EnBW Ludwigsburg

EnBW Ludwigsburg gewinnt auch das 4. Derby der Saison

TheBloob am 13.03.2010 um 23:24

Ganze vier Jahre lang haben die Ludwigsburger Fans auf den ersten Derby-Sieg ihrer Mannschaft in Ulm warten müssen (seit Ulms Wiederaufstieg 2005), am Samstagabend war es dann endlich soweit! Die Barockstädter holten in einem bis zum Schluss spannenden Spiel ihren fünften Sieg aus den letzen sechs Spielen. Richard Chaney wuchs in der zweiten Halbzeit über sich hinaus, erzielte 19 Punkte, pflückte 5 Rebounds, blockte in der Schlussphase Lee Humphreys Dreier und ebnete damit die Straße zum 74:84-Sieg. Zwölf Mal stand es Unentschieden in der ausverkauften Kuhberghalle, zwölf Mal wechselte die Führung. In der zweiten Halbzeit konnte die Öngören-Truppe vor allem in der Verteidigung eine Schippe drauflegen und hielt Ulm bei 33 Punkten. Trotz Unterlegenheit im Rebound (43:36 für Ulm) konnte Ludwigsburg dank einer hervorragenden Trefferquote von der Dreipunktelinie (11/27 – 41%) das Spiel am Ende verdient zu seinen Gunsten entscheiden.

Beide Trainer konnten aus dem Vollen schöpfen und begannen das Spiel mit ihrer gewohnten Startformation. Bereits im ersten Viertel sollte sich andeuten, dass es heute eine knappe Angelegenheit auf dem Kuhberg werden sollte. Ulm setzte sich kurz bis auf vier Punkte ab (11:7), doch TJ Thompson konterte trocken mit einem Dreier zum 11:10. Als dann EnBW-Energizer David McCray das Feld betrat, ging es gleich rund. Ein Dreier zum 17:17, folgte ein weiterer Dreier zum 20:24, sowie zwei Freiwürfe zum 24:26 nach dem ersten Viertel. Das zweite Viertel war das Viertel der „Runs“, wie man im Basketball gerne sagt. Zunächst waren die „Ulmer“ an der Reihe, und das Team von Mike Taylor holte sich mit einem 6:0-Lauf die 30:28-Führung. Dann zündete der EnBW-Express einen 8:0-Lauf zum 30:36, bevor Ulm wiederum mit 6:0 auf 36:36 ausgleichen konnte. Als Nationalspier Robin Benzing vor den Augen vor Ex-Bundestrainer Svetislav Pesic, der das Spiel beobachtet, seinen ersten Dreier traf, lagen die Donaustädter wieder mit vier Punkten in Front (42:38). Mit 43:40 ging es in die Halbzeit. Nach dem Geschmack von Tolga Öngören waren das zu viele Ulmer Punkte und er forderte von seinen Mannen eine höhere Intensität in der Verteidigung.
Das dritte Viertel begann mit einem Korb von Richard Chaney, den Ulms Lee Humphrey mit einem seiner gefürchteten Dreier beantwortete (46:42). Doch EnBW-Routinier Quadre Lollis behielt kühlen Kopf und netzte im Gegenangriff ebenfalls einen Dreier ein. Zwei Angriffe später ließ Michael King, nach schönem Zusammenspiel mit TJ Thompson, einen weiteren Dreier folgen – 46:48 Auszeit Ulm! Über 48:48, 50:50, 55:55 und 57:57 näherte sich das Spiel der entscheidenden Phase. Richard Chaney sollte die Initialzündung zu einem beeindruckenden Schlussspurt seines Teams geben. Seinem Dreier zum 57:60 folgte ein Korbleger von Domonic Jones zum 57:62-Endstand nach drei Vierteln. Richard Chaney, der bis dahin bereits ein starkes Spiel machte, schien nun regelrecht heiß gelaufen zu sein. Ein Korb zum 59:66 folgte ein Dreier zum 62:69. Doch damit nicht genug, ein weiterer Chaney-Dreier flutschte durch die Ulmer Reuse und das Spiel stand 66:74. Quadre Lollis spielte seine ganze Erfahrung gegen den jungen Robin Benzing aus, und ließ die EnBW-Führung erstmals auf 10 Punkte anwachsen (68:78). Das Spiel schien zwei Minuten vor dem Ende entschieden, doch Ulm sollte noch Mal zurückkommen. Nach einigen Nachlässigkeiten im Spielaufbau der Ludwigsburger, verkürzten die Ulmer auf 74:78 – Auszeit Ludwigsburg! Wer anders als Richard Chaney, der von TJ Thompson klasse bedient wurde, erzielte zur Erleichterung der mitgereisten Ludwigsburger Fans das 74:80. Im Gegenangriff versuchte Lee Humphrey einen weiteren Dreier, doch Richard Chaney war auch auf dieser Seite des Feldes hellwach und blockte den Wurf sauber! Michael Haynes war es vorbehalten mit zwei Freiwürfen das Spiel kalt zu stellen (74:82) und er besorgte auch den Endstand von 76:84. Noch lange nach dem Spiel skandierten die Fans am Mannschaftsbus: „Die Nr.1 im Land sind wir!“ – vier Derby-Siege in der aktuellen Spielzeit scheinen wie Balsam auf die Ludwigsburger Fan-Seele zu wirken.

