EnBW Ludwigsburg

EnBW Ludwigsburg kämpft sich zum Sieg gegen Paderborn

DragonLi am 06.02.2010 um 23:48

Nachdem die Mannschaft von Head Coach Tolga Öngören im dritten Viertel bereits mit 18 Punkten ins Hintertreffen geraten war, kämpfte sich die EnBW Ludwigsburg am Samstagabend mit einer Energieleistung zurück in die Partie um am Ende einen 84:79 (31:42, 69:69) Sieg gegen die Paderborn Baskets zu feiern. Neben Topscorer Kyle Visser und dem im Schlussviertel stark aufspielenden Michael Haynes, konnte vor allem David McCray dem Spiel seinen Stempel aufdrücken, indem der 23-Jährige in der Verlängerung mit zwei erfolgreichen Dreiern für die Entscheidung sorgte.

Mit den Youngstern David McCray und Ziyed Chennoufi in der Startformation gingen die Barockstädter am Samstag in die Partie gegen das Schlusslicht aus Paderborn. Dank des guten Zusammenspiels von Michael King und Kyle Visser fanden die Hausherren auch gleich ihren Rhythmus in der Offensive und der Ludwigsburger Center kam zu sieben Zählern in Serie. Da sein Gegenüber Kevin Langford aber ebenfalls einen Start nach Maß erwischte und die ersten neun Punkte der Gäste erzielte, stand es nach fünf Minuten 9:9 unentschieden. Visser zeigte sich weiterhin in Bestform und erzielte im ersten Viertel insgesamt elf Punkte, nach seiner Auswechslung lief dafür nicht mehr viel zusammen bei den EnBW’lern. Paderborn hingegen war durch Lawrence Borha und Matt Terwilliger dreimal von der Dreierlinie erfolgreich um sich mit einem 11-2 Lauf erstmals abzusetzen, ehe Michael Haynes den 20:15 Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten besorgte.
Zu Beginn des zweiten Viertels hielt Sefton Barrett die Gastgeber mit sechs Zählern in Serie weiter auf Abstand. Ludwigsburg schaffte es in der Verteidigung einfach nicht die Distanzschützen der Baskets in den Griff zu bekommen, sodass Borha mit seinem dritten erfolgreichen Dreier zum 29:22 einnetzte. Währenddessen blieben sehenswerte Offensivaktionen wie die Dunkings von Rashaun Freeman und Kyle Visser die Ausnahme. Sechs Punkte von Nicolai Simon sowie ein Dreier von Daniel Lieneke ließen die Gäste weiter enteilen, ehe es schließlich beim Stand von 42:31 in die Halbzeitpause ging.

Im zweiten Durchgang sorgten Quadre Lollis und David McCray zunächst für etwas Hoffnung auf Besserung unter den 2.800 Zuschauern in der Arena Ludwigsburg, nach einer Paderborner Auszeit waren jedoch wieder die Gäste am Drücker. Mit einem 11-2 Zwischenspurt, abgeschlossen von fünf Zählern durch Matt Terwilliger, setzten sich die Westfalen in der sechsten Minute bis auf 55:37 ab. Michael King beendete den Lauf der Gäste, ehe der erste erfolgreiche Dreier von Kyle Visser seit der College-Saison 2005/06 den Barockstädtern neues Leben einhauchte. Die Hausherren gingen plötzlich mit einer ganz anderen Intensität zu Werke als noch zu Beginn des Viertels und machten nun vor allem in der Verteidigung mächtig Dampf. So kam Richard Chaney nach einem Ballgewinn zu zwei spektakulären Punkten per Dunking um auch das Publikum wieder ins Spiel zu bringen, ehe Michael Haynes und Kyle Visser die Ludwigsburger von der Freiwurflinie bis auf drei Zähler heranbringen konnten. Sefton Barrett setzte dem beeindruckenden 15-0 Lauf der Hausherren schließlich ein Ende und sorgte mit einem Treffer von der Dreierlinie für den 58:52 Zwischenstand vor dem Schlussviertel.

