Phoenix Hagen

Nichts zu holen im Osten: Phoenix bricht nach dem Wechsel ein

Pucki am 14.02.2010 um 20:17

Mit einer bitteren Niederlage kehrte Phoenix Hagen aus Weißenfels zurück. Beim Mitaufsteiger Mitteldeutscher BC brachen die Feuervögel in der Partie der Beko Basketball Bundesliga nach der Pause ein und verloren am Ende deutlich mit 66:86 (36:45).

Anatoly Kashirov war der Mann der Anfangsphase. Der russische Center des MBC erzielte die ersten sieben Punkte seiner Mannschaft (7:3, 2.). Bei Phoenix startete Zygimantas Jonusas auffällig in die Partie. Phoenix hielt zunächst gut dagegen und verkürzte durch Dreier von John Turek und Chase Griffin bis auf 13:16 (6.). In den letzten Minuten des ersten Viertels brachte sich die Mannschaft von Ingo Freyer dann erstmals in diesem Spiel um die Früchte der eigenen Arbeit. Ivan Elliott und Ade Dagunduro trafen aus der Distanz, zudem wurde Wayne Bernard bei einem Dreierversuch von Chase Griffin gefoult. Er verwandelte die fälligen Freiwürfe zum 28:19.

Der Start ins zweite Viertel gelang den Hagenern vortrefflich. Chase Griffin, John Turek und Michael Jordan markierten schnelle Punkte zum 28:27 (12.). Auch nach einer Auszeit des MBC blieben die Gäste am Drücker. Quentin Pryor brachte Phoenix sogar mit 34:32 in Führung (17.). Wie schon zum Ende des ersten Abschnitts verspielten die Hagener dann binnen kurzer Zeit die gute Ausgangslage. Ballverluste und Fehlwürfe wurden jetzt gnadenlos von Wayne Bernard und Ivan Elliott bestraft, der mit der Halbzeitsirene zum 45:36 traf. Hagen war zur Pause beim Rebound hinten dran (18:11) und hatte Probleme mit den Distanzwerfern der Wölfe, die als Team bis dahin 56% von der Dreierlinie verzeichneten.

Nach dem Wechsel traf Michael Jordan gleich zum 45:39 und nährte damit die Hagener Hoffnungen auf ein enges Spiel. Näher sollten die Gäste allerdings nicht mehr heran kommen. Dreier von Ivan Elliott und Wayne Bernard ließen den MBC bis auf 51:40 davon ziehen (23.). Fortan ging bei den Feuervögeln nur noch wenig. Die Wölfe dominierten den Rebound, die Hagener Ballverluste häuften sich, und – das war das größte Problem – die Gäste trafen nicht mehr. Über fünf Minuten blieb Phoenix ohne jeden Punkt. So zog der MBC von 53:45 (25.) auf 66:45 (30.) davon. Zur Viertelpause stand es 69:48.

Der Schlussabschnitt war damit bedeutungslos. Die Wölfe setzten sich bis auf 81:55 ab (38.), bevor Phoenix noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte. „Wir haben heute einfach zu viele Dreier zugelassen. Offensiv haben wir nicht hart genug gearbeitet, um in freie Positionen zu kommen. Außerdem haben wir nicht gut beim Defensivrebound ausgesehen. Wenn es bei uns läuft, sind alle Spieler gut dabei, aber wenn es nicht läuft, dann lassen viele zu schnell den Kopf hängen“, analysiert Ingo Freyer.

Mitteldeutscher BC: Kashirov (22), Elliott (16/3), Bernard (13/2), Dagunduro (13/3), Gamqrelidze (7), Leutloff (6, 8 Reb.), Khartchenkov (5/1), Grünheid (4), Pilcevic, Stucki.

Phoenix Hagen: Turek (16/1, 8 Reb.), Jordan (15/2), Jonusas (11/1), Pryor (7/1), Kale (7), Griffin (6/2), M.Schwarz (3/1), Kruel (1), Fleetwood, K.Schwarz, Spohr.

