EnBW Ludwigsburg

EnBW Ludwigsburg feiert Derbysieg vor ausverkauftem Haus

TheBloob am 07.03.2010 um 21:44

Mit einem 82:70 (33:33) Erfolg gegen die WALTER Tigers Tübingen ging die EnBW Ludwigsburg am Sonntagabend auch im zweiten Aufeinandertreffen der Württembergischen Kontrahenten in dieser Saison als Sieger vom Parkett. In einer intensiven und spannenden Partie sorgten die Barockstädter erst in den Schlussminuten für die Entscheidung, nachdem David McCray und Michael Haynes zusammen für einen 11-2 Zwischenspurt gesorgt hatten, von dem sich die Gäste letztlich nicht mehr erholten.

In einer nervösen Anfangsphase zeigten sich beide Teams zunächst mit enormen Startschwierigkeiten. Weder Ludwigsburg noch Tübingen fand offensiv zu einem Rhythmus, während es bei den Hausherren geschlagene vier Minuten dauerte bis Kyle Visser für das erste Erfolgserlebnis sorgte. Nachdem Richard Chaney kurze Zeit später nachgelegt hatte, kamen die Kontrahenten so langsam in Schwung. Nadjfeji und Chaney waren von der Dreierlinie erfolgreich, Watts und Lollis zeigten sich für die Punkte am Brett verantwortlich und das Spiel nahm immer mehr an Fahrt auf. In diesem offenen Schlagabtausch war es schließlich Romeo Travis, der mit sechs Zählern in Serie auf sich aufmerksam machen konnte um Tübingen damit nach knapp neun Minuten mit 16:9 in Führung zu bringen. Michael Haynes beendete den 8-0 Lauf der Gäste mit einem erfolgreichen Dreier, ehe der US-Amerikaner kurz vor Ablauf der ersten zehn Minuten erneut aus der Distanz erfolgreich war um Ludwigsburg zu Beginn des zweiten Viertels auf 18:17 heranzubringen. Der zweite Abschnitt nahm dann einen ähnlichen Verlauf wie der erste. Zunächst boten beide Mannschaften ihren Fans wenig Sehenswertes, ehe ein Dunking von Michael Haynes die Initialzündung für ein temporeiches und attraktives Spiel gab. Dabei sorgten David McCray und TJ Thompson für sieben Ludwigsburger Punkte in Serie um ihr Team nach acht Minuten mit 31:27 in Front zu schießen, ehe Kenny Williams zur Pause für den 33:33 Ausgleich sorgte.

Im dritten Viertel kamen beide Teams hellwach aus der Kabine und sorgten gleich zu Beginn für gute Stimmung in der mit 4500 Zuschauern ausverkauften Arena. Die Partie nahm sofort wieder an Tempo auf und beide Mannschaften kämpften mit offenem Visier, sodass die Führung ständig hin und her wechselte. Richard Chaney sorgte währenddessen per Dunking für ein echtes Highlight, ehe Michael Haynes es seinem Landsmann gleich tat und die Arena regelrecht zum Kochen brachte. Nach den spektakulären Aktionen der beiden ehemaligen Tübinger war weiterhin Ludwigsburg am Drücker und so schoss Michael King die Gastgeber nach sechs Minuten mit 52:46 in Front. Die Tigers blieben jedoch cool und hatten mit einem 6-0 Lauf die richtige Antwort parat, sodass Dane Watts per Dreier für den erneuten Ausgleich sorgen konnte. Mit einer knappen 57:56 Führung ging es schließlich in den Schlussabschnitt. Hier baute Michael Haynes den Ludwigsburg Vorsprung mit fünf Zählern in Serie wieder aus, ehe Domonic Jones und Richard Chaney nachlegten und Gästecoach Igor Perovic beim Stand von 66:61 zur Auszeit gezwungen wurde. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Michael Jenkins stoppte den Ludwigsburger Lauf per Dreier und Romeo Travis konnte weiter verkürzen, sodass sich die Tübinger schnell wieder im Aufwind befanden.

 

 


Die Gäste hatten die Rechnung jedoch ohne David McCray gemacht. Der junge Ludwigsburger Aufbauspieler klaute sich den Ball von seinem Gegenüber Ratkovica, war anschließend per Lay-Up erfolgreich und sorgte im darauffolgenden Angriff mit seinem zweiten erfolgreichen Dreier für ohrenbetäubenden Lärm in der Arena Ludwigsburg. Michael Haynes war per Dreipunktspiel für die Zugabe verantwortlich, ehe der US-Amerikaner mit einem Distanztreffer endgültig für Jubelstürme auf den Rängen sorgte, waren die Barockstädter dank eines 11-2 Zwischenspurts mittlerweile doch auf 80:68 davongezogen. Davon erholten sich die Gäste nicht mehr und so waren schon bald die „Sieg“-Rufe der Ludwigsburger Fans zu vernehmen, die den 82:70 Erfolg im Derby lautstark feierten und ihr Team nach der Schlusssirene mit stehenden Ovationen vom Feld begleiteten.


