Jugend

Erneutes Offensiv-Waterloo

Pucki am 09.03.2010 um 18:42

 

NBBL: U19 des ASC Theresianum Mainz trifft vor der Pause fast nichts und verliert ihr Achtelfinal-Heimspiel

 

Den U-19-Basketballern des ASC Mainz droht nach einer bislang überaus erfolgreichen NBBL-Saison das Aus in der ersten Play-off-Runde. Das Achtelfinalhinspiel verloren die Mainzer gegen die BBA Ludwigsburg am Sonntag in eigener Halle.

ASC Theresianum Mainz - BBA Ludwigsburg 63:67

MAINZ. Es war, als hätte Jürgen Weiler es geahnt. Der Teambetreuer der Mainzer NBBL-Spieler griff sich vor der Partie gegen die BBA Ludwigsburg das Hallenmikrofon, stellte die beiden Mannschaften vor und fügte hinzu: "Wir wollen nicht vergessen, dass unser Team schon sehr viel erreicht hat." Das klang wie eine vorab geäußerte Entschuldigung dafür, dass die Mannschaft an diesem Tag womöglich das letzte Heimspiel in dieser Saison bestreiten werde.

40 Spielminuten später verdichtete sich die Befürchtung. Da hatten die Gastgeber das Achtelfinalhinspiel der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga mit 63:67 (46:45, 19:26, 7:14) verloren. Und das bedeutet: Gelingt dem ASC am nächsten Sonntag in Ludwigsburg kein Sieg, der ein drittes Spiel nötig machen würde, wäre die Saison für die Mannschaft von Wolfgang Ortmann beendet.

Dabei hatte sich die Ausgangslage vor dem Hinspiel entspannter dargestellt als befürchtet. Zwar musste Ortmann nach wie vor auf den am Sprunggelenk verletzten Patrick Heckmann verzichten - doch auf der Gegenseite fiel der beste Mann, Besnik Bekteshi, wegen einer Knieverletzung ebenfalls aus. Alles gut also?

Von wegen. Was die Mainzer im Angriff anstellten, bewegte sich (zu) lange Zeit auf dem Niveau der Vorwoche, als sie in Breitengüßbach 35:85 untergegangen waren. Vier Punkte nach fünf Minuten, sieben nach dem ersten Viertel, 18 Punkte nach einer Viertelstunde und exakt einer (!) mehr zur Halbzeitpause - ein offensives Waterloo. "Wir haben am Anfang sehr gut für freie Würfe gespielt", hielt Ortmann fest. "Aber getroffen haben wir fast nichts." Auf der Suche nach Erklärungen fiel dem Coach nur eine ein: "Vielleicht haben wir das Breitengüßbach-Spiel doch noch in den Köpfen gehabt." Einzig ihrer guten Defensivleistung hatten es die Mainzer zu verdanken, dass sie zur Halbzeit noch im Spiel waren.

Nur vier von dreizehn Freiwürfen hatte der ASC bis dahin getroffen, verteilt auf Tim Brauner (1/6) und Johannes Schulz (3/7). Eine trübe Bilanz, die sich am Ende (10/24) nicht entscheidend besser ausnahm. Ohne Schulz jedoch wären die Mainzer ähnlich verprügelt worden wie im letzten Hauptrundenspiel vor einer Woche - der Center rackerte unter den Körben gegen die körperlich deutlich überlegenen Schwaben vorbildlich und war in der Offensive mit seinen 30 Punkten die einzige zuverlässige Größe.

Zu einem gravierenden Problem der Gastgeber entwickelte sich hingegen die Tatsache, dass neben dem vom Kooperationspartner DJK Nieder-Olm kommenden Aufbau Raymond Wolf auch Kevin Luyeye nicht in die Partie fand. In keinem der bisherigen NBBL-Spielen war der ASC auf die Qualitäten seines Regionalligaspielers so sehr angewiesen wie diesmal; doch ausgerechnet, als die Heckmann-Lücke zu schließen war, blieb Luyeye weit hinter seinem Leistungsvermögen zurück. "Kevin hat sich reingehängt und hat auch viele Rebounds (5 Pkte./8 Reb.), geholt", begründete Ortmann die fast 37 Minuten Spielzeit für den

18-Jährigen. Kapital schlug Luyeye aus den Ballgewinnen allerdings nicht, in vielen Szenen am Brett wirkte der eigentlich so sprungkräftige Spieler, als hingen zwei Gegner an seinen Beinen.

Das starke dritte Viertel der Mainzer, an dessen Ende Joshua Stepputat und Christoph Flachs per Dreier, Matthias Weiler, Schulz, sowie Brauner mit der Schlusssirene ihr Team mit 46:45 in Führung schossen, reichte letztlich nicht. Gleichwohl macht es Hoffnung für kommenden Sonntag. "Wir müssen uns steigern", sagte Wolfgang Ortmann, "aber chancenlos sind wir in Ludwigsburg nicht. Peter H. Eisenhuth

ASC Theresianum Mainz: R. Wolf (5/1 Dreier), Weiler (2), Schulz (30/1), Luyeye- (5),

Krautwurst, Stepputat (7/2), Mazari, Flachs (3/1), Brauner (11).

 

Pressemitteilung: ASC Theresianum Mainz



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