ProB

Lich gewinnt Derby

Pucki am 04.09.2010 um 09:32

Die BasketBären landeten einen Start nach Maß: Nachdem Gießen durch Patrick Unger das 4:2 nach einer Minute erzielt hatte, spielten die Gäste wie aus einer anderen Welt und legten einen 17:0-Lauf auf 19:4 hin. Dabei überzeugte Lich vor allem durch seine stabile Defensive, gegen die die Pointers in dieser Phase nicht den Ansatz eines Durchkommens fanden, und traf zudem auch die schwierigsten Würfe. Bis zum Ende des ersten Viertels setzte sich dieses Szenario gegen nervöse und reboundschwache Gießener fort, sodass Lich mit einem komfortablen 31:11 in die Pause ging. Und auch im zweiten Viertel spielten die Bierstädter wie ein Aufstiegskandidat und hatten in der 13. Minute ein 39:13 zu Buche stehen. Mann dieser Phase war Peer Wente, der innerhalb von drei Minuten zwölf Zähler - eigentlich 13; ein von den Referees gegebener Dreier ging an der Anzeigetafel »verschütt’« - erzielte.

Bis zum 44:18 nach 17 Minuten lief noch alles zugunsten von Lich, doch eine Verletzung von Pointguard Rolf Scholz brachte die Wende. Ohne den Kapitän, der sich am Oberschenkel zerrte, ging der Licher Spielfluss verloren, und Gießen erstarkte. Angetrieben von zwei motivierten Amerikanern - außer Josh Washington verstärkt nun Al Elliott die Mannschaft, nachdem das Try-out für Drew Schifino wegen fehlender Fitness bereits beendet war - kämpfte sich der VfB heran und lag zur Halbzeit nur noch 30:49 hinten.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt Gießen seine verbissene Gangart im kampfbetonten Spiel aufrecht; vor allem Sebastian Rotaru und der Licher Armin Willemsen wurden gestern keine Freunde. In der 28. Spielminute geschah schließlich, was in der ersten Halbzeit niemand mehr für möglich gehalten hatte: Gießen ging zum ersten Mal seit der ersten Minute in Führung. Zwei sicher verwandelte Freiwürfe von Rotaru vollendeten einen 13:0-Lauf auf 55:54. Aber Lich kämpfte dagegen und profitierte davon, dass sich die Pointers in Center-Nöte brachten, indem Nils Steuber bereits am Ende des dritten Viertels und Oliver Biallas Mitte des letzten Viertels jeweils ihr fünftes Foul kassierten. In der 36. Minute hatte Lich mit einem stark aufspielenden Derrick Webb bereits wieder ein Zehn-Punkte-Polster zum 75:65 gelegt. Aber die 1900er gaben nicht auf und verkürzten bei zwei noch verbleibenden Spielminuten auf 75:79. Der Ballbesitz wechselte nun häufig, und während Gießen seine Dreierversuche danebensetzte, spielte Lich konzentriert die Uhr zum verdienten Sieg herunter.

»Der Start war besser als vorgestellt, aber ohne Rolf Scholz lief es nicht mehr. Wir haben zwar noch verdient gewonnen, müssen es aber hinbekommen, die Verantwortung in so einem Fall zu übernehmen«, resümierte Lichs Trainer Igor Starcevic. »Wir haben in der ersten Halbzeit das probiert, was zuletzt geklappt hatte, aber das hat heute nicht geklappt. Danach haben wir umgestellt und unser Potenzial gezeigt«, war sein Kollege Dejan Kostic von den Pointers zufrieden.

Pointers: Wosnitza (5), Unger (6), Washington (18), Sebastian Rotaru (8), Biallas (6), Pavlovic (14), Steuber (5), Nützel (3), Henke (4), Elliot (10), Göttker.

BasketBären: Scholz (4), Klassen (19), Schläfer (2), Wente (12), Fairley (17), Webb (12), Willemsen (9), Christen (4), Käufer (4), Körber.

