Phoenix Hagen

Phoenix hielt lange mit: ALBA am Ende einfach zu stark

TheBloob am 14.03.2010 um 08:08

Gute 25 Minuten konnte Phoenix Hagen mithalten, dann wurde es doch noch deutlich. In der Beko Basketball Bundesliga unterlag das Team von Ingo Freyer gegen ALBA Berlin mit 50:83 (31:39). 15 Minuten vor dem Ende waren die Hagener noch auf zwei Punkte dran.

Es gab schon vor dem Spiel gute Nachrichten. Die Phoenix-Halle war mit 2.872 Besuchern bestens gefüllt. Feuervogel Felix war nach einer Verletzung wieder als Maskottchen zurück und beendete das Affentheater der letzten Wochen. Und Center John Turek konnte nach einer Bänderverletzung wieder auflaufen. Verzichten mussten die Hagener weiter auf Michael Jordan, während bei Berlin Rashad Wright und Jurica Golemac verletzt passen mussten.

Dank Quentin Pryor begann das Spiel mit einem 5:2 für Hagen. Es entwickelte sich eine enge Partie mit guter Verteidigungsleistung auf beiden Seiten, was auch das Publikum honorierte. Als Zygimantas Jonusas nach einem Ball hechtete und so einen Berliner Einwurf verhinderte, donnerte kräftiger Applaus durch die Arena. Überhaupt legte der Litauer wieder einmal großen Kampfgeist an den Tag. Berlin ging mit einer 14:11-Führung ins zweite Viertel.

Hagen lieferte ALBA weiter einen großen Fight. Aaron Fleetwood, der mit einer Irokesen-Frisur auflief, verkürzte per Korbleger auf 15:16. Jonusas war es schließlich, der Hagen aus der Distanz mit 18:16 in Führung brachte. Offensiv fiel den Berlinern, die unter der Woche noch in Badalona spielten, in dieser Phase nur wenig ein. Erstmals nennenswert absetzen konnten sich die Gäste nach zwei Dreiern von Philip Zwiener und Lucca Staiger (24:31, 18.). Zur Halbzeit lagen die Feuervögel mit 31:39 hinten.

Nach dem Wechsel kam Phoenix gleich wieder gut ins Spiel. John Turek setzte erste Akzente. Nach 25 Minuten vollendete der stark verbesserte Aaron Fleetwood nach schönem Zuspiel von Quentin Pryor per Dunking zum 39:41. Luka Pavicevic unterband den  beharrlichen Kampfgeist der Feuervögel mittels einer Auszeit und sollte damit erfolgreich sein. Die Berliner hatten sich nun auf die Hagener Verteidigung eingestellt und zerstörten alle leisen Hoffnungen auf eine Überraschung im Handstreich. Insgesamt vier Dreier vonJulius Jenkins, Dragan Dojcin und Derrick Byars ließen ALBA auf 59:42 davon ziehen (29.). Die hohe Qualität der Gäste setzte sich nun durch.

Daran änderte sich auch im letzten Viertel nichts mehr. Ingo Freyer dachte nun schon an das so wichtige Spiel in Düsseldorf am kommenden Samstag. Er ließ seine jungen Spieler ran. Berlins Adam Chubb hatte gegen Spielende noch einmal Spaß an einigen gelungenen Offensivaktionen. Ansonsten schienen beide Mannschaften angesichts der anstehenden Aufgaben in naher Zukunft und des  klaren Spielstandes auf die Schlusssirene zu warten. Stehen geblieben ist die Uhr letztlich beim deutlichen 83:50 für ALBA Berlin.

Die Hagener Fans waren da schon längst mit den Gedanken in Düsseldorf. Elf Gratis-Busse an den Rhein mit rund 550 Plätzen standen Samstagabend schon zur Verfügung, an weiteren wird gearbeitet. Acht Busse davon waren kurz nach Ende des Berlin-Spiels schon voll besetzt! Die Hoffnung auf den so wichtigen Sieg in Düsseldorf nach den schweren und niederlagenreichen Wochen gegen die Top-Teams der Beko BBL macht offenbar reiselustig.

Trainerstimmen:

Ingo Freyer: "Ganz klar: Die bessere Mannschaft hat gewonnen. Wir haben über weiten Strecken unseren Plan eingehalten. Gegen die Zone hatte ALBA eine ganze Zeit Probleme. Aber, und das zeichnet Sie aus, sie finden immer Lösungen, das ist ihre Qualität. Am Ende habe ich bewusst Spieler für Düsseldorf geschont. Ich fand das Publikum heute gut. Sie haben uns immer unterstützt, auch wenn wir mit 33 Punkten verloren haben. Wir wollen unbedingt in Düsseldorf gewinnen. Wenn wir gut weiter trainieren und die Fans uns unterstützen, können wir das schaffen. Aaron Fleetwood hat sehr an sich gearbeitet. Dadurch hat er an Selbstvertrauen gewonnen. Ich bin davon überzeugt, dass er uns sehr helfen wird in den nächsten Wochen."

