Gloria GIANTS Düsseldorf

Schock in letzter Sekunde

Pucki am 07.01.2010 um 10:36

Die Maspernhalle zu Paderborn bleibt für die GIANTS Düsseldorf kein gutes Pflaster. Wie schon in der Vorsaison unterlagen die Landeshauptstädter bei den Baskets, und wieder musste ein Gigant anschließend in einem Paderborner Krankenhaus behandelt werden. Während es im vergangenen Jahr Gordon Geib erwischt hatte, der sich bei einem unglücklichen Sturz den Unterarm brach und lange Zeit ausfiel, war am gestrigen Mittwochabend T.J. Carter der Unglücksrabe: Der GIANTS-Guard war in eine Werbebande gefallen und hatte sich dabei eine tiefe Schnittwunde am linken Ellbogen zugezogen. Die wurde zunächst von „Physio“ Dieter Happ mit einem Verband versorgt, so dass Carter einige Zeit später weiterspielen konnte. Nach der Partie ging es für ihn direkt ins benachbarte St. Johannisstift-Krankenhaus, wo der Guard mit einigen Stichen genäht wurde.

Glücklicherweise hatte also das Verletzungspech diesmal nicht die Ausmaße des Vorjahres angenommen, dafür war die Partie in der Maspernhalle an Dramatik kaum zu überbieten. Die GIANTS Düsseldorf hatten vor knapp 1.500 Zuschauern einen klassischen Fehlstart erwischt, vor allem weil kaum ein Wurf sein Ziel finden wollte. Zudem bereitete den Giganten Paderborns Sefton Barrett große Schwierigkeiten. Der Forward angelte sich in der Anfangsphase drei Offensivrebounds und brachte mit einigen sehenswerten Dunkings das Publikum ins Spiel. Auch nach einer Auszeit von Achim Kuczmann (20:11, 7. Minute) wollte sich keine Besserung einstellen – das erste Viertel endete mit 26:13.

Zwar stand die Düsseldorfer Defensive im zweiten Viertel sehr viel besser, doch im Angriff taten sich die Gäste weiterhin schwer. So konnte Paderborn Punkt um Punkt davon ziehen und lag in der 15. Minute mit 33:18 in Front. Die bislang höchste Führung des Spiels war anscheinend ein Weckruf für die GIANTS: Matthias Goddek eröffnete per Dreipunktewurf eine erste Aufholjagd seiner Mannschaft, die Zack Whiting mit zwei Freiwürfen kurz vor der Halbzeitpause beendete. Die GIANTS hatten langsam ihren Rhythmus gefunden und nach 20 gespielten Minuten auf 40:32 verkürzt.

Der Start in Hälfte hätte besser nicht sein können: Ein Dreier von Brendan Winters und ein Korbleger von Jonathan Cox brachten die Jungs von Achim Kuczmann auf 40:37 heran. Doch verpassten es die Giganten, in dieser Phase für die Wende zu sorgen. Vor allem, weil die freien Würfe von außen einfach zu selten fallen wollten. So konnten die Baskets auf 49:40 wegziehen, mit einem 55:48 ging es schließlich in die letzte Viertelpause.

Und wieder erwischten die GIANTS einen guten Start ins Viertel: B.A. Walker und T.J. Carter brachten ihr Team auf 55:53 heran – Auszeit Paderborn. In der 34. Minute war es dann endlich soweit: Koko Archibong erzielte den Ausgleich (55:55), kurze Zeit später gingen die Giganten nach einem Wahnsinns-Dunking von Brant Bailey zum ersten Mal in Führung (55:57). Eine Minute vor Schluss hatte sich das Blatt jedoch erneut gewendet: Paderborn führte mit 62:61, es schlug die Stunde von GIANTS-Guard B.A. Walker. Der besorgte an der Freiwurflinie die neuerliche Führung (62:63), fing im anschließenden Angriff einen Pass von Paderborns Malik Moore ab und fand sich neun Sekunden vor dem Ende der Partie erneut an der Freiwurflinie wieder. Der erste Wurf rauschte durch das Netz, der zweite verfehlte das Ziel beim Stand von 62:64 – Rebound Paderborn Baskets. Der Ball landete in den Händen von DeAndre Haynes, der geradewegs in Richtung GIANTS-Korb dribbelte. Und als alle damit rechneten, dass der Guard zum Korb ziehen würde, stoppte Haynes plötzlich an der Dreipunkte ab, setzte zum Sprungwurf an – und verwandelte die Mapsernhalle mit seinem Siegtreffer 1,1 Sekunden vor dem Ende in ein Tollhaus.