Pressemitteilung: VfB 1900 Gießen Pointers



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Offiziell

BBL

# T P Diff
1 BAM 34:4 340
2 ULM 32:6 141
3 QUA 28:10 173
4 BER 26:12 199
5 BRA 22:16 -11
6 WÜR 22:16 107
7 OLD 20:16 27
8 FCB 20:18 64
9 BHV 18:18 -60
10 BON 18:20 5
11 BAY 16:22 -98
12 FRA 16:22 -81
13 TÜB 14:24 -62
14 GIE 14:24 -147
15 HAG 14:24 -177
16 TRI 12:26 -97
17 LUD 10:28 -73
18 GÖT 4:34 -250

ProA

# T P W/L
1 MBC 30 15/3
2 KIR 28 14/5
3 CRA 26 13/6
4 PAD 22 11/7
5 CHE 22 11/8
6 DÜS 20 10/9
7 NÜR 18 9/9
8 HEI 18 9/9
9 JEN 18 9/10
10 CUX 16 8/10
11 EHI 16 8/11
12 ETB 14 7/11
13 KAR 14 7/12
14 SAA 10 5/14
15 LEI 6 3/15

ProB

Nord

# T P W/L
1 HAN 30 15/5
2 BRA 28 14/5
3 HER 26 13/6
4 VEC 26 13/6
5 DOR 22 11/8
6 SCH 22 11/8
7 RSV 22 11/9
8 WOL 18 9/11
9 WED 18 9/12
10 WUL 16 8/12
11 LEV 14 7/12
12 ALB 10 5/14
13 BRN 2 1/19

Süd

# T P W/L
1 GOT 28 14/4
2 NÖR 26 13/5
3 LEI 26 13/6
4 BSW 22 11/7
5 RHÖ 22 11/7
6 HAN 22 11/8
7 LAN 20 10/8
8 LIC 16 8/10
9 GÜS 16 8/10
10 FRA 10 5/13
11 WEI 6 3/15
12 GIE 4 2/16

Alternativ

BBL

# T P W/L
1 BAM 34 17/2
2 ULM 32 16/3
3 QUA 28 14/5
4 BER 26 13/6
5 BRA 22 11/8
6 WÜR 22 11/8
7 OLD 20 10/8
8 FCB 20 10/9
9 BHV 18 9/9
10 BON 18 9/10
11 BAY 16 8/11
12 FRA 16 8/11
13 TÜB 14 7/12
14 GIE 14 7/12
15 HAG 14 7/12
16 TRI 12 6/13
17 LUD 10 5/14
18 GÖT 4 2/17

ProA

# T P Diff
1 MBC 30:6 166
2 KIR 28:10 129
3 CRA 26:12 83
4 PAD 22:14 48
5 CHE 22:16 27
6 DÜS 20:18 55
7 NÜR 18:18 -4
8 HEI 18:18 62
9 JEN 18:20 9
10 CUX 16:20 -59
11 EHI 16:22 -36
12 ETB 14:22 -16
13 KAR 14:24 -88
14 SAA 10:28 -109
15 LEI 6:30 -267

ProB

Nord

# T P Diff
1 HAN 30:10 220
2 BRA 28:10 170
3 HER 26:12 104
4 VEC 26:12 106
5 DOR 22:16 31
6 SCH 22:16 82
7 RSV 22:18 -27
8 WOL 18:22 -15
9 WED 18:24 8
10 WUL 16:24 -81
11 LEV 14:24 -129
12 ALB 10:28 -204
13 BRN 2:38 -265

Süd

# T P Diff
1 GOT 28:8 177
2 NÖR 26:10 104
3 LEI 26:12 118
4 BSW 22:14 47
5 RHÖ 22:14 105
6 HAN 22:16 7
7 LAN 20:16 38
8 LIC 16:20 -33
9 GÜS 16:20 -95
10 FRA 10:26 -84
11 WEI 6:30 -123
12 GIE 4:32 -261
 

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