Gloria GIANTS Düsseldorf

Personalprobleme zwingen die Giganten gegen ALBA in die Knie

TheBloob am 14.03.2011 um 20:10

Mit einem 63:76 haben die Gloria GIANTS Düsseldorf am Sonntag Abend im Burg-Wächter Castello gegen ALBA BERLIN eine weitere Niederlage in der Beko BBL eingefahren. Das selbstbewusste Team von Mulin Katzurin konnte sich allerdings erst im Schlussviertel der Partie entscheidend absetzen. Richtungweisend für den Ausgang der Begegnung war diesmal aber das zweite Viertel, das ALBA 23:11 gewann. Über weite Phasen spielten die beiden Kontrahenten auf Augenhöhe, jedoch schienen die Hausherren nicht in der Lage die Intensität des ersten Viertels halten zu können. Und obwohl die Truppe von Murat Didin das Abpraller- Duell gegen die Albatrosse gewinnen konnte (34:25), konnten diese daraus keinen Nutzen ziehen, da sie im Gegenzug von den Berlinern zu 19 Ballverlusten gezwungen wurden, und so blieb die erhoffte Revanche leider aus.

„Obwohl wir ohne drei wichtige Spieler gespielt haben, haben wir gut gekämpft und haben Moral bewiesen. Gegen ein Team wie ALBA ist es schwer das Spiel über einen längeren Zeitraum zu dominieren. Es ist wichtig im Spiel zu bleiben und dann den richtigen Moment zu erwischen das Spiel zu entscheiden, und dazu waren wir heute nicht im Stande“, so der Cheftrainer der Gloria GIANTS nach der Niederlage gegen die Hauptstädter.

Die Truppe von Murat Didin legte am Sonntag Abend vor 2613 Zuschauern im Burg- Wächter Castello einen furiosen Start hin. Und so ging auch der erste Punkt des Abends an die Heimmannschaft, nachdem Gordon Watt einen von zwei Freiwürfen traf. Die GIANTS kamen gut ins Spiel und führten nach dreieinhalb Minuten vor heimischer Kulisse 9:2. Die Düsseldorfer spielten sich gegen die Albatrosse in einen Rausch und bauten den Vorsprung auf 11 Punkte aus (13:2), während den Hauptstädtern Nichts gelingen wollte. Vor allem auch der Bosnier Esmir Rizvic schien von ALBAs Centern nicht aufzuhalten zu sein. Mulin Katzurin nahm als Antwort auf das dominante Spiel der Giganten eine Auszeit und gleich darauf punkteten Taylor Bryce und Miroslav Raduljica für zwei. Erneut ist es Raduljica der mit einem Korbleger auf 15:8 verkürzte. Gordon Watt antwortete kurz darauf mit einem Dreipunktespiel und brachte die GIANTS wieder auf 10 Punkte vor. Die Düsseldorfer präsentierten in der ersten Phase ein sehenswertes Mannschaftsspiel. Taylor Bryce verkürzte nach einem Korbleger und getroffenem Freiwurf auf 18:11. Die letzten fünf Minuten des ersten Viertels boten sich beide Mannschaften dann ein ausgeglichenes Duell und so stand es, dank des am Anfang ausgebauten Vorsprungs, am Ende des Viertels 22:15 für die GIANTS.