Enttäuscht, einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben zu haben, sagte Achim Kuczmann im Anschluss an die Partie: „Es war eine starke Aktion von Haynes, dennoch hätten wir dieses Spiel gewinnen müssen. Wir haben in den Schlussminuten einige dumme Entscheidungen getroffen und zudem freie Würfe, die wir normalerweise verwandeln, eben nicht gemacht. Nach dem schwachen Start sind wir immer besser in die Partie gekommen, es ist bitter, das wir uns dafür am Ende nicht belohnen konnten.“

Zuschauer: 1.500

Die Viertel im Überblick: 26:13, 14:19, 15:16, 10:26

Punkte für die GIANTS Düsseldorf: Winters (12), Geib (4), T. Spöler, Archibong (7), B. Spöler, Carter (2), Bailey (8), Walker (8), Whiting (6), Cox (7), Kosmalski (4), Goddek (6)

Punkte für die Paderborn Baskets: Langford (9), Simon (8), Moore (11), Barrett (8), Haynes (12), Dials (6), Terwilliger (11)

Pressemitteilung: GIANTS Düsseldorf



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BBL

# T P Diff
1 BAM 38:4 399
2 ULM 34:8 119
3 QUA 30:10 187
4 BER 30:12 217
5 WÜR 24:16 119
6 BHV 22:18 -35
7 FCB 22:20 85
8 BRA 22:20 -17
9 OLD 20:18 13
10 BON 18:22 -26
11 FRA 18:24 -105
12 TÜB 18:24 -32
13 BAY 16:24 -120
14 HAG 14:26 -189
15 GIE 14:28 -173
16 TRI 14:28 -107
17 LUD 12:30 -56
18 GÖT 4:38 -279

ProA

# T P W/L
1 MBC 32 16/3
2 KIR 30 15/5
3 CHE 26 13/8
4 CRA 26 13/8
5 PAD 22 11/8
6 DÜS 20 10/10
7 JEN 20 10/11
8 HEI 18 9/10
9 NÜR 18 9/11
10 EHI 18 9/11
11 KAR 18 9/12
12 ETB 16 8/11
13 CUX 16 8/11
14 SAA 12 6/15
15 LEI 8 4/16

ProB

Nord

# T P W/L
1 HAN 34 17/5
2 BRA 28 14/6
3 HER 28 14/7
4 VEC 28 14/7
5 SCH 26 13/8
6 DOR 24 12/9
7 RSV 22 11/11
8 WUL 20 10/12
9 WOL 18 9/12
10 WED 18 9/13
11 LEV 16 8/13
12 ALB 12 6/15
13 BRN 2 1/20

Süd

# T P W/L
1 GOT 29 15/5
2 LEI 28 14/6
3 NÖR 26 13/7
4 BSW 26 13/7
5 RHÖ 24 12/8
6 HAN 24 12/8
7 LAN 22 11/9
8 LIC 20 10/10
9 GÜS 18 9/11
10 FRA 12 6/14
11 WEI 6 3/17
12 GIE 4 2/18

Alternativ

BBL

# T P W/L
1 BAM 38 19/2
2 ULM 34 17/4
3 QUA 30 15/5
4 BER 30 15/6
5 WÜR 24 12/8
6 BHV 22 11/9
7 FCB 22 11/10
8 BRA 22 11/10
9 OLD 20 10/9
10 BON 18 9/11
11 FRA 18 9/12
12 TÜB 18 9/12
13 BAY 16 8/12
14 HAG 14 7/13
15 GIE 14 7/14
16 TRI 14 7/14
17 LUD 12 6/15
18 GÖT 4 2/19

ProA

# T P Diff
1 MBC 32:6 168
2 KIR 30:10 154
3 CHE 26:16 43
4 CRA 26:16 55
5 PAD 22:16 42
6 DÜS 20:20 45
7 JEN 20:22 5
8 HEI 18:20 57
9 NÜR 18:22 -24
10 EHI 18:22 -26
11 KAR 18:24 -61
12 ETB 16:22 -11
13 CUX 16:22 -69
14 SAA 12:30 -122
15 LEI 8:32 -256

ProB

Nord

# T P Diff
1 HAN 34:10 236
2 BRA 28:12 155
3 HER 28:14 70
4 VEC 28:14 97
5 SCH 26:16 128
6 DOR 24:18 48
7 RSV 22:22 -39
8 WUL 20:24 -54
9 WOL 18:24 -23
10 WED 18:26 -17
11 LEV 16:26 -123
12 ALB 12:30 -212
13 BRN 2:40 -266

Süd

# T P Diff
1 GOT 30:10 178
2 LEI 28:12 122
3 NÖR 26:14 90
4 BSW 26:14 54
5 RHÖ 24:16 116
6 HAN 24:16 41
7 LAN 22:18 35
8 LIC 20:20 5
9 GÜS 18:22 -94
10 FRA 12:28 -106
11 WEI 6:34 -146
12 GIE 4:36 -295
 

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