Stimmen zum Spiel

Head Coach EnBW Ludwigsburg Tolga Öngören:
„ Zunächst einmal möchte ich Igor zu seiner exzellenten Arbeit gratulieren die er in Tübingen leistet. Trotzdem bin ich natürlich sehr glücklich über diesen Sieg, haben Derbys doch immer eine ganz besondere Bedeutung. Ich denke wir haben nach einem nervösen Beginn eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt und uns vor allem in der Verteidigung steigern können. “

Head Coach WALTER Tigers Tübingen Igor Perovic:
„Gratulation an Ludwigsburg zu diesem verdienten Sieg. Wir konnten das Spiel lange Zeit offen gestalten, letztlich war Ludwigsburg aber die bessere Mannschaft. Sie haben mit einer höheren Intensität gespielt und hatten einfach auch die tiefere Bank.“

Die Viertel im Überblick: 17:18 16:15 24:23 25:14

Statistik:
Scorer Ludwigsburg:
Haynes (21, 5 Rebounds), Jones (12), McCray (12), Chaney (11, 7 Rebounds, 4 Assists), King (8), Thompson (6, 6 Assists), Freeman (5), Lollis (5, 5 Rebounds), Visser (2), Sanders (n.e.), Heyden (n.e.), Konietzke (n.e.)

Scorer Tübingen:
Travis (22, 5 Rebounds), Nadjfeji (13), Williams (11), Ratkovica (10, 4 Assists), Watts (9), Jenkins (5), Wright (0), Thomas (0), Geiger (n.e.), Maibom (n.e.), Meyer-Hübner (n.e.)

Pressemitteilung: EnBW Ludwigsburg



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# T P Diff
1 BAM 38:4 399
2 ULM 34:8 119
3 QUA 32:10 191
4 BER 30:12 217
5 WÜR 24:18 115
6 OLD 22:18 26
7 BHV 22:18 -35
8 FCB 22:20 85
9 BRA 22:20 -17
10 BON 20:22 2
11 FRA 18:24 -105
12 TÜB 18:24 -32
13 BAY 16:26 -148
14 GIE 14:28 -173
15 HAG 14:28 -202
16 TRI 14:28 -107
17 LUD 12:30 -56
18 GÖT 4:38 -279

ProA

# T P W/L
1 MBC 32 16/4
2 KIR 30 15/6
3 CHE 26 13/8
4 CRA 26 13/8
5 PAD 22 11/8
6 DÜS 20 10/10
7 EHI 20 10/11
8 JEN 20 10/11
9 ETB 18 9/11
10 NÜR 18 9/11
11 HEI 18 9/11
12 CUX 18 9/11
13 KAR 18 9/12
14 SAA 12 6/15
15 LEI 8 4/16

ProB

Nord

# T P W/L
1 HAN 34 17/5
2 BRA 30 15/6
3 HER 28 14/7
4 VEC 28 14/7
5 SCH 26 13/8
6 DOR 24 12/9
7 RSV 22 11/11
8 WUL 20 10/12
9 WOL 18 9/13
10 WED 18 9/13
11 LEV 16 8/13
12 ALB 12 6/15
13 BRN 2 1/20

Süd

# T P W/L
1 GOT 29 15/5
2 LEI 28 14/6
3 NÖR 26 13/7
4 BSW 26 13/7
5 RHÖ 24 12/8
6 HAN 24 12/8
7 LAN 22 11/9
8 LIC 20 10/10
9 GÜS 18 9/11
10 FRA 12 6/14
11 WEI 6 3/17
12 GIE 4 2/18

Alternativ

BBL

# T P W/L
1 BAM 38 19/2
2 ULM 34 17/4
3 QUA 32 16/5
4 BER 30 15/6
5 WÜR 24 12/9
6 OLD 22 11/9
7 BHV 22 11/9
8 FCB 22 11/10
9 BRA 22 11/10
10 BON 20 10/11
11 FRA 18 9/12
12 TÜB 18 9/12
13 BAY 16 8/13
14 GIE 14 7/14
15 HAG 14 7/14
16 TRI 14 7/14
17 LUD 12 6/15
18 GÖT 4 2/19

ProA

# T P Diff
1 MBC 32:8 162
2 KIR 30:12 145
3 CHE 26:16 43
4 CRA 26:16 55
5 PAD 22:16 42
6 DÜS 20:20 45
7 EHI 20:22 -17
8 JEN 20:22 5
9 ETB 18:22 -5
10 NÜR 18:22 -24
11 HEI 18:22 44
12 CUX 18:22 -56
13 KAR 18:24 -61
14 SAA 12:30 -122
15 LEI 8:32 -256

ProB

Nord

# T P Diff
1 HAN 34:10 236
2 BRA 30:12 159
3 HER 28:14 70
4 VEC 28:14 97
5 SCH 26:16 128
6 DOR 24:18 48
7 RSV 22:22 -39
8 WUL 20:24 -54
9 WOL 18:26 -27
10 WED 18:26 -17
11 LEV 16:26 -123
12 ALB 12:30 -212
13 BRN 2:40 -266

Süd

# T P Diff
1 GOT 30:10 178
2 LEI 28:12 122
3 NÖR 26:14 90
4 BSW 26:14 54
5 RHÖ 24:16 116
6 HAN 24:16 41
7 LAN 22:18 35
8 LIC 20:20 5
9 GÜS 18:22 -94
10 FRA 12:28 -106
11 WEI 6:34 -146
12 GIE 4:36 -295
 

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