Luka Pavicevic: "Herzlichen Glückwunsch an meine Mannschaft. Wir hatten sehr schwere und harte Spiele in den letzten Wochen. Wir haben heute hart in der Verteidigung gearbeitet. Das war der Schlüssel zum Sieg, weil wir dadurch immer im Spiel waren. In der zweiten Halbzeit haben wir dann auch offensiv die richtigen Lösungen gefunden. Wir waren das bessere Team."

Phoenix Hagen: Kale (11, 9 Reb.), Pryor (8/1), Fleetwood (8), Griffin (6), Turek (6), Jonusas (5), Kruel (3), K.Schwarz (3), M.Schwarz, Alijevas, Spohr.

ALBA Berlin: Jenkins (21/3), Zwiener (12/1), Chubb (12), Byars (10/2), Hamann (6), McElroy (6), Staiger (5/1), Sekulic (5), Dojcin (3/1), Nalga (3).

Stationen: 7:10 (5.), 11:14 (10.), 18:23 (15.), 31:39 (20.), 39:41 (25.), 50:70 (35.), 50:83 (40.).

Zuschauer: 2.872

Pressemitteilung: Phoenix Hagen



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BBL

# T P Diff
1 BAM 38:4 399
2 ULM 34:8 119
3 QUA 32:10 191
4 BER 30:12 217
5 WÜR 24:18 115
6 OLD 22:18 26
7 BHV 22:18 -35
8 FCB 22:20 85
9 BRA 22:20 -17
10 BON 20:22 2
11 FRA 18:24 -105
12 TÜB 18:24 -32
13 BAY 16:26 -148
14 GIE 14:28 -173
15 HAG 14:28 -202
16 TRI 14:28 -107
17 LUD 12:30 -56
18 GÖT 4:38 -279

ProA

# T P W/L
1 MBC 32 16/4
2 KIR 30 15/6
3 CHE 26 13/8
4 CRA 26 13/8
5 PAD 22 11/8
6 DÜS 20 10/10
7 EHI 20 10/11
8 JEN 20 10/11
9 ETB 18 9/11
10 NÜR 18 9/11
11 HEI 18 9/11
12 CUX 18 9/11
13 KAR 18 9/12
14 SAA 12 6/15
15 LEI 8 4/16

ProB

Nord

# T P W/L
1 HAN 34 17/5
2 BRA 30 15/6
3 HER 28 14/7
4 VEC 28 14/7
5 SCH 26 13/8
6 DOR 24 12/9
7 RSV 22 11/11
8 WUL 20 10/12
9 WOL 18 9/13
10 WED 18 9/13
11 LEV 16 8/13
12 ALB 12 6/15
13 BRN 2 1/20

Süd

# T P W/L
1 GOT 29 15/5
2 LEI 28 14/6
3 NÖR 26 13/7
4 BSW 26 13/7
5 RHÖ 24 12/8
6 HAN 24 12/8
7 LAN 22 11/9
8 LIC 20 10/10
9 GÜS 18 9/11
10 FRA 12 6/14
11 WEI 6 3/17
12 GIE 4 2/18

Alternativ

BBL

# T P W/L
1 BAM 38 19/2
2 ULM 34 17/4
3 QUA 32 16/5
4 BER 30 15/6
5 WÜR 24 12/9
6 OLD 22 11/9
7 BHV 22 11/9
8 FCB 22 11/10
9 BRA 22 11/10
10 BON 20 10/11
11 FRA 18 9/12
12 TÜB 18 9/12
13 BAY 16 8/13
14 GIE 14 7/14
15 HAG 14 7/14
16 TRI 14 7/14
17 LUD 12 6/15
18 GÖT 4 2/19

ProA

# T P Diff
1 MBC 32:8 162
2 KIR 30:12 145
3 CHE 26:16 43
4 CRA 26:16 55
5 PAD 22:16 42
6 DÜS 20:20 45
7 EHI 20:22 -17
8 JEN 20:22 5
9 ETB 18:22 -5
10 NÜR 18:22 -24
11 HEI 18:22 44
12 CUX 18:22 -56
13 KAR 18:24 -61
14 SAA 12:30 -122
15 LEI 8:32 -256

ProB

Nord

# T P Diff
1 HAN 34:10 236
2 BRA 30:12 159
3 HER 28:14 70
4 VEC 28:14 97
5 SCH 26:16 128
6 DOR 24:18 48
7 RSV 22:22 -39
8 WUL 20:24 -54
9 WOL 18:26 -27
10 WED 18:26 -17
11 LEV 16:26 -123
12 ALB 12:30 -212
13 BRN 2:40 -266

Süd

# T P Diff
1 GOT 30:10 178
2 LEI 28:12 122
3 NÖR 26:14 90
4 BSW 26:14 54
5 RHÖ 24:16 116
6 HAN 24:16 41
7 LAN 22:18 35
8 LIC 20:20 5
9 GÜS 18:22 -94
10 FRA 12:28 -106
11 WEI 6:34 -146
12 GIE 4:36 -295
 

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