Hier legte der nun immer stärker werdende Haynes mit sieben Punkten in Serie nach um sein Team in der vierten Minute bis auf 60:59 heranzubringen. Dem US-Amerikaner, der 11 seiner 17 Punkte im letzten Viertel erzielte, war es schließlich auch überlassen nach vier Zählern des wiedergenesenen Domonic Jones für die erste Ludwigsburger Führung seit den Anfangsminuten zu sorgen. Nach einem spektakulären Block von Richard Chaney war es zwei Minuten vor dem Ende erneut Haynes, der mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für einen 68:66 Vorsprung verantwortlich war. Wenig später legte Chaney selbst mit einem Treffer von der Linie nach, ehe Sefton Barrett unter ohrenbetäubendem Lärm zweimal erfolglos blieb. Ein Ballverlust der Barockstädter bescherte den Gäste 24 Sekunden vor dem Ende aber noch einmal Ballbesitz und diese Chance ließ sich Matt Terwilliger nicht nehmen. Mit seinem dritten erfolgreichen Dreier sorgte der US-Amerikaner wenige Sekunden vor Schluss für den Ausgleich. Nachdem Michael Haynes im letzten Angriff den Sieg in den Händen hielt, den Ball aber nicht im Korb der Gäste unterbringen konnte, ging es beim Stand von 69:69 in die Verlängerung.

In der Extraspielzeit erwischte Paderborn zunächst den besseren Start und ging durch ein Dreipunktspiel von Sefton Barrett in Führung. Zudem kassierte Kyle Visser, mit 20 Punkten Topscorer der Hausherren, bei dieser Aktion sein fünftes persönliches Foul und Ludwigsburg fand nicht so recht zurück ins Spiel. So dauerte es zwei volle Minuten bis Richard Chaney mit zwei Treffern von der Freiwurflinie die ersten Punkte für sein Team erzielte, ehe Michael King nachlegte und David McCray gut 100 Sekunden vor Schluss per Dreier einen 7-0 Run der Gastgeber zum 76:72 komplettierte. Nach einer Auszeit kam Paderborn durch einen weiteren Distanztreffer von Terwilliger noch einmal zurück, doch Michael Haynes hatte die passende Antwort parat und begeisterte die EnBW-Fans ebenfalls mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf. Als nach zwei Freiwürfen von Kevin Langford dann David McCray seinen zweiten Dreier im Korb der Gäste unterbrachte, kannte der Jubel auf den Rängen beim Stand von 82:77 keine Grenzen mehr. Der junge Aufbauspieler hatte für die Entscheidung gesorgt, sodass die Freiwürfe von Chaney und Lollis am Ende nur noch Beiwerk eines starken Schlussspurts 23-Jährigen waren. So durften die Barockstädter am Ende einen 84:79 Sieg gegen den Tabellenletzten feiern um nach der schwierigen Phase der letzten Wochen wieder etwas Selbstvertrauen zu tanken.

Stimmen zum Spiel

Head Coach EnBW Ludwigsburg Tolga Öngören:

„ Ich habe erwartet dass es nach den letzten beiden Spielen eine schwere Partie wird aber dass es so schwer wird hätte ich nicht gedacht. Wir haben ganz gut angefangen, nach Mitte des ersten Viertels hatten wir aber kein Leben mehr im Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir wesentlich besser gespielt und am Ende haben einige Spieler einen sehr guten Job gemacht, sodass wir dieses Spiel doch noch gewinnen konnten. “

Head Coach Paderborn Baskets Olaf Stolz:

„Nach so einem Spiel ist es schwer die richtigen Wort zu finden. In der ersten Hälfte haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht aber dann hat uns das Glück verlassen. Am Ende hat auch die Erfahrung gesiegt.“

Die Viertel im Überblick: 15:20 16:22 21:16 17:11 15:10

Statistik:

Scorer Ludwigsburg:

Visser (20), Haynes (17, 6 Rebounds), Chaney (11, 8 Rebounds, 3 Steals, 2 Blocks), King (10, 7 Assists), Lollis (9, 8 Rebounds), McCray (8, 6 Rebounds), Jones (5), Freeman (4), Heyden (0), Chennoufi (0), Sanders (n.e.)

