Gloria GIANTS Düsseldorf
Schwache Trefferquote bescherte Heimniederlage
TheBloob am 05.12.2010 um 22:38
Es war ein Abend zum Haare raufen im Burg-Wächter Castello – und dies nicht nur für die 2058 Zuschauer in der Reisholzer Spielstätte. Egal was die Basketballer der Gloria GIANTS Düsseldorf im Duell mit den Gästen der TBB Trier auch anzustellen versuchten, es mochte nur herzlich wenig gelingen. Die Wurfquote von nur 25 Prozent auf Seiten der Hausherren sprach da Bände. Letzten Endes stand eine 49:70 (10:20, 22:40, 36:54)-Niederlage zu Buche.
Schon im ersten Viertel zeichneten sich so einige Probleme der Giganten in der Offensive ab. Nach der ersten Pausensirene stand gar eine Trefferquote von 15 Prozent zu Buche – zu wenig, um den geschickt verteidigenden Gästen gefährlich werden zu können. Die Grün-Weißen wiederum verstanden es zudem sehr gut, ihre Größenvorteile unter den Körben zu nutzen. So konnte sich die TBB nach zunächst ausgeglichener Anfangsphase schnell deutlich absetzen.
Die Gloria GIANTS ließen sich indes nicht entmutigen und suchten weiter ihre Chancen. Doch selbst wenn freie Wurfpositionen herausgespielt werden konnten, fanden die Versuche nur selten den Weg durch die Reuse. „Die Fehlwürfe haben Düsseldorf frustriert“, hatte auch Triers Cheftrainer Henrik Rödl nach Spielende einen entscheidenden Faktor im Spielverlauf ausgemacht.
Sein insgesamt in allen Bereichen sehr solide und konzentriert agierendes Team hielt hingegen die Intensität in der Verteidigung hoch, kam zudem durch variabel vorgetragene Angriffe immer wieder in wichtigen Phasen zu entscheidenden Punkten. So konnten die Gäste ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Zur Pause stand eine komfortable 40:22-Führung zu Buche.
Die Giganten gaben jedoch keinesfalls auf, eröffneten den dritten Abschnitt mit einem „Dreier“ durch Olumuyiwa Famutimi. In der Folgezeit schien der Korb der Gäste aber erneut wie vernagelt. Da Trier auch nun nicht mehr so regelmäßig punkten konnte, entwickelte sich eine Phase mit einigem Leerlauf auf beiden Seiten. Die Gäste konnten diese jedoch schneller überwinden, während die Gloria GIANTS mit Problemen im Spielaufbau und einigen unnötigen Ballverlusten zu kämpfen hatten.
Das letzte Anrennen der Hausherren im Schlussabschnitt wurde schließlich durch drei „Dreier“ in Folge von Dru Joyce, Oskar Faßler und Samy Picard schnell beendet. So setzte sich das bereits zuvor Gesehene bis zur Schlusssirene fort: Die Giganten hatten offensiv große Probleme und fanden in der Defensive keine Mittel gegen die variabel attackierenden Gäste, die die Partie ohne Mühe über die Bühne brachten.
„Henrik und sein Team haben den Sieg ohne Frage verdient. Trier hat sehr gut verteidigt. Mit unseren Möglichkeiten können wir keine Superstars verpflichten, also müssen wir einen guten Teamgeist aufs Feld bringen. Wir hatten heute aber nicht die Intensität, die wir an den Tag legen müssen, haben nicht den Kampf gezeigt, der nötig gewesen wäre“, resümierte Gloria-GIANTS-Headcoach Murat Didin. „Wir haben schon in den ersten Minuten zu viele Rebounds zugelassen, dadurch zu viele Punkte im Inside-Game kassiert. Zudem ist eine Wurfquote von 25 Prozent ganz schwach. Diese resultierte aus einer schlechten Wurfauswahl, weil wir zu langsames Tempo in der Offensive gegangen sind. Diese Leistung hatte sich schon im Training unter der Woche abgezeichnet. Dort hat schon seit Mittwoch die nötige Intensität gefehlt. Und dafür haben wir im Spiel die Rechnung bezahlen müssen.“
Gloria GIANTS Düsseldorf – TBB Trier 49:70 (10:20, 22:40, 36:54)
Gloria GIANTS: Vierneisel (2 Punkte), Kisielius (2), McDaniel (3), Wright (2), Wischnewski d.n.p., Tatum (10), Buck, Famutimi (11), Brempong (6), Pope (2), Haynes (11).
Pressemitteilung: Gloria GIANTS Düsseldorf
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