Das zweite Viertel begann für die Giganten so gut wie das erste und so traf, nach einem Ballgewinn von Rizvic, Kisielius einen Korbleger zum 24:15. Die Hausherren dominierten das Spiel immer mehr und nach einem Dreier von Wright führten die Düsseldorfer sogar mit 12 Punkten (27:15). Nach einem verwandelten Dunking der Gäste dauert es geschlagene zwei Minuten bis der nächste Treffer fiel und wieder sind es die Albatrosse die punkteten. Die Berliner kamen immer besser ins Spiel und verkürzten nach einem Korbleger von Allen Derrick auf 29:25. Die Albatrosse setzten nun auf ganzfeld Manndeckung und dies zeigte sich sehr wirksam. Bei den Düsseldorfern lief nun Nichts mehr richtig zusammen und Murat Didin sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Nach der Auszeit ging es für die Hauptstädter alleridngs positiv weiter und nach einem Halbdistanzwurf von Immanuel McElroy führten die GIANTS nur noch mit zwei Punkten (29:27). Knapp vier Minuten vor Ende des Viertels glich ALBA BERLIN zum ersten mal in dieser Partie aus (29:29). Die letzten drei Minuten der ersten Halbzeit übernahmen die Albatrosse die Kontrolle und die Düsseldorfer waren nicht in der Lage ihnen etwas entgegenzusetzen und so stand es zur Halbzeitpause 33:38.

Die zweite Halbzeit eröffneten die Schützlinge von Murat Didin mit einem Korbleger von Gordon Watt. Weiterhin dominierten allerdings die Gäste das Spiel und die GIANTS schienen vollkommen den Faden verloren zu haben. Nach zweieinhalb Minuten der zweiten Halbzeit stand es somit 37:46 für Berlin. Die Düsseldorfer kämpften sich immer wieder ein Stück zurück, aber die Berliner waren nicht mehr bereit, die Führung abzugeben. Die Gäste machten den Düsseldorfern durchgehend Druck und ließen keine einfachen Punkte mehr zu. Nach fünf Minuten der zweiten Halbzeit nahm der Head Coach der Albatrosse Mulin Katzurin eine Auszeit. Nach dem Timeout spielte ALBA noch entschlossener und ließ den Hausherren keine Gelegenheit mehr ins Spiel zu finden. Die aggressiven, treffsicheren Berliner erarbeiteten sich souverän zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels einen 11 Punkte Vorsprung (47:58). Und dank eines 5:1 Laufs der GIANTS stand es am Ende des dritten Viertels dann 52:59.

Die GIANTS kamen dann aber wieder etwas besser ins letzte Viertel als die Gäste und so schafften es die Hausherren nach etwas mehr als einer Minute auf 56:60 zu verkürzen. ALBA gewann das zweite und dritte Viertel zwar, dennoch war die Partie zu Beginn des Schlussviertels noch relativ offen. Die Albatrosse bauten dann ihren Vorsprung aber schnell wieder auf acht Punkte aus (56:64). Nachdem von seiner Truppe fast drei Minuten keiner bis auf Gordon Watt punkten konnte, nahm Murat Didin knapp vier Minuten vor Ende des Spiels eine Auszeit. Wie beflügelt von der Auszeit verwandelte zunächst Taylor Bryce einen Dunking, um im Anschluss einen Assist auf Sven Schultze zu geben, der mit einem Halbdistanzsprungwurf den Vorsprung für ALBA auf 10 Punkte ausbaute (58:68). Erneut nahm der Head Coach der GIANTS eine Auszeit und die nächsten Punkte konnten die Düsseldorfer für sich verbuchen. So stand es nach dem Halbdistanzwurf von Pope nicht ganz vier Minuten vor Schluss 60:68 aus Sicht der Heimmannschaft. Nach einigen etwas unschön herausgespielten Würfen und erzwungenen Situationen der Giganten, um das Spiel doch noch zu kippen, kamen die Berliner noch besser zum Zuge und gaben den GIANTS nun keine Chance mehr ihr Spiel zu finden. Eineinhalb Minuten vor Ende der Partie hieß es wieder timeout für Düsseldorf, doch die Partie war längst entschieden und so endete die Begegnung mit dem Tabellendritten 63:76. 

Gloria GIANTS – ALBA BERLIN 63:76 (22:15, 33:38, 52:59)
Gloria GIANTS: Kisielius (12), McDaniel, Wright (7), Wischnewski (2), Petric d.n.p., Buck (5), Pope (9), Haynes (4), Watt (12), Rizvic (12, 8 Reb.).


Pressemitteilung: Gloria GIANTS Düsseldorf



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