Gloria GIANTS Düsseldorf
Gelassenheit vor dem Auftritt in „Freak City“
TheBloob am 14.01.2011 um 17:53
Den 5. Januar 2011 haben die Basketballer Brose Baskets Bamberg alles andere als in guter Erinnerung. An jenem Abend kassierten die zuvor in 17 Punktspielen der Beko BBL unbesiegten Oberfranken mit dem 69:72 bei den Gloria GIANTS die erste Niederlage der laufenden Saison. Die Chance zur Revanche bietet sich nun bereits am Sonntag, wenn die Giganten um 17 Uhr zum Rückspiel in der Stechert-Arena antreten. „Das passiert nicht noch einmal“, kündigte Bambergs Top-Spieler Predrag Suput mit Blick auf das Hinspiel vor der nun anstehenden Aufgabe in der mit 6000 Zuschauern ausverkauften Halle an.
Gloria-GIANTS-Headcoach Murat Didin sieht der kommenden Partie trotz der auf Widergutmachung sinnenden Bamberger gelassen entgegen. „Das Hinspiel ist schon weit weg für uns, obwohl uns diese Partie sehr geholfen hat. Das Rückspiel wird nun eine ganze andere Schwierigkeit: Bamberg hat ein Heimspiel. Wir werden allerdings alles tun, um wieder möglichst viel aus diesem Spiel mitzunehmen“, kündigt Coach Didin an.
Für Zuversicht sorgen bei den Giganten die im Januar gezeigten Leistungen. „Auch wenn es sich nicht unbedingt in den Resultaten zeigt: Der Monat lief sehr gut für uns“, betont der Cheftrainer. „Wir haben gegen Oldenburg 30 Minuten gut gespielt, gegen Bamberg sehr stark agiert und gegen Bremerhaven fehlten nur ein paar Freiwürfe zum Sieg. Die Mannschaft lernt täglich dazu und wird immer besser.“
Als positives Beispiel für die gute Entwicklung des Teams hob Murat Didin Guard Steven Wright heraus: „Steven ist ein Beispiel für die positive mentale Entwicklung. Er hat seine Einstellung verändert, arbeitet immer sehr hart im Training und bringt nun den richtigen Einsatz.“
Allerdings sorgt trotz aller positiven Anzeichen die erwähnte Freiwurfquote des Teams für gemischte Gefühle beim Trainer: „Wenn die Trefferquote bei den Freiwürfen insgesamt besser wäre, hätten wir schon gegen Braunschweig, Gießen und eben Bremerhaven gewonnen. Das ist einerseits ärgerlich, zeigt uns aber auch, dass wir nicht so weit vom Rest der Liga entfernt sind.“
Murat Didin blickt aber auch schon über die anstehende Partie in Bamberg hinaus. „Nach dem Spiel bei den Brose Baskets haben wir zwei Wochen Pause bis zum Heimspiel gegen Frankfurt. Diese Zeit müssen wir gut nutzen. Wir kämpfen weiter mit maximalem Einsatz, um in dieser Liga zu überleben.“
Fraglich bleibt weiter der Einsatz von Flügelspieler Olumuyiwa Famutimi, der weiter an Knieproblemen laboriert. Auch für Center Christian Ellis liegt noch keine Freigabe vor. Die angedachte Ausleihe von Center A.J. Ogilvy hat sich derweil zerschlagen. Besiktas Istanbul hat Verletzungen zu beklagen und nun von dem Transfer Abstand genommen.
Gigantischer Besuch in Benrath
Am Freitagnachmittag ging es rund in der Sporthalle des Anette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Benrath. Der Grund war „gigantisch“: Die Gloria GIANTS statteten der Basketball AG der Schule einen Besuch ab. Olu Famutimi und Steven Wright absolvierten mit den 18 Schülerinnen und Schülern der AG eine Trainingseinheit. Da war die Freude bei den Kids und Lehrer Philip Dahmen natürlich riesig – zumal die Giganten extra neue T-Shirts mitgebracht hatten.
Wie immer hatten sich die Spieler der Gloria GIANTS einige Übungen für die Schüler ausgedacht. So galt es, neben Dribblings und Korblegern auch Pass-Stafetten mit erfolgreichen Abschlüssen zu krönen. Zu guter Letzt stand das obligatorische Abschluss-Spiel mit den Akteuren der Gloria GIANTS auf dem Programm. Danach wurden noch fleißig Autogramme auf die eigens mitgebrachten Fan-Utensilien und T-Shirts geschrieben.
Besser hätte die Vorbereitung auf das anstehende „Schul-Derby“ in der von SCHMOLZ + BICKENBACH geförderten Gloria GIANTS League gegen das Schloss-Gymnasium Benrath für die Basketball AG des Anette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums also nicht ausfallen können!
Pressemitteilung: Gloria GIANTS Düsseldorf
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