dem Korb zumindest in diesem Abschnitt unterlegen (12:7 Rebounds). So stark, wie Düsseldorf angefangen hatte, so stark ließen sie dann aber auch nach. Das zweite Viertel verloren die Rheinländer 10:28 und präsentierten eine ausgeprägte Reboundschwäche (3:14 Rebounds). Phoenix dominierte am Brett und ermöglichte sich immer wieder eine zweite Wurfchance. Besonders Mark Dorris konnten die Düsseldorfer weder daran hindern zu punkten (23 Punkte), noch daran sein Team erfolgreich in Szene zu setzen (6 Assists). Obwohl die Hausherren den ersten Abschnitt deutlich gewannen und die zweite Halbzeit nur knapp verloren gaben, entschied sich das Duell, wie in den letzten Wochen, im zweiten Viertel.

Murat Didin sagte sichtlich enttäuscht nach der Niederlage: „Herzlichen Glückwunsch an Ingo Freyer und Phoenix Hagen. Beide Teams brauchten diese Punkte: Hagen, um ihre Chance auf einen Playoff- Platz zu erhöhen und wir für den Kampf gegen den Abstieg. Und obwohl wir diese Punkte weit nötiger hatten, haben wir dieses Spiel aufgrund vieler individueller Fehler verloren. Wenn man das Spiel betrachtet, ist es, wie eine Fotokopie der Saison. Immer wieder die gleichen oder ähnliche Fehler und Probleme.“

Phoenix Hagen hatte nach dem Sprungball den ersten Angriff der Partie und Mark Dorris punktete auch gleich zum 0:2. Bereits nach 44 Sekunden nahm Murat Didin die erste Auszeit für Düsseldorf und seine Truppe legte konzentriert und stark los. Wie beflügelt von den Worten des Cheftrainers verwandelte Joseph Buck zwei Minuten nach Spielbeginn einen Dunking und Esmir Rizvic traf einen Nahdistanzwurf. Nach einem Treffer von Steven Wright , verkürzte Bernd Kruel auf 7:6 und ließ Düsseldorf noch nicht davon ziehen. Doch wieder war es Esmir Rizvic, dem gleich darauf auch Steven Wright und Joseph Buck folgten und den Vorsprung sogar auf 13:6 ausbauten. Ein Dreier und ein Halbdistanzwurf von Mark Dorris ließen Hagen aber wieder aufatmen. Esmir Rizvic und Laimonas Kisielius hatten aber jeweils die passende Antwort und ließen Phoenix nicht rankommen (17:11). Quentin Pryor verkürzte auf 18:13 aber Laimonas Kisielius erwidert ebenfalls mit einem Wurf aus der Distanz und traf. Joseph Buck und Steven Wright legten noch Einen nach und so stand es am Ende des ersten Abschnitts 26:13 für die Gloria GIANTS.

Das zweite Viertel eröffnete Phoenix Hagen durch einen Freiwurf (26:14). Die Gloria GIANTS schienen den Faden vollkommen verloren zu haben und Hagen kam immer besser ins Spiel. Edward Seward und Zygimantas Jonusas verkürzten auf 26:18. Nach einem 8:2 Lauf von Hagen und bei einem Stand von 28:21, legte Phoenix noch einen 14:0 Lauf drauf. In dieser Phase brachte Mark Dorris mit zwei Freiwürfen zunächst den 28:28 Ausgleich für Hagen. Anschließend ist es vor allem Matt Terwilliger, der mit einem Dreier und einem Halbdistanzwurf Hagen in Führung brachte. Bei den GIANTS lief Nichts mehr zusammen. Bei einem Stand von 28:37 unterbrach Marin Petric mit 2 Dreiern den Lauf der Gäste und hielt Düsseldorf im Spiel (34:37). Dank eines Korblegers von Esmir Rizvic lagen die Giganten zur Halbzeit nur fünf Punkte zurück und es stand zur Halbzeitpause 36:41 im Burg- Wächter Castello.

Matt Terwilliger läutet die zweite Halbzeit mit einem Dreier zum 36:44 ein. Beide Mannschaften punkteten und es stand nach drei Minuten der zweiten Halbzeit 42:49. Nach einem Schnellangriff von DeAndre Haynes betrug der Vorsprung von Hagen noch fünf Punkte (44:49). Hagen ließ die Düsseldorfer aber nicht mehr richtig ins Spiel kommen und so baute Phoenix den Vorsprung schnell wieder auf 10 Punkte aus (44:54). Erneut punkteten beide Mannschaften relativ ausgeglichen und so wollte Hagens Vorsprung von knapp 10 Punkten nicht schrumpfen. Nach einem Dreier in letzter Sekunde von DeAndre Haynes stand es dann aber vor dem letzten Spielabschnitt doch 56:63 und ein positiver Ausgang des Spiels, aus Sicht der Giganten, war noch zum Greifen nah.

Patrick Pope eröffnete das letzte Viertel mit einem Dreier und so waren es nur noch vier Punkte Vorsprung für Hagen (59:63). Da noch ein ganzer Spielabschnitt zu spielen war, keimte Hoffnung für den Ausgang dieser Begegnung auf. Ingo Freyers Mannen punkteten weiterhin erfolgreich, jedoch gaben sich die GIANTS noch nicht geschlagen. Patrick Pope verbucht erneut zwei Punkte auf seinem Konto und nach einem Dreier von DeAndre Haynes verkürzt Düsseldorf wieder auf vier Punkte (66:72). Murat Didin bekam ein Technisches Foul und Hagen traf beide Freiwürfe zum 66:74. Jedes Mal wenn die Düsseldorfer ins Spiel kamen, hatte Hagen eine Antwort im Petto, die den GIANTS das Leben wieder schwer machte. Nachdem die Giganten es schafften vier Punkte ran zu kommen, hatte Phoenix den Vorsprung wieder auf 12 Punkte ausbauen können. Steven Wright verkürzte mit einem Mitteldistanzwurf erneut auf 10 Punkte. Obwohl die GIANTS in den letzten drei Minuten sehr aggressiv verteidigten und auch den Korb zu treffen wussten, ließ Hagen sie nicht mehr als acht Punkte ran kommen und so endete das Spiel vor heimischem Publikum 80:88.

 

Gloria GIANTS Düsseldorf- Phoenix Hagen: 80:88 (26:13, 36:41, 56:63)

Gloria GIANTS: Kisielius (8), McDaniel, Wright (13), Wischnewski, Petric (8), Buck (8), Pope (12), Haynes (14), Watt (4), Rizvic (13)

Topscorer von Phoenix Hagen: Janusas (20), Burtschi (17), Dorris (23/ 6 As.), Terwilliger (13)

 

Pressemitteilung: Gloria GIANTS Düsseldorf



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