Die Gelben Riesen haben sich mit jüngst fünf Siegen aus den vergangenen sechs Spielen wieder im Kampf um Platz Acht zurückgemeldet. Bereits am kommenden Samstag empfangen die EnBW’ler mit den Telekom Baskets Bonn (19.30 Uhr, Arena Ludwigsburg) den Finalteilnehmer der vergangenen zwei Spielzeiten. Tickets gibt es wie immer an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Online-Ticket-Shop.

Die Viertel im Überblick: 24:26, 19:14, 14:22, 19:22

Zuschauer: 3.000 (ausverkauft)

Scorer EnBW Ludwigsburg:
Chaney (25 Punkte), King (13), McCray (10), Lollis (9), Jones (7), Haynes (7), Thompson (5), Freeman (4), Visser (4), Konietzke (n.e.), Heyden (n.e.), Sanders (n.e.)

Scorer ratiopharm Ulm:
Trice (19 Punkte), Martin (12), Humphrey (10), Günther (9), Collins (6), Bryant (6), Burns (6), Benzing (5), Rowland (3), Vojkovic (n.e.), Jukic (n.e.), Wenzl (n.e.)

Scouting zum Spiel

Pressemitteilung: EnBW Ludwigsburg



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Offiziell

BBL

# T P Diff
1 BAM 38:4 399
2 ULM 34:8 119
3 QUA 32:10 191
4 BER 30:12 217
5 WÜR 24:18 115
6 OLD 22:18 26
7 BHV 22:18 -35
8 FCB 22:20 85
9 BRA 22:20 -17
10 BON 20:22 2
11 FRA 18:24 -105
12 TÜB 18:24 -32
13 BAY 16:26 -148
14 GIE 14:28 -173
15 HAG 14:28 -202
16 TRI 14:28 -107
17 LUD 12:30 -56
18 GÖT 4:38 -279

ProA

# T P W/L
1 MBC 32 16/4
2 KIR 30 15/6
3 CHE 26 13/8
4 CRA 26 13/8
5 PAD 22 11/8
6 DÜS 20 10/10
7 EHI 20 10/11
8 JEN 20 10/11
9 ETB 18 9/11
10 NÜR 18 9/11
11 HEI 18 9/11
12 CUX 18 9/11
13 KAR 18 9/12
14 SAA 12 6/15
15 LEI 8 4/16

ProB

Nord

# T P W/L
1 HAN 34 17/5
2 BRA 30 15/6
3 HER 28 14/7
4 VEC 28 14/7
5 SCH 26 13/8
6 DOR 24 12/9
7 RSV 22 11/11
8 WUL 20 10/12
9 WOL 18 9/13
10 WED 18 9/13
11 LEV 16 8/13
12 ALB 12 6/15
13 BRN 2 1/20

Süd

# T P W/L
1 GOT 29 15/5
2 LEI 28 14/6
3 NÖR 26 13/7
4 BSW 26 13/7
5 RHÖ 24 12/8
6 HAN 24 12/8
7 LAN 22 11/9
8 LIC 20 10/10
9 GÜS 18 9/11
10 FRA 12 6/14
11 WEI 6 3/17
12 GIE 4 2/18

Alternativ

BBL

# T P W/L
1 BAM 38 19/2
2 ULM 34 17/4
3 QUA 32 16/5
4 BER 30 15/6
5 WÜR 24 12/9
6 OLD 22 11/9
7 BHV 22 11/9
8 FCB 22 11/10
9 BRA 22 11/10
10 BON 20 10/11
11 FRA 18 9/12
12 TÜB 18 9/12
13 BAY 16 8/13
14 GIE 14 7/14
15 HAG 14 7/14
16 TRI 14 7/14
17 LUD 12 6/15
18 GÖT 4 2/19

ProA

# T P Diff
1 MBC 32:8 162
2 KIR 30:12 145
3 CHE 26:16 43
4 CRA 26:16 55
5 PAD 22:16 42
6 DÜS 20:20 45
7 EHI 20:22 -17
8 JEN 20:22 5
9 ETB 18:22 -5
10 NÜR 18:22 -24
11 HEI 18:22 44
12 CUX 18:22 -56
13 KAR 18:24 -61
14 SAA 12:30 -122
15 LEI 8:32 -256

ProB

Nord

# T P Diff
1 HAN 34:10 236
2 BRA 30:12 159
3 HER 28:14 70
4 VEC 28:14 97
5 SCH 26:16 128
6 DOR 24:18 48
7 RSV 22:22 -39
8 WUL 20:24 -54
9 WOL 18:26 -27
10 WED 18:26 -17
11 LEV 16:26 -123
12 ALB 12:30 -212
13 BRN 2:40 -266

Süd

# T P Diff
1 GOT 30:10 178
2 LEI 28:12 122
3 NÖR 26:14 90
4 BSW 26:14 54
5 RHÖ 24:16 116
6 HAN 24:16 41
7 LAN 22:18 35
8 LIC 20:20 5
9 GÜS 18:22 -94
10 FRA 12:28 -106
11 WEI 6:34 -146
12 GIE 4:36 -295
 

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