Scorer Paderborn:

Langford (17, 5 Rebounds), Terwilliger (16), Barrett (16), Simon (12), Borha (9, 6 Rebounds), Haynes (4, 5 Rebounds, 4 Steals), Lieneke (3), Oehle (2), Huelsewede (0), Gajda (n.e.)

Pressemitteilung: EnBW Ludwigsburg



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BBL

# T P Diff
1 BAM 38:4 399
2 ULM 34:8 119
3 QUA 32:10 191
4 BER 30:12 217
5 WÜR 24:18 115
6 OLD 22:18 26
7 BHV 22:18 -35
8 FCB 22:20 85
9 BRA 22:20 -17
10 BON 20:22 2
11 FRA 18:24 -105
12 TÜB 18:24 -32
13 BAY 16:26 -148
14 GIE 14:28 -173
15 HAG 14:28 -202
16 TRI 14:28 -107
17 LUD 12:30 -56
18 GÖT 4:38 -279

ProA

# T P W/L
1 MBC 32 16/4
2 KIR 30 15/6
3 CHE 26 13/8
4 CRA 26 13/8
5 PAD 22 11/8
6 DÜS 20 10/10
7 EHI 20 10/11
8 JEN 20 10/11
9 ETB 18 9/11
10 NÜR 18 9/11
11 HEI 18 9/11
12 CUX 18 9/11
13 KAR 18 9/12
14 SAA 12 6/15
15 LEI 8 4/16

ProB

Nord

# T P W/L
1 HAN 34 17/5
2 BRA 30 15/6
3 HER 28 14/7
4 VEC 28 14/7
5 SCH 26 13/8
6 DOR 24 12/9
7 RSV 22 11/11
8 WUL 20 10/12
9 WOL 18 9/13
10 WED 18 9/13
11 LEV 16 8/13
12 ALB 12 6/15
13 BRN 2 1/20

Süd

# T P W/L
1 GOT 29 15/5
2 LEI 28 14/6
3 NÖR 26 13/7
4 BSW 26 13/7
5 RHÖ 24 12/8
6 HAN 24 12/8
7 LAN 22 11/9
8 LIC 20 10/10
9 GÜS 18 9/11
10 FRA 12 6/14
11 WEI 6 3/17
12 GIE 4 2/18

Alternativ

BBL

# T P W/L
1 BAM 38 19/2
2 ULM 34 17/4
3 QUA 32 16/5
4 BER 30 15/6
5 WÜR 24 12/9
6 OLD 22 11/9
7 BHV 22 11/9
8 FCB 22 11/10
9 BRA 22 11/10
10 BON 20 10/11
11 FRA 18 9/12
12 TÜB 18 9/12
13 BAY 16 8/13
14 GIE 14 7/14
15 HAG 14 7/14
16 TRI 14 7/14
17 LUD 12 6/15
18 GÖT 4 2/19

ProA

# T P Diff
1 MBC 32:8 162
2 KIR 30:12 145
3 CHE 26:16 43
4 CRA 26:16 55
5 PAD 22:16 42
6 DÜS 20:20 45
7 EHI 20:22 -17
8 JEN 20:22 5
9 ETB 18:22 -5
10 NÜR 18:22 -24
11 HEI 18:22 44
12 CUX 18:22 -56
13 KAR 18:24 -61
14 SAA 12:30 -122
15 LEI 8:32 -256

ProB

Nord

# T P Diff
1 HAN 34:10 236
2 BRA 30:12 159
3 HER 28:14 70
4 VEC 28:14 97
5 SCH 26:16 128
6 DOR 24:18 48
7 RSV 22:22 -39
8 WUL 20:24 -54
9 WOL 18:26 -27
10 WED 18:26 -17
11 LEV 16:26 -123
12 ALB 12:30 -212
13 BRN 2:40 -266

Süd

# T P Diff
1 GOT 30:10 178
2 LEI 28:12 122
3 NÖR 26:14 90
4 BSW 26:14 54
5 RHÖ 24:16 116
6 HAN 24:16 41
7 LAN 22:18 35
8 LIC 20:20 5
9 GÜS 18:22 -94
10 FRA 12:28 -106
11 WEI 6:34 -146
12 GIE 4:36 -295
 

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