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wknD-Interview mit Tibor Pleiß

Pucki am 18.05.2010 um 11:59

Tibor Pleiß gehört in dieser Saison klar zu den besten deutschen Spielern in der BBL. Folgerichtig wurde der 20-jährige am Ende der regulären Spielzeit mit dem Rookie of the Year Titel belohnt. In der Playoffserie konnte der junge Center seine Leistungen nochmals steigern. So war er mit durchschnittlich 9,0 Punkten und 6,7 Rebounds entscheidend am Sweep der Brose Baskets Bamberg über die Telekom Baskets Bonn beteiligt. waskommtnachDirk.de hat nach Spiel 3 mit Tibor Pleiß über die Viertelfinalserie, die Ambitionen der Bamberger, seine persönliche Entwicklung, die NBA, Spielzeit deutscher Spieler und die Quote gesprochen.

wknD: Tibor, Glückwunsch zum Sweep! Was war heute entscheidend dafür, dass ihr am Ende knapp gewonnen habt?

Tibor Pleiß: Ich glaube, wir haben die ganzen 40 Minuten über gekämpft. Jeder von uns hat einfach während der gesamten Spielzeit und auch während der ganzen Serie 100% gegeben. Das war am Ende ausschlaggebend dafür, dass wir das Spiel und auch die Serie gewonnen haben.

Was ist Euch in Bamberg in dieser Saison noch zuzutrauen?

Wir wollen die Meisterschaft gewinnen. Wenn wir weiter so kämpfen, ist mit dieser Mannschaft wirklich alles drin. Wir werden uns die nächsten Tage erst einmal ein bisschen regenerieren. Danach fangen wir an uns auf Oldenburg oder Braunschweig vorzubereiten. Ich habe gerade gehört, dass Braunschweig überraschend das dritte Spiel gewonnen hat. Mal sehen wer am Ende unser Gegner sein wird. Wir werden uns auf jeden Fall sehr gut vorbereiten und schauen was dann geht.

Was sind die entscheidenden Gründe dafür, dass Du Dich im Laufe dieser Saison und auch jetzt in den Playoffs so stark verbessert hast?

Das ist ganz klar die Spielzeit. Mit jeder Spielminute die ich bekomme, werde ich besser. Das geht bei mir Schritt für Schritt. Ich versuche natürlich auch mich im Training immer voll einzusetzen, doch je mehr Spielzeit ich bekomme, desto mehr kann ich meine Leistungen verbessern. Außerdem war es für mich sehr wichtig, dass ich Starter geworden bin. Durch das Vertrauen des Trainers in meine Fähigkeiten auch als Starter, bekam ich mehr Selbstbewusstsein. Wenn man als Starter auf dem Spielfeld steht unterstützt das einen dann im Kopf noch einmal ziemlich, was für mich ebenfalls sehr wichtig war.

 

Das komplette Interview gibt es auf waskommtnachDirk.de.



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