Phoenix Hagen

Ulm schlägt Phoenix auf den Magen

Pucki am 30.01.2010 um 23:17

Der erhoffte Auswärtserfolg im Abstiegskampf ist ausgeblieben. Phoenix Hagen verlor in der Beko Basketball Bundesliga mit 72:87 (30:38) bei ratiopharm Ulm.

Die erste Hiobsbotschaft ereilte die Feuervögel schon auf der Hinfahrt am Freitag. Center Bernd Kruel kämpfte mit anhaltenden Magen-Darm-Problemen und konnte darum nur sporadisch eingesetzt werden. Seine Teamkollegen fanden indes prächtig ins Spiel. „Wir haben gut verteidigt und zu Beginn die Partie dominiert“, analysiert Phoenix-Coach Ingo Freyer. Ein Distanzwurf von Michael Jordan ließ Hagen bis auf 11:4 enteilen (4.).

In der Endphase des ersten Viertels schlichen sich zunehmend Unkonzentriertheiten ins Phoenix-Spiel. Die Feuervögel produzierten zahlreiche „unforced errors“, insbesondere leichte Ballverluste und Fehlwürfe, und ließen einige Offensivrebounds der Ulmer zu, die von der Dreierlinie zunächst nicht trafen. Hagen rettete eine 18:17-Führung in die Viertelpause. „Angesichts der Menge an Fehlern in der Endphase hatte ich zu diesem Zeitpunkt das Gefühl, mit zehn Punkten hinten zu liegen“, so Freyer.

Der Trend setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort. Ulms Guard Austin Rowland erzielte acht schnelle Punkte und bescherte den Gastgebern so das 25:21 (14.). Für Ingo Freyer war das die entscheidende Phase: „Ulm hat durch unsere Fehler einen Lauf und ganz klar mental Oberwasser bekommen. Davon haben wir uns bis zum Spielende nicht erholt.“ Hagen produzierte nun Fehlwurf um Fehlwurf. Robin Benzing und Roderick Trice nutzten dies aus und sorgten für den 38:30-Pausenstand.

Auch eine schnelle Auszeit der Hagener Anfang der zweiten Hälfte konnte nicht verhindern, dass Ulm sich weiter absetzen konnte. Coleman Collins erhöhte zunächst auf 44:32 (32.). Wenig später erzielte Roderick Trice das 49:34 (24.). Hagen holte jetzt Offensivrebounds, vergab aber auch zweite und dritte Chancen. Und so sorgte Christian Burns per Dunking zum 64:46 kurz vor Viertelende bereits für die Entscheidung.

Ein Burns-Dreier ließ den Ulmer Vorsprung dann sogar bis auf 71:50 anwachsen (33.). Hagen konterte zum 57:71 durch Kristof Schwarz und ließ in dieser Phase drei weitere Angriffe ungenutzt. Näher kamen die Feuervögel nicht mehr heran, am Ende stand es 87:72. „Schade, dass es nicht gereicht hat. Wir haben uns einfach zu viele Konzentrationsschwächen erlaubt und sind dafür bestraft worden. Offensiv haben wir eigentlich ganz ordentlich gespielt, aber zu viele leichte Würfe vergeben. Es ist schade um die Punkte im Abstiegskampf, aber uns bleiben noch 14 Chancen, möglichst viele Siege einzufahren. Die Niederlagen von Paderborn und Gießen spielen uns in die Karten“, resümiert Ingo Freyer.

Die nächste Partie gegen die Telekom Baskets Bonn am kommenden Samstag beginnt bereits um 15 Uhr, weil der WDR übertragen wird.

ratiopharm Ulm: Rowland (14/3), Burns (13/1, 10 Reb.), Trice (13/1, 8 Reb.), Benzing (13/1), Collins (10), Martin (7), Humphrey (4), Betz (4), Grosse (3/1), Günther (3), Bryant, Jukic.