Stationen: 16:10 (5.), 28:19 (10.), 30:28 (15.), 45:36 (20.), 55:45 (25.), 69:48 (30.), 78:52 (35.), 86:66 (40.).

Zuschauer: 2.050

Pressemitteilung: Phoenix Hagen



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Offiziell

BBL

# T P Diff
1 BAM 38:4 399
2 ULM 34:8 119
3 QUA 32:10 191
4 BER 30:12 217
5 WÜR 24:18 115
6 OLD 22:18 26
7 BHV 22:18 -35
8 FCB 22:20 85
9 BRA 22:20 -17
10 BON 20:22 2
11 FRA 18:24 -105
12 TÜB 18:24 -32
13 BAY 16:26 -148
14 GIE 14:28 -173
15 HAG 14:28 -202
16 TRI 14:28 -107
17 LUD 12:30 -56
18 GÖT 4:38 -279

ProA

# T P W/L
1 MBC 32 16/4
2 KIR 30 15/6
3 CHE 26 13/8
4 CRA 26 13/8
5 PAD 22 11/8
6 DÜS 20 10/10
7 EHI 20 10/11
8 JEN 20 10/11
9 ETB 18 9/11
10 NÜR 18 9/11
11 HEI 18 9/11
12 CUX 18 9/11
13 KAR 18 9/12
14 SAA 12 6/15
15 LEI 8 4/16

ProB

Nord

# T P W/L
1 HAN 34 17/5
2 BRA 30 15/6
3 HER 28 14/7
4 VEC 28 14/7
5 SCH 26 13/8
6 DOR 24 12/9
7 RSV 22 11/11
8 WUL 20 10/12
9 WOL 18 9/13
10 WED 18 9/13
11 LEV 16 8/13
12 ALB 12 6/15
13 BRN 2 1/20

Süd

# T P W/L
1 GOT 29 15/5
2 LEI 28 14/6
3 NÖR 26 13/7
4 BSW 26 13/7
5 RHÖ 24 12/8
6 HAN 24 12/8
7 LAN 22 11/9
8 LIC 20 10/10
9 GÜS 18 9/11
10 FRA 12 6/14
11 WEI 6 3/17
12 GIE 4 2/18

Alternativ

BBL

# T P W/L
1 BAM 38 19/2
2 ULM 34 17/4
3 QUA 32 16/5
4 BER 30 15/6
5 WÜR 24 12/9
6 OLD 22 11/9
7 BHV 22 11/9
8 FCB 22 11/10
9 BRA 22 11/10
10 BON 20 10/11
11 FRA 18 9/12
12 TÜB 18 9/12
13 BAY 16 8/13
14 GIE 14 7/14
15 HAG 14 7/14
16 TRI 14 7/14
17 LUD 12 6/15
18 GÖT 4 2/19

ProA

# T P Diff
1 MBC 32:8 162
2 KIR 30:12 145
3 CHE 26:16 43
4 CRA 26:16 55
5 PAD 22:16 42
6 DÜS 20:20 45
7 EHI 20:22 -17
8 JEN 20:22 5
9 ETB 18:22 -5
10 NÜR 18:22 -24
11 HEI 18:22 44
12 CUX 18:22 -56
13 KAR 18:24 -61
14 SAA 12:30 -122
15 LEI 8:32 -256

ProB

Nord

# T P Diff
1 HAN 34:10 236
2 BRA 30:12 159
3 HER 28:14 70
4 VEC 28:14 97
5 SCH 26:16 128
6 DOR 24:18 48
7 RSV 22:22 -39
8 WUL 20:24 -54
9 WOL 18:26 -27
10 WED 18:26 -17
11 LEV 16:26 -123
12 ALB 12:30 -212
13 BRN 2:40 -266

Süd

# T P Diff
1 GOT 30:10 178
2 LEI 28:12 122
3 NÖR 26:14 90
4 BSW 26:14 54
5 RHÖ 24:16 116
6 HAN 24:16 41
7 LAN 22:18 35
8 LIC 20:20 5
9 GÜS 18:22 -94
10 FRA 12:28 -106
11 WEI 6:34 -146
12 GIE 4:36 -295
 

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