Schönen-Dunk

Jagla: "Australien ist der Favorit"

Pucki am 30.08.2010 um 14:07

Er war der Matchwinner beim deutschen Überraschungssieg gegen Vize-Europameister Serbien: Jan-Hendrik Jagla. Nach dem 82:81-Erfolg am Sonntagabend stand der 2,13-Meter-Mann für ein paar Fragen vor dem heutigen Spiel gegen Australien (18 Uhr live auf Sport 1) zur Verfügung.

Sie haben den Vize-Europameister geschlagen. Würden Sie von einer Sensation sprechen?

Jagla: „Auf jeden Fall. Es hat niemand erwartet, dass Deutschland die Serben schlägt. Wir haben uns als Mannschaft weiter entwickelt und gerade die jungen Spieler haben das deutlich gezeigt. Sie sind vor allem auch mental stärker geworden. Letztes Jahr hätten wir solche Spiele vielleicht noch verloren, jetzt haben wir gezeigt, dass wir so enge Spiele auch gewinnen können. Und das ist das Wichtige für uns.“

Was bedeutet es für Sie, solche Erfolge gegen große Gegner auch ohne Dirk Nowitzki zu schaffen?

Jagla: „Wir haben gezeigt, dass es möglich ist. Dirk ist ein super Spieler und wenn man ihn nicht in der Mannschaft hat, ist man immer etwas schlechter dran. Aber die anderen Spieler haben gezeigt, dass sie auch alle Basketball spielen können. Es wächst eine Generation nach, die in den nächsten Jahren von sich hören lassen wird. Wenn wir es weiterhin schaffen, uns auf diesem Niveau zu bewegen, könnte es auch dieses Jahr schon ein großer Erfolg werden.“

Sie haben zwei sehr anstrengende Spiele hinter sich. Wie sieht es mit den Kräften aus?

Jagla: „Kurz nach dem Spiel fühlt man sich gut, mal sehen, wie es in der Nacht ist. Grundsätzlich haben wir in der Vorbereitung sehr hart gearbeitet, gerade auf Mallorca. Wir haben uns in Hallen bei Temperaturen von 30 Grad und mehr bewegt. Ich denke, dass noch eine Menge Kondition da sein wird. Wir wollen mit der gleichen Intensität weiterspielen, wie bisher.“

Jetzt kommt Australien als nächster Gegner. Sind Sie schon in der Favoritenrolle?

Jagla: „Nein, das wäre übertrieben. Die Australier haben die Spieler mit den großen Namen. So wie Maric oder Nielsen. Deswegen sehe ich sie schon in der Favoritenrolle. Wir rechnen uns trotzdem gute Chancen aus, weil wir jetzt zwei sehr gute Spiele gemacht haben. Wenn wir mit der gleichen Energie spielen wie bisher, wird viel möglich sein.“

Aus Kayseri berichtet Thomas Wolfer für schoenen-dunk.de



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