Phoenix Hagen: Griffin (17, 9 Reb.), Kale (15, 9 Reb.), Jordan (13/4), Turek (13, 8 Reb.), Pryor (9/1), K.Schwarz (3/1), Kruel (2), M.Schwarz, Grothe, Fleetwood.

Stationen: 6:13 (5.), 17:18 (10.), 29:27 (15.), 38:30 (20.), 51:36 (25.), 64:48 (30.), 71:57 (35.), 87:72 (40.).

Zuschauer: 3.000

Pressemitteilung: Phoenix Hagen



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BBL

# T P W/L
1 OLD 59 25/9
2 BER 59 25/9
3 GÖT 58 24/10
4 BON 58 24/10
5 BAM 56 22/12
6 BHV 55 21/13
7 FRA 55 21/13
8 BRA 53 19/15
9 QUA 53 19/15
10 MBC 52 18/16
11 LUD 51 17/17
12 TÜB 50 16/18
13 ULM 47 13/21
14 GIE 44 10/24
15 TRI 44 10/24
16 HAG 43 9/25
17 DÜS 42 8/26
18 PAD 39 5/29

Pro A

# T P W/L
1 BAY 54 24/6
2 CUX 53 23/7
3 SAA 52 22/8
4 KIR 49 19/11
5 KAR 49 19/11
6 CRA 46 16/14
7 CHE 45 15/15
8 FCB 44 14/16
9 OSN 44 14/16
10 JEN 43 13/17
11 HEI 43 13/17
12 HAN 42 12/18
13 FRE 41 11/19
14 ETB 40 10/20
15 LAN 38 8/22
16 NÖR 37 7/23

Pro B

# T P W/L
1 RHÖ 56 26/4
2 HER 52 23/7
3 WÜR 51 21/9
4 EHI 50 20/10
5 NÜR 48 19/11
6 WEI 46 16/14
7 LEV 45 15/15
8 GÜS 45 15/15
9 WED 44 14/16
10 RSV 44 14/16
11 BRA 43 13/17
12 WOL 42 12/18
13 FRA 41 11/19
14 VEC 41 11/19
15 LIC 37 7/23
16 SPE 33 3/27

Alternativ

BBL

# T P Diff
1 OLD 50:18 272
2 BER 50:18 314
3 GÖT 48:20 275
4 BON 48:20 86
5 BAM 44:24 217
6 BHV 42:26 124
7 FRA 42:26 94
8 BRA 38:30 59
9 QUA 38:30 207
10 MBC 36:32 2
11 LUD 34:34 -31
12 TÜB 32:36 -60
13 ULM 26:42 -162
14 GIE 20:48 -193
15 TRI 20:48 -238
16 HAG 18:50 -328
17 DÜS 16:52 -166
18 PAD 10:58 -472

Pro A

# T P Diff
1 BAY 48:12 329
2 CUX 46:14 232
3 SAA 44:16 232
4 KIR 38:22 111
5 KAR 38:22 172
6 CRA 32:28 -16
7 CHE 30:30 -13
8 FCB 28:32 -116
9 OSN 28:32 74
10 JEN 26:34 -73
11 HEI 26:34 -157
12 HAN 24:36 11
13 FRE 22:38 -223
14 ETB 20:40 -65
15 LAN 16:44 -252
16 NÖR 14:46 -246

Pro B

# T P Diff
1 RHÖ 52:8 411
2 HER 46:14 180
3 WÜR 42:18 289
4 EHI 40:20 111
5 NÜR 38:22 154
6 WEI 32:28 -8
7 LEV 30:30 -2
8 GÜS 30:30 62
9 WED 28:32 -25
10 RSV 28:32 -79
11 BRA 26:34 -61
12 WOL 24:36 -128
13 FRA 22:38 -86
14 VEC 22:38 -161
15 LIC 14:46 -202
16 SPE 6:54 -455
 

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